Davoser Panoramatour I

Wanderung Nr. 96 Davoser Panoramatagestour I

Weissfluhjoch – Felsenweg – Strelapass – Strelasee – Latschüelfurgga – Chörbschhorn – Schwifurgga – Stafelalp – Frauenkirch

Das Panorama am Weissfluhjoch, Blick vom Felsenweg ins Schanfigg, Am Chörbschhorn ins Landwassertal, Sertig, Rinerhorn. Auf dieser fünf- bis sechsstündigen Wanderung mit relativ geringen Höhenunterschieden (Ausser Talabstieg nach Frauenkirch) im Sommer und im Herbst bei klarer Sicht ein unvergessliches Erlebnis. Es lohnt sich in der Früh die erste Bahn zu nehmen!!!!!

Ausgangspunkt: Bergstation Weissfluhjoch der Parsennbahn 2640m, Parkmöglichkeit gebührenpflichtig Parsennparkplatz, Haltestelle VBD: Parsennbahn Linie 1,3,4. Lademöglichkeit EAuto am Migros Parkplatz Dorf, mit der Bahn: RHB-Bahnhof Davos-Dorf

Endpunkt: Davos (Frauenkirch) VBD Linie 1 oder RHB Bahnhof Frauenkirch

Dauer: 5 bis 6 Std

Kondition: Höhenunterschiede: Weissfluhjoch 2640m, Strelapass  2348m, Strelasee 2404m, Latschüelfurgga 2404m, Chörbschhorn 2650m, Schwifurgga Punkt 2479m Stafelalp 1892m, Davos-Frauenkirch 1512m

Panorama:

Einzigartige und grandiose Panaramawanderung auf der oberen Aussichtsterrasse über Davos. Auf der gesamten Länge erlebt man das Komplettpanorama der Landschaft Davos inkl Schanfigg
Für Jeden Davosfan ein MUSS

Restaurant:

Weissfluhjoch

Strelapass

Stafelalp

 

Trittsicherheit/Schwindelfreiheit: Bereich Felsenweg  Schwindelfreiheit, und Abstieg Stafler Berg Weg nur teilweise erkennbar, daher  T3 

 

Weg: Bergpfad  relativ breit, sehr gut markiert und beschildert, jedoch Schwifurgga – Stafler Alp nur teilweise erkennbar

 

Kinder:

So schaut es im Moment am Weissfluhjoch aus:

Bergbahnen Fahrplan Sommer

Parsenn Davos

Die Bahnen fahren alle 30 Minuten

Bergfahrt 1. Sektion Höhenweg
8:15 – 16:15 h  
Bergfahrt 2. Sektion Weissfluhjoch
8:30 – 16:30 h  
Bergfahrt Gipfelbahn 8:45 – 16:15 h  
Talfahrt 1. Sektion  Höhenweg
8:15 – 17:10 h  
Talfahrt 2. Sektion Weissfluhjoch
8:30 – 17:00 h  
Talfahrt Gipfelbahn 9:15 – 16:45 h

Abschnitt Weissfluhjoch – Felsenweg – Strelapass

Blick vom Weissfluhjoch ins Dischmatal mit Schwarzhorn und Piz Grialetsch im Hintergrund.

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Bergstation Weissfluhjoch ………

 

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Kurze Momentaufnahme unserer heutigen Wanderung:

Drohnenaufnahme in das Hauptertälli zum Strelapass, anschliessend der Strelagrat, links darüber Strelasee, im Hintergrund zu erahnen der höchste Punkt unserer Wanderung, das Chörbschhorn.  Auch der  Felsenweg ist unten links gut sichtbar. Bei Unwettergefahr bitte diesen Wegabschnitt meiden. Die alten Schutzgalerien wurden wegen Baufälligkeit abgebrochen, daher erhöhte Steinschlaggefahr. (Daher Klassifizierung alpiner Gefahren als T3)

http://davospictures.ch/wp-content/uploads/2018/08/DJI_0760.jpg

Wegweisung Richtung Strelapass ins Hauptertälli folgen (Felsenweg) , es geht etwa 250 Höhenmeter gemütlich bergab zuerst auf der Skipiste dem Schlepplift entlang.

Felsenweg: Schroffe Felsformationen zum greifen nahe und Blick ins Schanfigg……..

Einkehrmöglichkeit am Strelapass……

So schaut es gerade am Strelapass aus:

Webcam Strelapass

 

Abschnitt Strelapass – Chörbschhorn

 

Vom Strelapass Folgt man den Weg Richtung Strelasee/Latschüelfurgga. Der Weg steigt sanft an. nach 30 Min. erreicht man den Strelasee in 2404m nach weiteren 30 Minuten erreicht man Latschüelfurgga ebenfalls auf 2404m.

Drohnenpanorama Latschüelfurgga:

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Hier folgt man den Weg Richtung Chörbschhorn. Am Anfang leichter Anstieg. An einer Eggabelung Wegweiser Chörbschhorn folgen. Nach etwas steileren Anstieg erreicht man das Chörbschhorn.

Gipfelpanorama Drohne

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Vom Gipfel Weg zur Chörbschhornhütte folgen. Diese erreicht man nach 30 Min.

Etwa 50 Höhenmeter unterhalb des Gipfels befindet sich die nicht bewirtschaftete Schutzhütte, die Chörbschhornhütte.

Abschnitt Chörbschhorn – Schwifurgga – Stafler Berg – Stafelalp

Der nächste Wegabschnitt zur Schwifurgga ist relativ eben. …..

Blick zurück……

Blick auf Mederger Flue (2707m) links daneben der Übergang Schwifurgga, unser nächstes Etappenziel……

Blick hinauf zur Schwifurgga…….

Blick zurück zur Chörbschhornhütte….

WICHTIG:Hier nach links den Weg Richtung Stafelalp folgen………

gelenkschonend und relativ flach geht es Richtung Stafelalp……..

an einen Nonamesee (Punkt 2420 m) vorbei…..

Den Unterstand peilen wir an (2326 m), links liegen lassen. Hier ist der Weg schlecht einsehbar.

Den Bergrücken unterhalb des Unterstandes folgen

Markierungspfahl anpeilen……….immer weiter den Bergrücken runter…….

Blick in den Tobel….

Weg Richtung Stafelalp folgen………  nach zehn Minuten erreichen wir den Güterweg zur Schatzalp.

nach weiteren 15 Minuten schliessen wir den Kreis und sind nach ein paar Minuten wieder auf der Stafelalp

Wir erreichen die Stafelalp:

Drohnenaufnahme der Stafelalp

 

Die Stafelalp ist eine Alp oberhalb von Davos/Frauenkirch. Sie liegt auf 1980 m ü. M. Auf der Alp stehen vierzehn Wohnhütten und zwei kleine Ställe. Eine Alpgenossenschaft, bestehend aus alteingesessenen Geschlechtern der Fraktion Davos Frauenkirch, bewirtschaftet die Weiden und Bauten. Durch verschiedene Werke des Malers Ernst Ludwig Kirchner ist die Stafelalp berühmt geworden.

Geschichte

Ende des 13. Jahrhunderts wurde die Gegend um Frauenkirch von den Walsern besiedelt. Die Existenz der Alp als Sömmerungsort des Viehs kann mindestens bis ins frühe 15. Jahrhundert zurückverfolgt werden. Der Name «Stafel» bezieht sich sowohl auf den Besammlungsplatz der Kühe als auch auf die Bauart der Wohnhütten, die sich ebenfalls Stafel nennt. Im Erdgeschoss eines Stafels befinden sich Viehstallungen, darüber die Wohn- und Schlafräume der Bauern und ihrer Helfer. Der Begriff der «Stafel» (von «Staffel» = Abschnitt eines Weidgebiets) ist schweizerisch und bedeutet Alpenweide.

Die älteste der bestehenden Wohnhütten, die Müller-Hütte, dürfte, gemäss einer Türinschrift am Eingang zum Milchkeller, aus dem Jahr 1644 stammen. Die weiteren Wohnhütten datieren aus den Jahren 1790 bis 1838. Die jüngsten Hütten entstanden zwischen 1908 und 1931, während eine baufällig gewordene Hütte vor 1930 abgebrochen worden ist. Jede dieser Hütten ist mit einem der entsprechenden Familie zugehörigen Hauszeichen versehen.

Hauszeichen an der von Kirchner zeitweise bewohnten Hütte

1881 erhielt die Stafelalp eine zentrale Sennerei zur Käseherstellung. Davor wurde in den einzelnen Häusern Käse hergestellt. Für eine bessere Erreichbarkeit der Alp von Frauenkirch aus wurde der Fussweg 1908 zu einer Fahrstrasse ausgebaut. Die Strasse trug dazu bei, dass die Genossenschaft ihre Milch mit einem Pferdefuhrwerk täglich in die Molkerei nach Davos liefern konnte. Die Sennerei wurde dadurch nur noch selten zur Käseherstellung genutzt und ab 1922 ganz eingestellt.

Kirchner auf der Stafelalp

 
Mondaufgang auf der Stafelalp, Öl auf Leinwand, 1917.

Während seines ersten längeren Aufenthalts in Davos im Mai 1917 äusserte Ernst Ludwig Kirchner gegenüber dem Arzt Lucius Spengler den Wunsch, sich im Sommer auf eine einsame Alp zurückzuziehen, um von seinen Nervenlähmungen zu genesen. Mit seiner aus Berlin mitgebrachten Pflegerin, «Schwester Hedwig», mietete er eine von zwei Stafelalp-Hütten im Besitz des Bauern Johann Ruesch. Durch den Pferdefuhrwerkbetrieb war der Maler dort nicht gänzlich isoliert. Kirchner schilderte seinen Gesundheitszustand im Sommer 1917 als desolat. Trotzdem konnte er arbeiten. Neben wenigen Ölbildern schuf er elf Holzschnitte, von denen er im Folgenden Abzüge herstellte.

Vom Sanatorium Bellevue in Kreuzlingen reiste Kirchner im Juli 1918 erneut auf die Stafelalp, wo er wiederum eine Reihe von Ölbildern malte und Holzschnitte fertigte. Der mit Kirchner befreundete Künstler Henry van de Velde besuchte ihn auf der Alp, um über gemeinsame Pläne zu sprechen.

Zwischen Herbst 1918 und Herbst 1923 lebten Ernst Ludwig Kirchner und seine Lebensgefährtin Erna Schilling im Haus «In den Lärchen» in Frauenkirch. Von dort begab er sich mehrmals auf die Stafelalp, etwa im Frühling 1919, um die noch verschneite Landschaft zu malen. 1920 entstanden das Aquarell und das Ölbild «Alte Sennhütte», welche den Innenraum und die Feuerstelle in der alten Müller-Hütte darstellen. Ausserdem zeigt ein Selbstporträt aus dieser Zeit Kirchner vor dem Stubenofen der Ruesch-Hütte.

Nach 1920 gab es keine längeren Aufenthalte auf der Stafelalp mehr, und ab 1923 besuchte Kirchner den Ort nur noch sporadisch.

 

Wir folgen nun den Güterweg talwärts Richtung Frauenkirch. Kurz vor Ende der Bergwaldzone bei der Wegweisung Richtung Frauenkirch scharf nach links den Pfad folgen.

Blick nochmal zurück, ehe der Wald beginnt…..

Achtung: Hier nach links in den Wald abbiegen….

Hier beginnt eine geteerte Strasse……..in ein paar Minuten sind wir an der Kantonsstrasse.

 

Kurz vor der Bushaltestelle/Bahnhof kommen wir  an der berühmten Kirche zu Frauenkirch  vorbei. 

Fazit:

Mit max. sechs  Stunden eine nicht sehr anstrengende Tagestour vom Weissfluhjoch nach Frauenkirch, aber panoramamässig eine genauso lohnende Tour im Davoser Umkreis ist. Beständige Wetterlage und klare Sicht ist notwendig (Steinschlaggefahr am Felsenweg).  Einkehrmöglichkeiten sind genug vorhanden. Den Abstieg vom Chörbschhorn über die etwas längere Route Schwifurgga/Stafler Berg habe ich deshalb gewählt, weil auf der Diretissima zur Stafelalp reger Veloverkehr herscht, könnte im Trail abwärts bei Unachtsamkeit zu gefährlichen Situationen kommen.

Weitere Wanderungen Bereich Schatzalp – Strela- Chörbschhorn – Alteingrat

–> weitere Wanderungen

 

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