Pischahorn 2980m

Wanderung Nr. 5 Tschuggen – Pischa Bergstation – Pischahorn – Mönchalptal – Grünbödeli

Blick vom Gipfel des Pischahorns Richtung Davos

Start:Tschuggen Flüelapasstrasse Gratis Parkplatz und Postbushaltestelle

Ziel: Restaurant Grüenbödeli an der Hauptstrasse Klosters-Davos (Kein anschluss an öffentliche Verkehrsmittel) Wegweisung nach Laret befolgen VBD-Haltestelle Landhaus Linie Nr. 1 zeitlich unerheblich.

Dauer: komplette Tagestour 9 Std ohne Pause

Kondition:Höhenunterschiede: Tschuggen 1937 m, Tschuggenberg 2262 m Pischa Bergstation 2482m, Einstieg Westgrat 2600m, Aussichtspunkt 2739, Abzerigung Vereina 2913m, Pischahorn 2980 m Pischa 2433m, Mönchalp 1993m, Abzweig Drusatscha 1612m, Grünbödeli Parkplatz 1423m. Weglänge etwa 20 km

Weg/Markierung

Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.
NWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. Trockene Witterung erforderlich (Rutschgefahr)

Trittsicherheit/Schwindelfrei:

Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung hier unbedingt notwendig. (T3)

Restaurants: Grünbödeli

Panorama:Die Anstrengung wird mehr als belohnt 

Kinder: sehr lange Tour

 

Abschnitt Tschuggen – Pischa Bergstation

Von Tschuggen bis Tschuggenberg (2262m)  langsam konditionsschonend ansteigend. Danach bis Bergstation Pischa mit nur leichten Steigungen.

 

Nach 2 Std erreichen wir dann die Bergstation der Pischabahn 2482m

Abschnitt Pischa Bergstation – Westgrat – Pischahorn

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Beim Schleppliftausstieg Mitteltäli Wegweiser zum Pischahorn rechts folgen.

 

Am Anfang sanft ansteigender Weg  etwa 100 Höhenmeter. Bei Punkt 2600m Wegweisung Richtung Pischahorn folgen. Ab hier hat man eine Aussicht Richtung Mönchalptal/Prättigau.

Punkt 2600m: Hier Weg Richtung Pischahorn folgen.

Erster Blick Richung Mönchalptal/Prättigau

Nun Beginnt der Einstieg in den Westgrat. Der Weg wird exponierter und steiler, bietet aber immer ein grandioses Panorama abwechselnd Richtung Prättigau/Flüelatal/Davos.

Punkt 2739m: Ein kleiner aussichtsreicher „Vorgipfel“ bietet sich für eine kleine Rast an.

nach ein paar Höhenmeter abwärts geht es dem Westgrat entlang nach oben. Trockene Witterung ist nun wichtig (Rutsch/Steinschlaggefahr). Die Wegmarkierungen wurden frisch aufgebracht und sind gut sichtbar, jedoch bei Nebel bei Ortsunkenntnis leichte Gefahr des Verirrens.

Kurze Seilsicherung aber ohne Probleme für den Normalwanderer……

Ende Juli noch Schneefelder, die jedoch ungefährlich sind.

Punkt 2913m: Wir erreichen die Abweigung Vereina, folgen jedoch noch die paar Höhenmeter zum Pischahorn Gipfel….

Bei Punkt 2913m erreichen wir die Abzweigung nach Vereina, Das Tal liegt etwa 1000 Höhenmeter tiefer. Aufgrund der Topografie dürfte ein Abstieg dahin ein richtiger Kniescheibenschinder sein.

ein paar Minuten im Zick Zack wird der Gipfel erreicht.

Das Pischahorn

Drohnenvideo Gipfelpanorama

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Aufnahmehöhe etwa 120m über Gipfel

 

Blick auf dem Gipfelplateau zum Hauptgipfel 2980m die Gipfelmarkierung befindet sich nur auf 2979m

Blick über den Nordgrat Richtung Prättigau. Hier verläuft auch der Abstieg in das Mönchalptal entlang.

Zoom nach Davos……über Pischagrat hinweg

Imposant und zum Greifen nahe: Die Plattenhörner (3219m) mit Piz Linhard mit 3410 m der Höchste Gipfel der Silvrettagruppe.

Blick Richtung Davos mit dem gesamten Westgrat (Aufstieg) und Pischagrat bis zum Seehorn.

Abschnitt Pischahorn – Nordgrat – Abzweigung Pischasee Punt 2520m

Der Abstieg Nordgrat über etwa 400 Höhenmeter ist bis auf eine seilversicherte Stelle (10 Meter) und einer ungesichterten exponierten Stelle, (ein Meter Balance) die nicht ungefährlich ist, bei gutem Wetter sicher zu gehen. Die Aussicht ist traumhaft.

Blick zu den Silvrettaglegtschern um den Piz Buin, bzw. was der Klimawandel noch übrig gelassen hat.

Blick zur 2680m hohen Gatschieferspitze, der vom Hohliecht aus erstiegen werden kann.

Blick auf ein Seelein auf 2800m

Blick über dem Pischagrat nach Davos…..

…immer dem Grat entlang….

….traumhafte Aussicht…..

hier eine kurze unversichterte exponierte Stelle…..

Blick zu unserem nächsten Etappenziel dem Pischasee

Blick Zurück zum Pischahorn mit Nordgrat

bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurden in diesen Gebiet von der schweizer Armee Schiessübungen durchgeführt. Die Unterstände sind noch erhalten und die „grosszügigen“ Zustiegswege kommen noch heute den Wanderer zu gute. Ab hier ist der Weg bei jeden Wetter sicher zu gehen. Von hier aus verlassen wir den Grat und steigen hinab Richtung Pischasee.

Nach etwa 1,5 Std Abstieg sind wir bei Abweig Pischasee bei  Punkt 2520m. Hier können wir in etwa 10 Minuten am Pischasee eine kurze Rast machen.

 

Abschnitt Abzweigung Pischasee – Grümbödeli

Am etwas abseits unserer Wanderung gelegenen Pischasee eine kurze Rast……

zurück auf dem Wanderweg Richtung Mönchalptal, Blick zum Pischagrat…..

…vorbei an einigen Nonameseen noch relativ flach……

Vorne wird die Kante der Steilstufe schon sichtbar…………

wir erreichen Punkt 2441 m……

jetzt überwinden wir etwa 400 Höhenmeter ……… zur Mönchtalalp….

Bei dem Blick zur Steilkante stürzt der Mönchtalbach etwa 300 Höhenmeter hinunter zur Mönchtalalp. Dies dürften im Raum Davos die höchsten Wasserfälle sein.

Steil aber doch gelenkschonend geht es bergab…….

nach ein paar Serpentinen erreichen wir die Mönchtalalp auf 1995 Meter.

Von hier aus wird der Weg breiter.

Blick zurück….

nach ca. 1,5 Std ab Pischasee erreichen wir Punkt 1616 m Abzweigung Richtung Drusatscha/Davoser See. Wir folgen den Güterweg aber weiter Richtung Grünbödeli.

Die letzten 190 Höhenmeter gehen nochmal auf die Kniescheiben……. Zumindest schön schattig……

aber nach 20 Minuten haben wir unser Ziel erreicht……

…und eine Einkehr in die Beiz…….

Fazit:

Eine mit etwa neun Stunden eine zwar anstrengende Tagestour, gehört aber zu den aussichtsreichsten Panaramtouren im Raum Davos. Der Anstieg über Tschuggen ist nicht allzu steil und die Abstiege relativ gelenkschonend. Es sollte eine absout sichere Wetterlage ausgewählt werden. Das Pischahorn ist bei Quellwolkenbildung sehr tückisch. Nebel kann insbesondere bei West/Nordwetterlagen innerhalb von Minuten auftreten und die Orienierung unmöglich machen. Generell gilt: Je wärmer das Wetter desto früher sollte man los gehen. Ein Highlight, von dem ich selber bis heute nichts wusste: der etwa 300m hohe Wasserfall bei der Mönchtalalp.

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