Jöriseen

 

Jöriseen Rundwanderung

Nr. 2

Unweit von Davos führt die Wanderung zu den Jöriseen tief hinein in die spektakuläre Bergwelt der Silvretta. Die türkis leuchtenden Seen sind dabei aber nur ein Highlight auf dieser vielleicht schönsten Wanderung der Schweiz.

Ausgangspunkt: Wägerhus Postbushaltestelle und
Parkplatz Flüelapassstrasse 2207 m
Endpunkt: wie vorWeglänge : 11 kmDauer: 6 StdKondition:Höhenunterschiede:Wägerhus 2207
Jöriflüelafurgga 2725 Jöriseen 2519
Winterlücke 2782 Wägerhus 2207Weg/Markierung Bei Jöriflüelafurgga kurze Seilversicherung ca 30  Meter Winterlücke auf Flüelatalseite  steil und rutschigTrittsicherheit/Schwindelfrei: Restaurants: keine Möglichkeit

Panorama:Die Anstrengung wird mehr als belohnt 

Kinder:

 

Aufstieg Jöriflüelafurgga


Relativ flacher und stetiger Anstieg. Das Flüelatal mit der Pyramiede des Schwarzhorns immer im Rücken.
Kurz vor der Passhöhe ein letzte Blick zum Schwarzhorn.....
....und noch ein letzter Blick Flüelatal Richtung Davos, Jatzhorn, Jakobshorn ...
Auf der Passhöhe hat man sofort einen Blick auf die Jöriseen Seenplatte. Durch den Bergsattel (Jöriflesspass) blickt man in das Engadin.....
....Nachdem ein kurzes Stück seilgesichert abgestiegen wurde verläuft der Weg ohne Probleme über Alpwiesen den Seen entgegen
 
 
der Aufstieg Richtung Winterlücke erfolgt auf Geröllhalden, jedoch sehr gut markiert, man trifft immer wieder auf kleine Seen, die zu einer Rast einladen.
Der Abstieg von der Winterlücke zurück in das Flüelatal ist Am Anfang (ca. 100 Höhenmeter) sehr steil. Bei Nässe ist es sehr rutschig.

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Während wir  Passstraße bald hinter uns lassen, steigen wir auf dem nie verfehlbaren Pfad gemächlich an. Die Sonne schafft es noch nicht über den vor uns liegenden Bergrücken, taucht die Gipfel im Rücken aber bereits in ein sanftes Morgenlicht. Noch leicht verträumt vom frühen Aufstehen halten wir uns bei der ersten Gabelung links und folgen dem Steig in Richtung der Jöriflüelafurgga, der markanten Einkerbung unterhalb des Jöri- und Gorihorns.

Je näher wir dem Sattel kommen, umso fordernder wird es, wobei von Schwierigkeiten kaum gesprochen werden kann. Eine langgezogene Kurve überwindet geschickt den steilen Direktanstieg und unmittelbar öffnet sich der Blick hinab zu den idyllischen Jöriseen und tief hinein in die Silvretta. Ein Anblick, bei dem sich wunderbar pausieren lässt, auch wenn der Wind im Rücken garstig peitscht.

Panorama Jörihorn/Jöriflüelafurgga

Vom Jörihorn geht es auf gleichem Wege zurück in den Sattel und anschließend steil bergab zu den Jöriseen. Ein kurzes Teilstück ist etwas ausgesetzter und mit einem Seil versichert. Der anschließende Abstieg zu den Seen birgt keine weiteren Problemstellen.

Obwohl alle Seen nahe beieinander liegen, sind nicht alle türkisfarben. Einzelne Seen sind glasklar, andere dagegen sind milchig getrübt. Der Grund für dieses Phänomen liegt am Jörigletscher, dessen mit Gesteinsmehl angereichertes Wasser unterirdisch in einzelne Seen fliesst und die wunderschöne Türkisfarbe entstehen lässt.

Wir folgen nun der Wegweisung Richtung Winterlücke. Über Geröll Überwinden wir ca 120 Höhenmeter bis wir an einen „Gletschersee“ kommen. Hier versickert das Schmelzwasser des Jöriseegletschers, welcher weiter unten den grössten Jörisee speisst. Man beachte dass der Jöriseegletscher in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts bis hier reichte. Heute sind nur noch Reste an der Flanke zum Weisshorn übrig geblieben.

Das Flüela Wisshorn (schweizerdeutsch für Flüela Weisshorn) ist ein Berg nordöstlich vom Flüelapass im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 3085 m ü. M. Es ist die höchste Erhebung der Flüela-Gruppe. Von Vereina aus zeigt sich der Berg als schön geformte Pyramide, von der Flüelapassstrasse aus dagegen sieht man ihn als imposante, steil aufstrebende Mauer mit horizontalem, etwas gezacktem Gipfelkamm.

Über eine weitere Steilstufe erreichen wir ein Plateau mit mehreren Miniseen. nach kurzer Steigung erreichen wir die Winterlücke. Von hier hat man die Möglichkeit in ca einer Stunde den Gipfel des Weisshorns zu ersteigen, was nur erfahrenen Wanderen empfohlen wird. Die ersten 100 Höhenmeter des Abstiegs ist relativ steil und bei Nässe sehr rutschig. Über Geröllfelder erreicht man nach ca. 45 Minuten die Abzweigung des Aufstiegs. nach weiteren 15 Minuten erreich man wieder das Wägerhus.

 

Da der Weg ausgesetzte Passagen aufweist, sollte man für diese Wanderung schwindelfrei sein.

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Jöriflüelafurgga Panorama:

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Fazit

Eine traumhafte Wanderung, die keine Wünsche offen lässt. In einer grandiosen Kulisse eingebettet, erstrahlen die Seen in satten Farben. Gipfelaspiranten sammeln das Jörihorn oder Flüela Weisshorn noch mit ein, dessen Besteigung etwas anspruchsvoller als der übrige, in weiten Teilen einfache Weg ist. Insgesamt eine der schönsten Wanderungen, die man in der Schweiz überhaupt machen kann.

 

Wanderung 20.08.2018

Wanderung August 2016:

 
 
 
 
 

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Panorama Jöriflüelafurgga

Panorama Jöriseen

Panorama Winterlücke

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