Hohliecht und Gatschiefer

Wanderung Nr. 88

Davoser See – Drusatscha – Mönchalptal – Hohliecht – Gatschiefer Vorgipfel – Klosters

Erste „Hardcorewanderung“ für heuer: Nr. 88 Hohliecht und Gatschiefer ….leider erst nach Fronleichnam…… Bis dahin dürften die Schneefelder weg sein…..

 

 

  • Ausgangspunkt: Bushaltestelle Hochgebirgsklinik VBD Linie 1 halbstundentakt
  • via Davoser See – Drusatscha – Mönchalptal – Hohliecht – Selfranga – Klosters
  •  Hohliecht Davoser Seite T2 und Abstieg Klosters T3
  • Zeitaufwand: 5 bis 6  Stunden Abstecher Gatschiefer Vorgipfel Punkt 2588 2 Std zusätzlich

Panorama:

Tolles Panorama Prättigau – Silvretta – Parsenn – Mönchalptal

Kondition:

Davoser See 1570 m – Drusatscha 1756m Litziwald/Mönchalptal 1612m Beginn Aufstieg Hohliecht 1723m Hohliecht 2168m Bergstation Skilift Selfranga 1347m Klosters 1188m

Weg: 

Der Weg ist durchgehend markiert und gut erkennbar. Davoser See – Mönchalptal gut begehbar T2, Mönchalptal – Hohliecht etwas steiler aber noch gut gehbar T2, Abstieg nach Klosters sehr steil, geht in die Kniescheiben, ab der Waldgrenze wieder gelenkschonender T3

Abstecher nach Gatschiefer Vorgipfel: bis auf Punkt 2488m Weg gut erkennbar und gehbar, Vorgipfel Punkt 2588m dann weglos aber nicht allzusteil gut gehbar Schwierigkeit T4, nur bei guter Sicht gehen!!!!!

Trittsicherheit/Schwindelfreiheit: Abstieg nach Klosters bitte bei trockenen Wetter, rutschig und sehr steil

 

Kinder: 

Wir starten bei der Bushaltestelle Hochgebirgsklinik und laufen gleich die Strasse Richtung Davoser See/Drusatscha der Wegweisung folgend.

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Diesen Ausblick kann man schon nach ein paar Minuten geniesen.

Bei der Hawaibucht (Viadukt) scharf nach links abbiegen und Wegweisung Richtung Drusatscha folgen.

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Vor diesem Viadukt scharf links abbiegen

 

Wir folgen den Weg der noch sanft ansteigt, bis zur RhB Bahnstrecke. Am nächsten Bahnübergang folgen wir den Weg dem Drusatschabach folgend der nun steiler wird. Nach ca 30 Minuten erreichen wir Drusatscha.

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Drusatscha

Nach einer ersten Kurzen Rast folgen wir dort der Beschilderung Richtung Mönchalptal.

Flach geht es weiter durch den Wald. Wir  kommen an mehreren „Nonameweiher“ vorbei

nach wenigen Minuten folgen wir der Wegweisung Richtung Mönchalp

Der Weg wird breiter und geht eben weiter

Blick Richtung Schwarzseealp

Blick zum Endpunkt der Wandertour nach Klosters……

Wir kommen nach leichten Abstieg auf die Güterstrasse ins Mönchtal.

Wir folgen Richtung Hohliecht/Selfranga

Für etwa 100 Höhenmeter etwa 15 Minuten folgen wir dem Güterweg, der ein paar steile Stellen hat bergauf.

Bei Punkt 1723 m folgen wir dann der Wegweisung Richtung Hohliecht scharf links jetzt beginnt der eigentliche Anstieg zum Hohliecht. Der Weg ist jedoch nicht all zu steil und lässt sich gut gehen.

Der WEg führ in mehreren Serpentinen durch den Wald. Ausblicke in das hintere Mönchalptal hinauf zum Pischahorn

Der Wald wird lichter. Zur Alpenrosenzeit ende Juni/Anfang Juli blühen hier viele Alpenrosen.

Nach Erreichen der Baumgrenze wird der Weg flacher

Nach etwa einer Stunde Aufstieg erreichen wir den Hohliecht. Er hat keinen eigentlichen Gipfel sondern ist im Prinzip ein Grat der zur Gatschieferspitze führt. Dort ist ein gemauerter Unterstand, der jedoch abgeschlossen ist und früher millitätischen Nutzen gehabt haben dürfte. Zumindest kann man gemütlich auf einer Bank die Aussicht und Brotzeit geniesen.

Blick Richtung Davos

Und Richtung Klosters/Prättigau

Abstieg Richtung Klosters, Blick zurück Richtung Davos…

Auch hier überall blühende Alpenrosen

Bizzare Wolkenformation über Klosters….sind aber Schönwetterboten….

Bis zu den Lawinenverbauungen ist der Weg nach Klosters noch schön flach….das ändert sich aber rasant.

Blick auf Klosters/Prättigau

Das Stück zwischen Lawinenverbauung oben und der Waldgrenze hat es Gelenkmässig in sich. Bei einem unerwartenden Schlechtwettereinbruch wäre es cleverer vom Hohliecht wieder den Weg zurück in das Mönchalptal zu gehen. Besonders zur Alpenrosenblüte wird man für den Gelenkverschleiss mehr als belohnt, Alpenrosen soweit das Auge reicht und ein atemberaubender Ausblick Richtung Klosters/Prättigau/Silvretta/Madrisa lassen den Schmerz schnell vergessen.

…Bis hinunter zur Baumgrenze ein Teppich aus blühenden Alpenrosen…

In der Waldzone wird der Pfad flacher und gelenkschonender. 

 

Nach etwa 2 Std Abstieg sind wir an der Bergstation des Selfranga Skiliftes angekommen. Wir folgen nun der Strasse Richtung Selfranga/Klosters bergab links

nach ein paar Minuten sind wir am Golfclub Klosters. bis zur Ortsmitte/Bahnhof sind es von hier nur etwa 15 Minuten.

Für den Rücktransport nach Davos entweder Familietaxi rufen (Treffpunkt Golfclub) oder die RhB (Stundentakt) wählen.

 

Fazit:

Ich bin den Weg zur Alpenrosenblüte Anfang Juli gelaufen. Da die Gatschieferspitze genau zum Zeitpunkt wo ich oben war in den Wolken war, habe ich auf einen Abstecher dorthin verzichtet. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Wegemacher die Wege in Klosters viel steiler angelegt haben als in Davos. Bis auf die 300 Höhenmeter die sehr auf die Gelenke gehen, im Prinzip eine nicht allzu schweisstreibende Tagestour vergleichbar mit Büelenhorn oder Jöriseen. Eins muss ich noch los werden: Irgendwie treten Davos und Klosters immer im Marketing zusammen auf. Aber die verantwortlichen Dubel haben es bis heute nicht geschafft für die Destination Davos Klosters einheitliche Bus- und Bahntarife zu schaffen. Das Bilett für den Ortsbus und die die Fahrt mit der RhB  nach Davos muss jeweils noch seperat bezahlt werden. In der heutigen Zeit ein absolutes NOGO und sehr blamabel. Ausserdem sind die Verantwortlichen scheinbar nicht in der Lage einen einfachen und sicheren Rad-Fussgängerweg zwischen den Destinationen zu schaffen. Die Strasse ist für Velofahrer lebensgefählich.

Weitere Wanderungen:

Bereich Flüelatal/Davoser See

Abstecher Gatschieferspitze:

 

 

Blick von der Gatschieferspitze in den Prättigau….

Ich war noch nie oben, aber dürfte geiles Panorama geben……….. Vergleichbar mit dem Pischahorn.

 

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