World Economic Forum Davos 2018

Ein bei den Einheimischen sehr polarisierende Veranstaltung…….

Der Event ist das Ende Januar stattfindende Worldeconomic Forum (WEF) in Davos. Die einen meinen ,dass dieses Event viel zur Tourismusförderung beträgt und ein grosser Wirtschaftsfaktor ist. Die anderen meinen das nur einige wenige verdienen und das mittlerweile negative Ansehen der Wirtschafteliten mehr Schaden anrichtet als es gut macht. Ich möchte einen kleinen Blick hinter die Kulissen bieten, die man so nicht in Zeitungen und Nachrichten findet. Die Meinung darüber muss jeder für sich finden.

Und noch was: Was mich persönlich ankotzt ist folgendes, wenn Menschen beim WEF urlaub nehmen und aus Gier am WEF einen Job annehmen der ein paar Fränkli mehr einbringt und dann seine Kinder anderen in dieser Zeit in Obhut gibt, der ohne Lohn sich um diese kümmern muss……….. Verantwortungsbewusste Menschen verbringen ihren Urlaub mit den Kindern……

Liebe Einheimische, Liebe Gäste wie haben Sie das Weltwirtschaftsforum 2018 empfunden?

Das WEF 2018 ist vorbei. Verkehrschaos, Donald Trump und Schneeberge sorgten für Diskussionen.

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Quelle: Facebook & Davoser Zeitung.

—-> Fakten zum WEF

Offiziers-Magazin schiesst scharf gegen WEF-Subventionen

Kurt Marti / 12. Jul 2018 – Das Magazin der Offiziersgesellschaft attackiert die Bundessubventionen für den Armeeeinsatz am WEF und stösst auf Ignoranz.

Die Sicherheitspolitische Kommission des Nationalrats (SiK-N) sprach sich im Juni mehrheitlich für die Erhöhung der Subventionen der Armeeeinsätze für das «World Economic Forum» (WEF) von 28 auf 32 Millionen Franken aus, wie dies der Bundesrat vorgeschlagen hat.

Opposition dagegen kam einzig von den beiden Grünen Balthasar Glättli und Lisa Mazzone, welche verlangten, dass die Hälfte der Armee-Ausgaben vom WEF übernommen werden soll, wie aus den Unterlagen zur Herbstsession hervorgeht.

Bereits im Mai hat der Ständerat die WEF-Subventionen einstimmig abgenickt, wie Infosperber berichtete (Noch mehr Bundes-Subventionen für das steinreiche WEF).

«Die Haltung des Bundesrats ist eine Frechheit»

Was besonders erstaunt: Die beiden Spar-Parteien SVP und FDP, welche in der SiK-N die Mehrheit haben, winkten die 32 Millionen Franken (plus 4 Millionen für die Benutzung von Armee-Material) ohne Wimperzucken durch.

Wider besseres Wissen, denn in den Unterlagen der nationalrätlichen Sicherheitskommission befanden sich zwei brisante Artikel aus der «Allgemeinen Schweizerischen Militärzeitschrift» (ASMZ; im folgenden «Militärzeitschrift»), die mit den Bundessubventionen für den Armeeeinsatz am WEF hart ins Gericht gehen (siehe Links unten). Herausgegeben wird die «Militärzeitschrift» von der «Schweizerischen Offiziergesellschaft» (SOG).

«Ich erachte die Haltung des Bundesrates in seiner neuen Botschaft zum WEF als Frechheit», erklärt ASMZ-Redaktor Peter Müller, der die beiden kritischen Beiträge verfasst hat, auf Anfrage von «Infosperber». Seine beiden Artikel sind bereits vor zwei Jahren erschienen und stiessen beim Bundesrat, insbesondere im Militärdepartement, auf Ignoranz.

Gegenüber «Infosperber» bekräftigt Müller: «Meine vor zwei Jahren gemachten Aussagen gelten aus meiner Optik unverändert – oder sogar mehr denn je!»

Die beiden ASMZ-Artikel fahren dreifaches Geschütz gegen die Bundessubventionen für den Armeeeinsatz am WEF auf:

1. «Sozialisierung der Kosten, Privatisierung des Nutzens»

Laut der «Militärzeitschrift» ist das WEF «kein Regierungsanlass». Zwar würden «schöne Worte ausgetauscht, hehre Handlungsnotwendigkeiten aufgezeigt und viel guter Wille signalisiert», aber in Wirklichkeit gehe es um «das Networking, das Stelldichein der Wirtschaftselite oder – etwas despektierlicher formuliert – das Schaulaufen der Mächtigen».

Dabei generiere das WEF jährliche Einnahmen von rund 290 Millionen Franken. Deshalb stelle sich die Frage: «Soll das abgedroschene Schlagwort ‚Sozialisierung der Kosten und Privatisierung des Nutzens‘ ausgerechnet beim WEF weiter gehätschelt werden?»

2. Bundesrat fördert die «Strukturerhaltung» der Davoser Hotellerie

Nicht weniger direkt ist eine weitere rhetorische Frage der «Militärzeitschrift»: «Ist es Aufgabe des Bundes und des VBS, in Zeiten angespannter Finanzen lokale Wirtschaftsförderung sowie Strukturerhaltungspolitik zu betreiben?»

Laut dem Offiziers-Magazin hatten Grossanlässe wie das WEF in Davos einen markanten Ausbau der Hotellerie in der Ober- und Luxusklasse zur Folge (siehe Tabelle unten). Das führte von 2008 bis 2014 zu einer Zunahme der verfügbaren Betten um rund 17 Prozent, während die Logiernächte um 12 Prozent zurückgingen und die Bettenauslastung von 49 Prozent auf 37 Prozent «regelrecht in den Keller rasselte».

Davoser Hotellerie: Das Bettenangebot hat stark zugenommen, die Bettenauslastung ging gleichzeitig massiv zurück. Quelle: BfS / Tabelle: ASMZ

«Trauriger Höhepunkt» dieser Entwicklung ist laut der «Militärzeitschrift» der Konkurs des 5-Sterne-Hotels Intercontinental gewesen, besser bekannt unter dem Namen «Goldenes Ei».

Und das Offiziers-Magazin präzisiert, wie die Luxushotels den Markt verfälschen:

«Um die Überkapazitäten im oberen Preissegment verkaufen zu können, bieten die Luxushotels während der stilleren Zeiten ihre Zimmer zu 140.- bis 170.- CHF pro Nacht an. Sie grasen damit unverfroren im Marktsegment der Vier- und gar der Dreisternhotels und machen deren Markt kaputt. Die Logiernächteentwicklung in Davos zeigt aber auch: Die vielbeschworene Werbewirkung von touristischen Grossanlässen scheint — zumindest in diesem Ort — ein Märchen zu sein.»

Damit fährt das Offiziers-Magazin auch der Bündner Regierung unsanft an den Karren: Es mute unter den gegebenen Voraussetzungen «etwas befremdlich» an, dass die Bündner Regierung weiterhin die Meinung vertrete, das WEF «stärke die Bedeutung des Kongressstandorts Davos».

3. Die Zahlen des Bundes sind «irreführend und intransparent»

Sowohl in der letzten als auch in der aktuellen Botschaft des Bundesrats zur WEF-Subventionierung steht wortwörtlich derselbe Satz: «Insgesamt kann beim Einsatz der Armee zugunsten des WEF mit gleich hohen Kosten gerechnet werden, wie wenn die beteiligten Verbände ihren regulären Wiederholungskurs leisten würden.»

Diese Behauptung bezeichnet die «Militärzeitschrift» als «irreführend und intransparent», denn wenn man die Gesamtkosten für den Armeeeinsatz durch die Anzahl Diensttage dividiere, resultierten 611 Franken pro Diensttag. Das sei «das 17-fache des sonst üblichen Werts pro Diensttag», der rund 35 Franken betrage.

In den ausgewiesenen Kosten von 35 Franken pro Diensttag fehlen laut der «Militärzeitschrift» «wesentliche Kostenbestandteile wie Material, Fahrzeuge, Betriebsstoffe, Munition, Flugstunden, Löhne Berufsmilitär und allenfalls Erwerbsersatz.» Mehr Kostenwahrheit täte not.

Zudem käme es «niemandem in den Sinn, auch in anderen Bereichen auf eine Entschädigung zu verzichten, weil die Personen ohnehin im Dienst befänden». Denn: «Leisten die Feuerwehr oder die Sanitätspolizei sogenannte Sicherheitseinsätze, so werden diese konsequent in Rechnung gestellt.»

«Man kuscht vor dem Lobbying aus Genf/Davos»

Laut ASMZ-Redaktor Peter Müller muss der Kostenverteiler für den Armeeeinsatz am WEF unbedingt überdacht werden, «vor allem wegen der Geldmaschinerie, der horrenden Preise und der Strukturprobleme der örtlichen Hotellerie». Er hat dieses Frühjahr einige PolitikerInnen im National- und Ständerat mit seinen Beiträgen «bedient» und «ein paar wohlwollende Rückmeldungen erhalten», wie er auf Anfrage von «Infosperber» erklärte.

Doch Müller gibt auch zu bedenken: «Man will sich offenbar nicht die Finger verbrennen und kuscht vor dem Lobbying aus Genf/Davos. Und man geht ja selber auch gerne ans WEF…».

Infosperber bleibt dran und wird rapportieren, welche Spar-Apostel der SVP, FDP und CVP Dutzende Millionen verschenken wollen und welche VertreterInnen der Linken sich ihnen brav anschliessen. Die Debatte in der Herbstsession des Nationalrats wird es zeigen.

Quelle: infosperber.ch

 

 

Das Davoser Parlament lässt sich das WEF mehr kosten

Der Davoser Grosse Landrat hat den neuen Beitrag an die WEF-Sicherheitskosten genehmigt. Einstimmig fiel der Entscheid nicht aus. Die Volksabstimmung werde «kein Spaziergang», warnt der Davoser Landammann.

von Béla Zier

Dass sich das Davoser Parlament an seiner gestrigen Sitzung nicht geschlossen hinter den jährlich auf 1,125 Millionen Franken aufgestockten Verpflichtungskredit für die Sicherheitskosten am World Economic Forum (WEF) stellte, erfolgte nicht überraschend. Als der Grosse Landrat letztmals 2009 über die Erneuerung des WEF-Beitrags zu beschliessen hatte, fiel das Ergebnis mit 15:1 Stimme aus. Damals stimmte ein Grünen-Politiker dagegen.

Gestern fiel der Entscheid ebenfalls mit 15:1 Stimme aus. Dieses Mal stimmte mit Landrat Philipp Wilhelm der Parteipräsident der Bündner SP dagegen. Die Davoser SP selbst steht dem WEF allerdings gespalten gegenüber. Das zeigte sich daran, dass sich Roland Augstburger, der zweite SP-Vertreter im Grossen Landrat, für die Erneuerung des WEF-Beitrags aussprach.

Kosten gingen durch die Decke

Der Parlamentsentscheid über den Davoser WEF-Beitrag wurde nötig, weil die seit 2009 existierende Abmachung über die Verteilung der Sicherheitskosten zwischen dem Bund, dem Kanton Graubünden, dem WEF und der Gemeinde Davos mit dem zurückliegenden Jahrestreffen erloschen ist (Ausgabe vom 21. Juni).

Da das bisherige Kostendach von acht Millionen Franken seit 2015 nicht mehr eingehalten werden konnte, wurde dieses in der neuen, für die Jahre 2019 bis 2021 geltenden Vereinbarung auf neun Millionen Franken aufgestockt. Der Davoser Gemeindebeitrag erhöht sich von einer Million Franken auf 1,125 Millionen Franken.

Plan B für ein Davos ohne WEF

Im September wird das Davoser Stimmvolk über den WEF-Beitrag entscheiden. «Das wird kein Spaziergang werden», warnte der Davoser Landammann Tarzisius Caviezel (FDP) gestern eingangs der Debatte. Er betonte die Wichtigkeit des Anlasses für Davos und verwies dabei auf Zahlen der Universität St. Gallen, gemäss denen der am WEF 2017 in Davos ausgelöste Gesamtumsatz rund 60 Millionen Franken betragen habe.

Er habe grundsätzlich grosse Mühe damit, dass für einen Privatanlass so viel Geld ausgegeben werde, kritisierte Wilhelm den Davoser WEF-Beitrag. Es gebe viele offene Fragen zum Umgang mit dem Nutzen und Schaden des WEF. Zu dem von Caviezel erwähnten Gesamtumsatz meinte Wilhelm: «Wie nachhaltig ist das investierte Geld?» Er forderte, dass man schnell einen Plan B entwickeln und strategische Überlegungen anstellen müsse, wie Davos ohne WEF existieren könne. Caviezel erwiderte, dass er all das Gesagte zerpflücken könne, aber jeder «darf und soll seine eigene Sichtweise haben». Andere Destinationen würden viel dafür geben, wenn sie im «Januarloch» das WEF-Jahrestreffen ausrichten könnten, so Caviezel.

Eine Reduktion «undenkbar»

Wilhelm stand mit seiner Ansicht auf weiter Flur alleine da, niemand sonst brachte ähnliche Kritik am WEF-Gemeindebeitrag an. SVP-Landrat Cyrill Ackermann – als Hoteldirektor sei er naheliegenderweise grosser WEF-Befürworter – wollte jedoch wissen, ob die enormen Sicherheitskosten wirklich nötig seien und wie es um eine Reduzierung stehe. Es werde bezüglich Sicherheitsmassnahmen seitens des Kantons Graubünden und des Bundes das gemacht, was «zwingend notwendig ist», erklärte Caviezel. Eine grössere Kostenreduktion bezeichnete er als «undenkbar».

Spital erhält zwei Millionen

Der Antrag der Davoser Exekutive, die finanziell in heftige Schieflage geratene gemeindeeigene Spital Davos AG mit einem nicht rückzahlbaren Beitrag von zwei Millionen Franken zu unterstützen, war unbestritten und wurde vom Grossen Landrat einstimmig unterstützt (Ausgabe vom 28. Juni). Caviezel, der dem Spital als Verwaltungsratspräsident vorsteht, hielt fest, dass die Sanierungsphase frühestens 2020 abgeschlossen werden könne. Ebenfalls einstimmig beschlossen wurde die Gemeindegarantie zur Sicherstellung eines NRP-Darlehens für die Davoser Rinerhorn-Bergbahn.

Quelle: Graubündner Tagblatt v. 06.07.2018

 

Quelle: Davoser Zeitung 22.06.2018

Informationsveranstaltung zu den Sicherheitskosten des Annual Meetings WEF

30. Aug. 2018
19:30 – 21:30 Uhr

 

Ort:

 
Kongresszentrum Davos, Saal Aspen
Eingang Promenade
7270 Davos Platz

Organisator:

 
Gemeinde Davos

Kontakt:

 
Gemeindekanzlei, Tel. 081 414 30 40

E-Mail:

 
kanzlei@davos.gr.ch

Anmeldung:

 
Keine Anmeldung nötig.
Eintritt frei.
Herzlich willkommen!

Am 23. September 2018 stimmen die Davoser Stimmberechtigten über die Sicherheitskosten der Jahrestreffen des World Economic Forums ab. Davos hat sich in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit pionierhaften, aber auch gewagten Investitionen für den Kongresstourismus entschieden. Seit dieser Zeit gibt es auch den gemeinsamen Weg mit dem World Economic Forum, eine ausserordentlich lange Geschichte der Zusammenarbeit. Jetzt ist ein weiterer Volksentscheid anstehend, die Kosten für die Sicherheitsaufwendungen für die Jahre 2019 bis 2021 sowie für eine allfällige Verlängerung bei gleichbleibenden Gemeindekosten bis zum Jahr 2024 zu sprechen.

Der Kleine Landrat möchte – wie bei bedeutenden Abstimmungsvorlagen üblich – den Stimmberechtigten Gelegenheit geben, Fragen an die Behördenmitglieder zu stellen und sich aus erster Hand zu informieren.

Es erwarten Sie
Tarzisius Caviezel, Landammann Gemeinde Davos
Alois Zwinggi, Direktor World Economic Forum

Wir freuen uns auf einen guten und offenen Austausch.

Noch mehr Bundes-Subventionen für das steinreiche WEF

Kurt Marti / 18. Jun 2018 – Mit Kopfnicken von links bis rechts will der Ständerat die WEF-Subventionen erhöhen, obwohl der WEF-Tresor prall gefüllt ist.

In der Schweiz ist der Bezug von Sozialhilfe, von Ergänzungsleistungen, von Stipendien oder von Krankenkassen-Subventionen vom Vermögen abhängig. Wer beispielsweise Sozialhilfe beziehen will, muss zuerst sein Vermögen bis zu einem tiefen Freibetrag aufbrauchen. Der Fachbegriff heisst «Vermögensverzehr».

Ganz anders, wenn es sich um das «World Economic Forum» (WEF) in Davos handelt. In diesen Sphären spielt das Vermögen offenbar keine Rolle mehr. Frei nach dem Prinzip: Wenn das Vermögen steigt, dann steigen auch die Subventionen. «Vermögensvermehr» statt «Vermögensverzehr». Der Bundesrat und der Ständerat liefern den Beweis.

Goldene Fallschirm-Vorlage

Laut der Botschaft des Bundesrats ans Parlament soll ab 2019 das jährliche Kostendach für die Sicherheitskosten des WEF von 8 auf 9 Millionen angehoben werden. Zudem will der Bundesrat auch den Subventionsbetrag für die Gratisleistungen der Armee von 28 auf 32 Millionen Franken erhöhen.

 

Der Ständerat stimmte dieser goldenen Fallschirm-Vorlage am 31. Mai 2018 einstimmig und diskussionlos zu. Auch in den Medien konnte man kein kritisches Wort dazu vernehmen, insbesondere zu den hohen WEF-Reserven.

Im vergangenen Februar hat «Infosperber» darüber berichtet, dass die WEF-Reserven innert vier Jahren von 51 Millionen im Jahr 2013 auf 237 Millionen Franken im Jahr 2017 angestiegen sind (siehe: «Wucher»-Vorwurf trotz prallvollem WEF-Tresor).

Einzig die kleine «Davoser-Zeitung» und das «Regionaljournal Graubünden» nahmen damals den Ball auf. Darauf attackierte der WEF-Boss Klaus Schwab «Infosperber» in der «Davoser Zeitung» und gab zudem den DavoserInnen unsanft den WEF-Tarif durch.

Sonderstatus mit Steuerbefreiung

Interessant ist die Begründung des Bundesrats: Das bisherige Kostendach für die Sicherheitskosten sei «seit seiner Einführung im Jahr 2003 nie der Teuerung und der Lohnentwicklung angepasst» worden.

Von einer Anpassung aufgrund der steil ansteigenden WEF-Reserven ist hingegen in der bundesrätlichen Botschaft nirgends die Rede. Entweder dem Bundesrat sind die astronomischen WEF-Reserven nicht bekannt oder er ignoriert oder verschweigt sie.

Schon in den letzten zwei Jahren musste das Parlament happige Nachtragskredite sprechen, weil das bisherige Kostendach von 8 Millionen Franken überschritten wurde: 2016 waren es 733‘000 Franken und 2017 sogar 1,05 Millionen Franken.

Statt dafür die prallvollen WEF-Reserven anzuzapfen, mussten die SteuerzahlerInnen für die Übermarchungen des Davoser Cüpli-Anlasses für Millionäre und Milliardäre geradestehen.

Und auch weiterhin soll laut Botschaft des Bundesrats und Entscheid des Ständerats das Prinzip gelten: Wenn die Reserven steigen, dann auch die Subventionen.

Doch damit nicht genug: Das WEF ist von den Steuern befreit und geniesst seit 2015 einen internationalen Sonderstatus vergleichbar mit dem «Internationalen Roten Kreuz».

Denn schliesslich geht es darum, «den Zustand der Welt zu verbessern» , wie es im Stiftungszweck vielversprechend heisst. Das hindert jedoch den WEF-Präsidenten Klaus Schwab nicht daran, einen stolzen Jahreslohn in der Höhe von rund einer Million Franken zu beziehen.

Bezeichnenderweise begründet Schwab seinen Lohn im Vergleich zu den Vergütungen der CEOs der profitorientierten Kantonalbanken, wie aus einem Interview mit dem Wirtschaftsmagazin «Bilanz» vom letzten Herbst hervorgeht.

Braves Kopfnicken auch im Nationalrat?

Die WEF-Vorlage kommt nun in den Nationalrat. Man darf gespannt sein, ob auch dort die Erhöhung der WEF-Subventionen von links bis rechts mit bravem Kopfnicken durchgewunken wird, ungeachtet des prallvollen WEF-Tresors in Kombination mit der Gemeinnützigkeit und Steuerbefreiung sowie dem stattlichen Salär des WEF-Präsidenten. Infosperber bleibt dran.

Quelle : infosperber.ch

 

«Wucher»-Vorwurf trotz prallvollem WEF-Tresor

Kurt Marti / 09. Feb 2018 – Mega-Reserven, happige Eintrittspreise und Millionen-Subventionen: Doch für den WEF-Direktor sind die «Wucherer» die anderen.

WEF-Direktor Alois Zwinggi prüft eine Anzeige wegen Wucher während des «World Economic Forum» (WEF) in Davos, wie er gegenüber der «Südostschweiz» erklärte.

Doch was meint Zwinggi mit dem «Wucher»-Vorwurf? Die unbescheidenen WEF-Eintrittspreise, die stolzen WEF-Mitgliederbeiträge oder die protzigen WEF-Beiträge der strategischen Partner:

  • Eintrittspreis pro Person: 27‘000 Franken (total 43 Millionen)
  • Jährlicher Mitgliederbeitrag: 60‘000 Franken (Total 31 Millionen)
  • Jährlicher Beitrag strategischer Partner: 600‘000 Franken (Total 185 Millionen)

237 Millionen Reserven, 8 Millionen Subventionen

Oder hat Zwinggi mit dem «Wucher»-Vorwurf an die Subvention von rund 8 Millionen Franken gedacht, die das WEF von der öffentlichen Hand für die Begleichung der Sicherheitskosten bekommt, statt diese vollständig aus der WEF-Kasse zu begleichen, oder an die Gratis-Leistung von rund 28 Millionen durch die Schweizer Armee,

  • obwohl das WEF einen jährlichen Umsatz von rund 280 Millionen Franken hat und
  • obwohl in den WEF-Schatullen ein gigantischer Reserven-Berg von rund 237 Millionen Franken schlummert, der rapid grösser wird (85 Millionen mehr als im Vorjahr, 4,6-mal mehr als 2013)?

Nein, das kann Zwinggi mit dem «Wucher»-Vorwurf nicht gemeint haben. Denn es käme wohl niemand in den Sinn – trotz der überrissenen Eintrittspreise, Mitglieder- und Sponsoren-Beiträgen sowie der Millionen-Subvention von Bund, Kanton und Gemeinde – ernsthaft zu behaupten, das WEF würde «die Zwangslage, die Abhängigkeit, die Unerfahrenheit oder die Schwäche im Urteilsvermögen» der WEF-Gäste, der Mitglieder-Firmen, aber auch der öffentlichen Hand ausnützen.

Denn das sind laut Strafgesetzbuch Art. 157 Abs. 1 die strafrechtlichen Bedingungen, die für Wucher erfüllt sein müssen. Wer also angesichts der Finanzkraft der WEF-Mitglieder-Firmen und der WEF-Besucher, aber auch der subventionierenden öffentlichen Hand den Wucher-Vorwurf gegen das WEF präsentieren würde, hätte zurecht mit Hohn und Spott zu rechnen.

WEF-Direktor Zwinggi: «Abzockerei und Wucher»

Bei Zwinggis «Wucher»-Vorwurf geht es selbstverständlich nicht um die WEF-Preise und die Subventions-Millionen, sondern um die hohen Preise der kleinen Davoser Vermieter von Lokalitäten aller Art, die laut Zwinggi «die Angebots- und Nachfragesituation während dem Jahrestreffen derart eklatant ausnützen». Er finde dafür «keine anderen Worte als: Abzockerei und Wucher», erklärte er gegenüber der «Südostschweiz». Deshalb prüfe das WEF eine «Anzeige wegen Wucher».

Wenn die Davoser VermieterInnen laut Zwinggi «Wucher» betreiben, heisst das im strafrechtlichen Sinn, sie nutzen «die Zwangslage, die Abhängigkeit, die Unerfahrenheit oder die Schwäche im Urteilsvermögen» ihrer Kunden aus.

Doch Zwangslagen, Abhängigkeit und Unerfahrenheit sind bei dieser Kundschaft ebensowenig zu erblicken wie bei den WEF-eigenen Gästen und WEF-Mitglieder-Firmen. Auch von einer besonderen Urteilsschwäche ist nicht auszugehen. Deshalb ist der «Wucher»-Vorwurf gegen die Davoser Mini-Kapitalisten ebenso lachhaft wie es jener gegen die hohen Eintrittspreise und Mitgliederbeiträge des WEF wäre.

FDP-Politiker sträubt sich gegen den Markt

Erstaunlich ist, dass selbst der wackere Davoser Landamann Tarzisius Caviezel, der von 2007 bis 2011 für die FDP im Nationalrat sass, ins Wucher-Lamento der WEF-Spitze einstimmte und damit seinen steuerzahlenden Davoser Mini-Kapitalisten in den Rücken fiel, nur um WEF-Gründer Klaus Schwab und seinem Tross zu gefallen.

Gegenüber dem Echo der Zeit von SRF beschwörte der FDP-Politiker Caviezel allen Ernstes eine imaginäre Zwangslage herauf: «Wenn Sie nach Davos müssen, koste es, was es wolle, dann müssen Sie das Angebot annehmen, das Ihnen dann noch zur Verfügung steht.»

Dass die WEF-Eintrittspreise und Mitglieder-Beiträge unanständig hoch und für gewöhnliche BürgerInnen nicht erschwinglich sind, darüber hörte man von Caviezel nichts. Auch nichts sagte Caviezel dazu, dass die öffentliche Hand eine Party der Mega-Kapitalisten, deren Schatullen prall gefüllt sind, mit rund 8 Millionen Franken und 28 Millionen Gratisleistung der Armee subventioniert.

«Organisationen, die mit uns null und nichts zu tun haben»

Das lukrative Monopoly von Angebot und Nachfrage, das die WEF-Mitglieder-Firmen und folglich auch das WEF, so reich und potent gemacht hat, will Zwinggi offensichtlich nur für seinen exklusiven WEF-Zirkel reserviert haben. Der frühere Manager des Zementherstellers Holcim, dessen Geschäftsleitung beispielsweise im Jahr 2010 rund 15,6 Millionen abkassierte, verteidigte den Anspruch auf Exklusivität in der «Südostschweiz» präzis wie folgt:

«Es gibt noch ein anderes Phänomen: die Trittbrettfahrer. Das sind Leute und Organisationen, die während des Jahrestreffens des Forums in Davos sind, die mit uns aber null und nichts zu tun haben.»

Dem WEF-Direktor zur Erinnerung: In der Schweiz und anderen demokratischen Rechtsstaaten gibt es schon seit längerer Zeit die sogenannte «Handels- und Gewerbefreiheit», die in der Verfassung verankert ist und die selbst dann gilt, wenn man und frau «null und nichts» mit dem WEF zu tun haben.

Gipfelzeitung v. 08.02

Artikel Davoser Zeitung v. 12.02.2018

Für die näch­sten drei sind die Ver­trä­ge ab­ge­schlos­sen

43 Pro­blem­stel­lun­gen sind er­kannt

Das Jahrestreffen des World Economic Forum ist vorbei, die Zusatzbauten abgebaut, die Wintertouristen haben wieder das Zepter übernommen. Doch das nächste WEF kommt bestimmt und damit drängen sich einige Fragen zur Zukunft auf. Landammann Tarzisius Caviezel beantwortet Fragen der DZ.

DZ: Herr Caviezel, regelmässig muss der Vertrag mit dem WEF erneuert werden. Wie lange dauert der nun abgeschlossene und enthält er neue Klauseln?

Tarzisius Caviezel: Der neue Vertrag zu den Sicherheitskosten des WEF-Jahrestreffens ist am 23. Januar zwischen Bund, Kanton Graubünden, World Economic Forum und Gemeinde Davos unterzeichnet worden. Er regelt die Kostentragung für die nächsten drei Jahrestreffen. Wir hoffen natürlich, das Davos jeweils wieder den Zuschlag als Veranstaltungsort erhält. Dem Vertragsabschluss vorausgegangen waren intensive Gespräche über den Kostenteiler. Der Vertrag sieht drei Einsatzstufen vor. Benötigt es aus verschiedenen Gründen vermehrt Sicherheitspersonal, ist der Bund bereit, einen höheren Anteil der Kosten zu übernehmen. Grundsätzlich ist der Charakter des bisherigen Vertrages übernommen worden. Aufgrund der Kredithöhe wird der neue Vertrag den Davoser Stimmberechtigten zur Genehmigung unterbreitet.

«Der neue Vertrag sieht ein jährliches Kostendach von 9 Mio. Franken vor.»

Wie hoch sind die erwarteten Sicherheitskosten? Welches ist der Anteil von Davos und wie beteiligt sich Klosters? Gibt es noch weitere Zahlen?

Die Sicherheit im öffentlichen Raum ist nach wie vor ein aktuelles Thema. Europaweit, weltweit. Tendenziell werden Si cherheitsaufgaben nicht weniger, im Gegenteil. Auch die jährlich zu erwartenden Sicherheitskosten für das Jahrestreffen des WEF sind angestiegen. Der neue Vertrag sieht ein jährliches Kostendach von 9 Mio. Franken vor, wobei sich die Gemeinde mit einem Anteil von einem Achtel beteiligt. Dieser jährliche Gemeindeanteil von maximal 1,125 Mio. Franken ist im Vergleich zum letzten Vertrag aus dem Jahr 2009 mit 900000 Franken zwar höher, inzwischen beteiligt sich aber auch die Gemeinde Klosters-Serneus mit einem Beitrag von 100000 Franken an den Gemeindekosten. Die Belastung für Davos ist deshalb moderat gestiegen. Der Kleine Landrat hat dem neuen Vertrag zugestimmt, weil er das Kosten-Nutzen-Verhältnis positiv beurteilt. Davos ist in der einmaligen Situation, das weltweit wahrgenommene World Economic Forum als bevorzugter, langjähriger Gastgeberort durchführen zu können.

Das Demoverbot in diesem Jahr löste schweizweit doch einige Reaktionen aus. Bereut man inzwischen die Entscheidung?

Ein Entscheid, der sachlich begründet und unumgänglich ist, kann man nicht bereuen. Es sind mehrere Kundgebungen nicht bewilligt worden. Der Entscheid zur Durchführung der Kundgebungen musste am 22. Januar gefällt werden. Jeder, der an diesem Tag in Davos anwesend war, hat gesehen, wie die wachsenden Schneehaufen uns immer mehr eingeschnürt haben. Die Sicherheit unserer Bevölkerung und Gäste, die Aufrechterhaltung des öffentlichen Lebens und des Verkehrs standen absolut im Vordergrund. Wir haben Evakuierungen geplant und die Turnhalle Arkaden für die Aufnahme von Personen eingerichtet. Es fanden rund um die Uhr mehrere Sitzungen des Gemeindeführungsstabes mit unseren Amtsleitern, der Feuerwehr und der Kantonspolizei statt. Weil nur das Notwendigste erledigt werden konnte, mussten die Aufgaben genauestens koordiniert werden. In einer solchen Situation kann man, allen Ernstes, keine Kundgebungen bewilligen. Das wäre nicht mehr seriös gewesen und keine Person, die in der Verantwortung steht, hätte in dieser Ausnahmesituation eine Kundgebungsbewilligung erteilt.

«In einer solchen Situation kann man, allen Ernstes, keine Kund- gebungen bewilligen.»

In der Presse wurden Sie mit den Worten zitiert: «Das WEF ist nicht zu gross für Davos» und «Das WEF darf nicht mehr grösser werden». Was gilt nun?

Das WEF-Jahrestreffen ist in den letzten Jahren mit konstanter Teilnehmerzahl durchgeführt worden. Tendenziell nimmt aber die Hierarchiestufe der Teilnehmer noch zu, was bei politischen Gästen zu mehr Aufwand führt. Es gilt hier aber die Beurteilung, dass das WEF in dieser Form erprobt und nicht zu gross für Davos ist. Was aber problematisch ist und wo wir vertieft nach Lösungen suchen müssen, ist die überbordende Geschäftstätigkeit im Zentrum von Davos, von Firmen – wir sagen denen «Trittbrettfahrer» – die keine Kongressteilnehmer sind, sondern nur die Aufmerksamkeit und die Gunst des anwesenden Kongresspublikums erreichen und ausnutzen wollen. Darum haben wir in den letzten Jahren verstärkt Probleme mit Temporärbauten, Sattelschleppern als Strassenhindernis, mit aufdringlicher Plakatierung, einfach grosser Beeinträchtigung im Ort. Da müssen wir zu neuen Lösungen kommen.

Die Sofort-Massnahmen Verkehr während der WEF-Woche zeigten umgehend Erfolg. Werden sie nun zum Standard?

An heiklen Verkehrspunkten hatten wir am WEF-Mittwoch vermehrt Polizeipersonal, 10 Polizisten, zur Verkehrslenkung eingesetzt. Unschlüssigen und ortsunkundigen Verkehrsteilnehmern musste man zügig und bestimmt den Weg weisen. Verkehr, der keine Nahziele an der Promenade ansteuerte, wurde konsequent auf die Umfahrungsroute via Mattastrasse umgeleitet. Wir waren selber überrascht, wie schnell, bereits am Mittwochnachmittag, diese Sofortmassnahmen zu einer Verflüssigung des stockenden Verkehrs führten. Wenn vergleichbare Probleme auftreten, werden diese Massnahmen in Zukunft wiederholt.

«Wenn vergleichbare Probleme auftreten, werden diese Mass nahmen in Zukunft wiederholt.»

Wie weit sind die Überlegungen zu den weiterführenden Massnahmen gediehen? Weiss man schon, ob eine Phase Rot (wie am Gotthard) überhaupt machbar ist? Gibt es andere Ideen, etwa einen Parkplatznachweis für Limousinen?

Das ist im Moment noch zu früh, hier Aussagen machen zu wollen. Wir haben gerade erst die «Liste der verbesserungsfähigen Aspekte» zum diesjährigen WEF abgeschlossen. Es gibt nicht nur Verkehrsprobleme, in über zehn anderen Bereichen wurde Handlungsbedarf festgestellt. Die jetzt einmal erkannten 43 Problemstellungen können weiter ergänzt werden. Wir werden in nächster Zeit mit den Gesprächen mit betroffenen Stellen beginnen.

Der Stickstoffdioxyd-Grenzwert wurde mit viel Glück nur an zwei Tagen überschritten. Welche Massnahmen plant die Gemeinde hier? Sind sie auch auf andere Grossanlässe anwendbar?

Grundsätzlich wirken Massnahmen, die den Verkehr reduzieren oder verflüssigen, auch gegen die Überschreitung von Schadstoffgrenzwerten. Der künftige Einsatz von Elektroautos wird bei den Luftschadstoffen eine Verbesserung bringen. In der Gemeinde sind seit Januar von ABB und EW Davos Elektrotankstellen am Davosersee, hinter dem Migros Dorf, auf dem Kongresszentrum-Parkplatz und dem Postplatz eingerichtet worden. Aber wir müssen weiter denken. Mit einer auffälligen temporären Beschilderung, mit Distanzangaben für Fussgänger, versucht das WEF beispielsweise, zum Zu-Fuss-gehen zu motivieren. Und das wird auch gemacht. Meines Erachtens ist das der richtige Ansatz, in Richtung Minimierung des motorisierten Verkehrs.

Quelle: Davoser Zeitung

 

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Verkehrszustand an der Hertikreuzung am Kongresszentrum 24.01 ca 9.20 Uhr

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Unsere Parkplätze wurden von Chauffeuren beschlagnahmt mit laufenden Motoren. Wir Handwerker müssen auf die Strasse ausweichen…….. Spitex, Feuerwehr, Rettungsdienste etc. kamen nicht mehr durch. Dieser Zustand wurde in sozialen Netzwerken ausgiebig diskutiert.Das es irgendwo geknallt hat wurde am Donerstag deutlich:   Die Verkehrslage hat sich radikal gebessert. sogar die Limousinenfahrer die mich am Mittsoch noch ausgelacht haben, als ich sie ermahnt habe Gehwege zu räumen, waren sehr sehr freundlich. So wie es eigentlich sein soll……..

Zustand bei unserem Haus ….Ohne Rücksicht wurde Davos zugeparkt

Konvoi des US Präsidenten Donald Trump am 25.01 am Seeparkplatz

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Fotoserie Landung Trump in Davos

Ohne Rücksicht auf irgendjemanden wurde alles blockiert, Kinder, ältere Menschen……..alles scheissegal……. Es muss ein Verbot über private Drittanbieter für Fahrdienste diskutiert werden.

Dieses Bild von mir sollte die Eltern unserer Kinder kritisch werden lassen. (Facebookpost) Die Demo habe ich letztes Jahr an der Talstrasse aufgenommen genau zur Mittagszeit wo unsere Schüler zu Schule müssen. Zum Glück waren die Teilnehmer damals friedlich…….Was passiert wenn es aber anders ist……..niemand kann hier garantieren……….Bitte einmal nachdenken was hier passieren könnte….

Erste Reaktionen in Gipfelzeitung:

 

Auch in Züricher, Basler und Berner Zeitung der gleiche Artikel:

Ebenso in der Davoser Zeitung vom 26.01

Quellenhinweis: Davoser Zeitung v. 26.01

Offizielles Informationschaos:

Während auf Radiosuedostschweiz in den Verkehrsmeldungen nur eine Wartezeit auf den Zufahrtsstrassen unter 30 Min. genannt wurde, stand man zwischen Klosters und Davos den ganzen Tag (Montag) zwischen 2 und 3 Std. Ich bin um 16.30 in Schiers weggefahren und war um 20.15 in Davos zuhause. Ich werfe hier den Informationsträgern zentral gesteuerte Fehlinformationspolitik vor. Ein Hinweis auf die RhB hätte genügt, sie fuhr planmässig.

Warnhinweis bei mir in Facebook, Instagram und Webseite.

Als erste Massnahme haben wir in Facebook, Instagram und privaten Webseiten Anreisewarnungen herausgegeben. Hier bei meiner Webseite hatte ich im Januar über 32.000 Klicks und in Instagram in der Wefwoche 25.000 views. Der ADAC in Deutschland hatte eine Anreisewarnung auf Homepage veröffentlicht, welche richtig war. Davosklosters hat sich dagegen gewehrt und sich auf das daurch leidende Image von Davos berufen. Das Handeln von Davosklosters nur auf Klischee und Image sehe ich als grob fahrlässig. Jedes zusätzliche Auto blockiert nur unnötig die Infrastruktur und die Bergbahn bekommt vom WEF eh eine finanzielle Entschädigung über deren Höhe stillschweigen gilt. Das Verhalten der Verantwortlichen dem gewöhnlichen Feriengast gegenüber finde ich nicht akzeptabel, denn ein Gast nach 3 Std Stau hat von Davosklosters die Nase gestrichen voll…….. Da helfen traumhafte Pistenbedingungen nur wenig…………

Ein Schlüssel für eine eventuelle Zukunft des Weltwirtschaftsforums wäre die Einbindung der Davoser selber. Hier ein Workshop mit Schülern der Volksschule Davos 2. und 3. Klasse Real. Auf jedenfall müssen neue Konzepte geschaffen werden, damit der Spalt zwischen Einheimischen und WEF-Teilnehmern wieder geringer wird.

Zusammenarbeit zwischen Salesforce.org und Volksschule Davos geht weiter

Bereits zum dritten Mal durften Schülerinnen und Schüler der Volksschule Davos am Programmier- und Technik-Projekt „Davos Codes“ während des World Economic Forums teilnehmen. Das Projekt war organisiert von der Stiftung Salesforce.org und stand unter dem Thema „Life Below Water“ – eines der 17 globalen Ziele. Am Nachmittag präsentierten die Schülerinnen und Schüler ihre Resultate den Anwesenden, darunter befanden sich auch CEO’s und Journalisten. Dem voran gab Robert Acker, CEO Salesforce.org, einleitend bekannt, dass der Volksschule Davos eine Spende von USD 125‘000 überreicht worden ist und die Zusammenarbeit fortgeführt werden soll.

Während des World Economic Forums im Jahr 2016 hatten zwei Schulklassen erstmals die Gelegenheit, bei einem Projekt der Stiftung Salesforce.org mitzuwirken. Sie durften eine Webseite programmieren sowie ein Feuchtigkeitsmessgerät bauen, das Signale auf ein Smartphone übermitteln kann, sobald eine Pflanze zu wenig Wasser hat. Im 2017 machten die Schülerinnen und Schüler Erfahrungen mit Programmieren einerseits und in unternehmerischem Denken und Handeln andererseits. Mit dem Verkauf von heisser Schokolade und mit dem Verweis auf den Spendenzweck leisteten die Schülerinnen und Schüler einen sozialen Beitrag, indem sie den eingenommenen Betrag vollumfänglich dem Hilfswerk Jann-Andri Sunshine zukommen liessen. Die Kontakte auf der Promenade zwischen den Jugendlichen und Persönlichkeiten aus aller Welt bleiben bestimmt unvergesslich.

Für einen Programmteil am diesjährigen „Davos Codes“ sammelten die Jugendlichen vorgängig Wasserproben von diversen Orten in Davos (Flüsse, See…). Das Wasser wurde anschliessend gefiltert und was übrig blieb, auf Wasserverschmutzung, besonders auf Mikroplastik, unter einem mittels 3D-Drucker hergestelltem Minimikroskop untersucht. In weiteren Proben untersuchten die Schülerinnen und Schüler u.a. auch Shampoo und mussten erstaunt feststellen, dass sich sogar darin Mikroplastikteilchen befinden. Diese gelangen ins Wasser und tragen so ebenfalls zur Verschmutzung des Gewässers und Gefährdung der sich darin befindenden Lebewesen bei.
Der zweite Programmteil sah vor, verschiedene WEF-Teilnehmer über ihr Bekenntnis zu den globalen Zielen der UN (sustainable development goals) zu befragen und mit einer selbst programmierten App die Resultate auszuwerten. Einige Schülerinnen und Schüler schnitten interessante Filme zusammen oder erfanden einen eigenen Animationsfilm zu einem der globalen Ziele.

Vertiefte Zusammenarbeit

Dass sich Salesforce.org erneut für ein solch spannendes Projekt für Jugendliche engagierte, kommt nicht von ungefähr: Der Stiftung ist es wichtig, dass alle Kinder auf der Welt Zugang zu Bildung und im Speziellen zur Technologie und zum Programmieren erhalten. In der langjährigen Verbundenheit zum Ort Davos sowie als langjährige Teilnehmerin am WEF suchte Salesforce.org die Zusammenarbeit mit Davos und konnte eine solche mit der Volksschule aufbauen und nun weiterführen.
Die Schule steht unmittelbar vor der Umsetzung des Lehrplans 21 und damit verbunden mit den Herausforderungen, das Fach „Medien und Informatik“ einzuführen. Der neue Lehrplan sieht den vermehrten Einsatz von IT-Geräten in den Klassen vor. Diesen Umstand nutzte Salesforce.org und beschenkte die Schule mit USD 125‘000. Zwischen der Stiftung und der Schule wurde vereinbart, wie diese Spende einzusetzen ist. So ist vorgesehen, dass damit die Infrastruktur auf einen neuen Standard gebracht werden soll und Geräte für das Fach „Medien und Informatik“ angeschafft werden sollen. Zudem sieht die weitere Zusammenarbeit vor, dass die Schule von personellen Ressourcen wie Mentoren profitieren kann.

Für die Volksschule war die Zusammenarbeit von Anfang an äusserst positiv und wertvoll. Seit Beginn wurde beidseits festgehalten, dass man langfristig zusammenarbeiten möchte. So hat sich die Zusammenarbeit mit Salesforce.org als eine Erfolgsgeschichte entwickelt und ist auf sehr gutem Weg.

Der Schulrat wie auch die Schulleitung dankt Salesforce.org ausserordentlich für die grosszügige Spende und ist überzeugt, dass damit ein wertvoller Beitrag zugunsten der Bildung in Davos beigetragen werden kann.

Quellenhinweis: Schulrat und Schulleitung

Fotogallerie

Fotogalerie zum Coding-Anlass vom 24.01.2018

Quelle: Davoser Zeitung am 26.01.2018

Fazit am Schluss: Meiner Meinung ist das WEF eine wichtige Veranstaltung. Die Temporärbauten behindern schon zu Weihnachten mit Aufbaurabeiten den Tourismus. Es kann nicht sein dass solche Bauten wegen drei Tagen Nutzung mit derart viel logistischen Aufwand erstellt werden. Vorhandene Bauten sollten hierfür genutzt werden. Überhaupt mus das System der Trittbrettfahrer beseitigt werden. Ein Kamel in Davos ist zwar was besonderes, aber ist es der Aufwand wert?

Mit dem WEF ist es das gleiche wie bei der Olympiabewerbung, so wie die Organisatoren sich verhalten sind solche Veranstaltungen nur in totalitären Staaten möglich….. Sind die verantwortlichen in Davos totalitär? Es geht nicht um das WEF es geht um die Art der Durchführung, und vor allem wie mit den Menschen umgegangen wird……und das ist auf die vorhandene Art politisch nicht mehr lange durchsetzbar……

Anreise sollte mit der RHB erfolgen. Grossparkplätze sind in Landquart vorhanden. in Zermatt fahrt man auch nicht mit dem Porsche vor das Hotel. Ein Shuttleservice existiert bereits und das VBD-Liniennetz ist im grunde vorbildlich vorhanden. Die Registrierung könnte in Landquart erfolgen. Die Sicherheitszone am Seehof müsste komplett entfernt werden um den Skiverkehr nicht zu behindern ebenso müsste der VBD dort wieder durchfahren die jetzige Lösung über dem Parkplatz ist nicht praktikabel. Ebenso muss der VBD am Kongresszentrum durchfahren. Eine Sperrung der Promenade für den durchgängigen Verkehr wäre dadurch möglich. Sperre am Seehof, Kongress Sicherheitsbereich jedoch Hertistr. für Fussgänger öffnen und ab Belvedere wie bei offener Promenade. Abseits von Talstr und Mattastr. Privatverkehr nur für Einheimische und Übernachtungsgäste ohne WEF-Berechtigung (Gästekarte) Tagesskifahrer entweder Gotschna oder RHB Landquart.

Schulsystem:

Openwefveranstaltungen wie heuer geschehen durch Oberstufenschüler noch besser wäre Mischung der Workshops aus allen Schularten inkl. SAMD-Schüler. Ebenso Teilnahme an den offiziellen Veranstaltungen im Kongresszentrum. Mittagsverpflegung für die Schüler organisieren. Anfahrt mit VBD unabhängig von Stausituationen auf Talstr. notfalls Schüler WEF Shuttle mit nutzen lassen. Keine Sicherheitskontrollen wenn Schüler im Bus sind, notfalls seperater Schulbus für Wiesner Kinder der dann nonstop durchfährt. Da der öffentliche Nahverkehr ausschliesslich auf der Promenade sein sollte wäre nur eine Punktuelle Schulwegsicherung nötig : Dischmakreuzung, Hertikreuzung, Reginaweg,Kurgartenstr, Tobelmühle auf der Talstrasse wären im Demonstrationsfalle keine Kinder unterwegs. Die Hertistr. muss geöffnet werden für Fussgänger. Als Alternative je nach Witterung käme der Winterwanderweg in Frage. Das grob Fahrlässige Aussteigen der Fahrgäste mitten  auf der Strasse am Seehofseeli würde entfallen.

Die Sicheheitsbereiche rund um das Kongresszentrum sollte auf das absolute Minimum beschränkt werden (Öffnung Hertistr. für Fussgänger)

Wartebereiche für Shuttle und Fahrdienst für Staatsgäste im Stilli

 

…….Mal sehen wie es in einen Jahr aussieht…….

 

 

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2 Antworten auf World Economic Forum Davos 2018

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