Wanderung Nr. 80 Alter Zügenweg Glaris – Steig – Wiesen(Volg)

Ausgangspunkt:  Endhaltestelle Glaris der VBD Linie 1, Kostenlose Parkmöglichkeiten Rinerhorn Talstation, ca. 500m der Strasse entlang Richtung Wiesen laufen
Endpunkt: Wiesen (Volg) bzw. Postbushaltestelle bei Kirche (Hotel Bellevue) Postbus verkehrt stündlich Richtung Davos-Glaris

Dauer: 3-4 Std

 

Kondition:Höhenunterschiede: Glaris 1443m, Ardüsch 1500, Steig 1651m, Brüggentobel 1450m Wiesen 1422m leichte Anstiege

Weg/Markierung  

Von Glaris bis Ardüsch anfangs Güterweg, dann auf 500m Pfad, dann bis Höhe Schmelzboden Güterweg, bis Steig Pfad, dann bis Wiesen Güterweg. Gut Markiert und beschildert. (T2)

 

Trittsichereit/Schweindelfrei:

Abschnittsweise über Lawinenzüge bei Unwetter bitte meiden.

Restaurants:

Rucksack und Grillplatz

Panorama:

Trotz geringer Höhenlage schöne Ausblicke Richtung Monstein, in die Zügenschlucht, ins Albulatal, Muchetta, Jenisberg

 

Kinder 

Der Weg in Bildern:

Fazit:

Atemberaubende Felslandschaften, wunderschöne Fichtenwälder, ein hellblauer Gebirgsfluss und perfekte Fotomotive: Die Wanderung auf dem alten Zügenweg bietet in jeder Hinsicht Abwechlung – für Familien, Naturliebhaber und Genusswanderer. Ideale Wanderzeit im Sommer und im Herbst, wenn oben schon der erste Schnee liegt. Im Winter wegen Lawinengefahr nicht begehbar.

Noch ein Tip als Familienausflug:

Man beginnt die Wanderung in umgekehrter Richtung in Wiesen und kann die vielen Skulpturen aus Holz, die Laien und Künstler unentgeldlich geschnitzt haben, bewundern. der Weg endet dann am Rastplatz Steig. Auf halber Strecke befindet sich auch ein öffentlicher Grillplatz mit Holzdepot. Mehr Infos unter Wanderung Nr. 82 „Skulpturenweg Wiesen“

Wiesen

Um 1300 liessen sich in Wiesen Walser auf diesem nur vereinzelt von Romanen besiedelten Gebiet nieder. Heute gilt die von ihnen begründete Wiesner Alp als eine der bedeutendsten Alpen des Kantons. Allmählich entwickelte sich ein Terrassendorf. Heute zählt man 340 Einwohner und mehrere Siedlungsschwerpunkte, beispielsweise bei der spätgotischen reformierten Kirche (1430 m) mit Wandmalereien im Kirchenschiff und einer gut erhaltenen Rokoko-Orgel von 1774, das Oberdorf, beim RhB-Bahnhof auf 1200 m ü. M.

Früh schon schlossen sich die Walser der Reformation an. So blieben Spannungen mit den weiter katholischen Nachbargemeinden wie Schmitten oder Alvaneu lange erhalten. 1851 erfolgte der Beitritt zum Kreis Bergün.

1909 wurde der Ort mit der Bahnlinie Davos-Filisur der Rhätischen Bahn erschlossen, was den Bau des Wiesener Viaduktes notwendig machte. Der deutsche Maler Ernst Ludwig Kirchner lebte zeitweise in Davos und malte einige Motive der Gemeinde Wiesen, unter anderem sein letztes grosses Werk Die Brücke bei Wiesen, das er im Jahr 1926 fertigstellte.

Per 1. Januar 2009 fusionierte die Gemeinde Wiesen mit der Gemeinde Landschaft Davos, nachdem die Fusion in beiden Gemeinden in einer Volksabstimmung gutgeheissen worden war. Mit der Fusion erfolgte auch der Übertritt in den Kreis Davos, der deckungsgleich mit der Gemeinde Davos ist.

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