Wanderung Nr. 99 Pischa Königsrundtour

Diese Wanderung beeinhaltet die Highlights der Wanderungen 33 (Aussicht Aufstieg Hüreli), Nr. 3 (Pischagrat) und Nr. 5 Westgrat Abstieg Nordgrat über Mönchalptal in einer  langen Wanderung zusammengefasst. Mit fast 12 Stunden Gehzeit ist diese Wanderung die „Krönung“ in Sachen Aussicht und Naturerlebnis, entsprechende Konditon vorausgesetzt. Es ist alles vorhanden, Alpsiedlung, Davoser See, Pischasee, Wasserfall, ein fast 3000er…………

Auf diesem Panoramafoto vom Pischahorn sehen wir fast die gesamte Aufstigssroute vom Hüreli 2444m – Pischagrat –  Bergstation Pischabahn 2489 m  –  Westgrat zum Pischahorn auf 2980 m.

Start: Hochgebirgsklinik Bushaltestelle VBD Linie 1

Ziel: Hochgebirgsklinik Bushaltestelle VBD Linie 1

Dauer: komplette Tagestour 11 bis 12 Std ohne Pause

Kondition:Höhenunterschiede: Hochgebirgsklinik 1570 m, Drusatscha 1758 m, Hüreli 2444m, Pischa Bergstation 2482m, Pischahorn 2980 m, Pischasee 2520m, Möchalp 1993m, Abzweigung Drusatscha 2612m, Drusatscha 1758 m, Hochgebirgsklinik 1570m  . Weglänge etwa 28 km

Weg/Markierung

Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen.
NWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. Trockene Witterung erforderlich (Rutschgefahr)

Trittsicherheit/Schwindelfrei:

Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung hier unbedingt notwendig. (T3)

Restaurants: keine Möglichkeit

Panorama:Die Anstrengung wird mehr als belohnt 

Kinder: sehr lange Tour

 

Abschnitt Hochgebirgsklinik – Davoser See – Drusatscha – Hüreli

Wir starten bei der Bushaltestelle Hochgebirgsklinik und laufen gleich die Strasse Richtung Davoser See/Drusatscha der Wegweisung folgend.

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Diesen Ausblick kann man schon nach ein paar Minuten geniesen.

Bei der Hawaibucht (Viadukt) scharf nach links abbiegen und Wegweisung Richtung Drusatscha folgen.

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Vor diesem Viadukt scharf links abbiegen

 

Wir folgen den Weg der noch sanft ansteigt, bis zur RhB Bahnstrecke. Am nächsten Bahnübergang folgen wir den Weg dem Drusatschabach folgend der nun steiler wird. Nach ca 30 Minuten erreichen wir Drusatscha.

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Alpsiedlung Drusatscha

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Von Drusatscha aus folgen wir der Wegweisung Richtung Seehorn/Hüreli/Pischa. Mässig steil aber sehr breit geht es bis zur nächsten Abzweigung.

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Wir folgen an der Abzweigung (Punkt1903m) den Weg Richtung Hüreli. Wir laufen Richung Mönchalptal mit schönen Blick auf Klosters/Mönchalptal/Hohliecht/Gatschieferspitze. Bei Punkt 2100m Spitzkehre und Schlussanstieg Richtung Hüreli in einen Hochtal. Wir erreichen den Grat bei Punkt 2407m und gehen etwa 10 Min nach rechts zum Hüreli 2444m, der einen wunderbaren Rundumausblick bietet. 

 

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Blick auf Klosters und Madrisa

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Schlussanstieg zum Hüreli, Anfang Juni noch im Schnee……

Abschnitt Hüreli – Bergstation Pischabahn

Am Hüreli folgen wir der Wegweisung Richtung Pischa/Pischahorn dem Pischagrat entlang. Wunderbare Aussicht Richtung Flüelatal/Mönchalptal/ und zum Tagsziel dem Pischahorn. Die Höhenunterschiede Auf und Ab sind relativ gering.

Blick Vom Hüreli Richtung Davos

 

Abschnitt Pischa Bergstation – Westgrat – Pischahorn

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Beim Schleppliftausstieg Mitteltäli Wegweiser zum Pischahorn links folgen.

 

Am Anfang sanft ansteigender Weg  etwa 100 Höhenmeter. Bei Punkt 2600m Wegweisung Richtung Pischahorn folgen. Ab hier hat man eine Aussicht Richtung Mönchalptal/Prättigau.

Punkt 2600m: Hier Weg Richtung Pischahorn folgen.

Erster Blick Richung Mönchalptal/Prättigau

Nun Beginnt der Einstieg in den Westgrat. Der Weg wird exponierter und steiler, bietet aber immer ein grandioses Panorama abwechselnd Richtung Prättigau/Flüelatal/Davos.

Punkt 2739m: Ein kleiner aussichtsreicher „Vorgipfel“ bietet sich für eine kleine Rast an.

nach ein paar Höhenmeter abwärts geht es dem Westgrat entlang nach oben. Trockene Witterung ist nun wichtig (Rutsch/Steinschlaggefahr). Die Wegmarkierungen wurden frisch aufgebracht und sind gut sichtbar, jedoch bei Nebel bei Ortsunkenntnis leichte Gefahr des Verirrens.

Kurze Seilsicherung aber ohne Probleme für den Normalwanderer……

Ende Juli noch Schneefelder, die jedoch ungefährlich sind.

Punkt 2913m: Wir erreichen die Abweigung Vereina, folgen jedoch noch die paar Höhenmeter zum Pischahorn Gipfel….

Bei Punkt 2913m erreichen wir die Abzweigung nach Vereina, Das Tal liegt etwa 1000 Höhenmeter tiefer. Aufgrund der Topografie dürfte ein Abstieg dahin ein richtiger Kniescheibenschinder sein.

ein paar Minuten im Zick Zack wird der Gipfel erreicht.

 

 

Das Pischahorn 2980 m

Drohnenvideo Gipfelpanorama

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Aufnahmehöhe etwa 120m über Gipfel

 

Blick auf dem Gipfelplateau zum Hauptgipfel 2980m die Gipfelmarkierung befindet sich nur auf 2979m

Blick über den Nordgrat Richtung Prättigau. Hier verläuft auch der Abstieg in das Mönchalptal entlang.

Zoom nach Davos……über Pischagrat hinweg

Imposant und zum Greifen nahe: Die Plattenhörner (3219m) mit Piz Linhard mit 3410 m der Höchste Gipfel der Silvrettagruppe.

Blick Richtung Davos mit dem gesamten Westgrat (Aufstieg) und Pischagrat bis zum Seehorn.

Abschnitt Pischahorn – Nordgrat – Abzweigung Pischasee – Mönchalptal

Der Abstieg Nordgrat über etwa 400 Höhenmeter ist bis auf eine seilversicherte Stelle (10 Meter) und einer ungesichterten exponierten Stelle, (ein Meter Balance) die nicht ungefährlich ist, bei gutem Wetter sicher zu gehen. Die Aussicht ist traumhaft.

Blick zu den Silvrettaglegtschern um den Piz Buin, bzw. was der Klimawandel noch übrig gelassen hat.

Blick zur 2680m hohen Gatschieferspitze, der vom Hohliecht aus erstiegen werden kann.

Blick auf ein Seelein auf 2800m

Blick über dem Pischagrat nach Davos…..

…immer dem Grat entlang….

….traumhafte Aussicht…..

hier eine kurze unversichterte exponierte Stelle…..

Blick zu unserem nächsten Etappenziel dem Pischasee

Blick Zurück zum Pischahorn mit Nordgrat

bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts wurden in diesen Gebiet von der schweizer Armee Schiessübungen durchgeführt. Die Unterstände sind noch erhalten und die „grosszügigen“ Zustiegswege kommen noch heute den Wanderer zu gute. Ab hier ist der Weg bei jeden Wetter sicher zu gehen. Von hier aus verlassen wir den Grat und steigen hinab Richtung Pischasee.

Nach etwa 1,5 Std Abstieg sind wir bei Abweig Pischasee bei  Punkt 2520m. Hier können wir in etwa 10 Minuten am Pischasee eine kurze Rast machen.

Am etwas abseits unserer Wanderung gelegenen Pischasee eine kurze Rast……

 

zurück auf dem Wanderweg Richtung Mönchalptal, Blick zum Pischagrat…..

…vorbei an einigen Nonameseen noch relativ flach……

Vorne wird die Kante der Steilstufe schon sichtbar…………

wir erreichen Punkt 2441 m……

jetzt überwinden wir etwa 400 Höhenmeter ……… zur Mönchtalalp….

Bei dem Blick zur Steilkante stürzt der Mönchtalbach etwa 300 Höhenmeter hinunter zur Mönchtalalp. Dies dürften im Raum Davos die höchsten Wasserfälle sein.

Steil aber doch gelenkschonend geht es bergab…….

nach ein paar Serpentinen erreichen wir die Mönchtalalp auf 1995 Meter.

Von hier aus wird der Weg breiter.

Blick zurück….

nach ca. 1,5 Std ab Pischasee erreichen wir Punkt 1616 m Abzweigung Richtung Drusatscha/Davoser See. Wir biegen nach links ab.

Etwa hundert Höhenmeter durch dichten Bergwald geht es nun zum letzten mal bergauf.

An diesen See vorbei erreichen wir gleich Drusatscha, damit schliesst sich unser Kreis. Wir gehen von dort wieder Richtung Davoser See.

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Am Davoser See vorbei erreichen wir in ein paar Minuten  wieder unseren Ausgangspunkt.

Fazit:

Sehr lange Tour, die sehr an die Kondition und Knochen geht, aber was Panorama und Natur betrifft ein absoluter Leckerbissen. Nur bei absolut beständigen Wetter gehen. Sonnenschutz nicht vergessen, da sonnenbeschinene Gratwanderungen. Eine Tour die keine Wünsche offen lässt. Da die Pischabahn im Sommer nicht fährt, ist hier auf den Wegen bei weitem nicht soviel los wie bei Jakobshorn oder Parsenn.

 

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