Skigebiet Pischa

Sterben auf Raten

Impressionen vom „lost“ Skigebiet Pischa. Es ist sehr traurig was die Verantwortlichen aus dem einst sonnenreichsten Skigebiet gemacht haben. Eine Fahrt mit der Pendelbahn ist trotzdem noch ein Erlebnis, die Frage nur wie lange noch?

Die Talstation soll mit einen Shuttlebus vom Seehofseeli erreichbar sein. Kostenlose Parkplätze sind genug an der Seilbahn vorhanden. Wie gesagt Pischa ist ein Beispiel wenn falsche Menschen an den Schaltstellen sitzen, wie gesagt hinfahren und Meinung bilden.

aktuelle Panoramakarte

 

Geschichte

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Inzwischen historisches Skivideo aus dem Jahr 2012 Boardercrosspiste Mitteltäli. Leider ist die Bildqualitat nicht so gut. (Video: Jürgen Haas) 

 

Anfang der 1960er-Jahre gab es ersten Überlegungen der Davos Parsennbahn AG als Entlastung ihres Hauptskigebietes ein völlig neues Gebiet zu erschliessen. Die Wahl fiel schliesslich auf die Südwesthänge des Flüelatals.

Das 1963 bei den Behörden eingereichte Projekt sah eine Bahn mit drei Sektionen zum Pischahorn vor, musste aber zurückgezogen werden, da das Gebiet für Schiessübungen genutzt wurde. Daraufhin wurde ein neues Projekt eingereicht welches eine Pendelbahn mit zwei Sektionen zum Pischagrat umfasste. Aus wirtschaftlichen Gründen wurde dieses nochmals redimensioniert auf eine Pendelbahn mit nur einer Sektion von einer Talstation im Bereich Dörfji an der Flüelapass-Strasse auf 1808 m zum Mitteltälli unterhalb des Pischagrats auf 2491 m. Schliesslich wurden 1967 die Sportbahnen Pischa AG gegründet als Tochterunternehmen der Parsennbahnen. Zu diesem Zeitpunkt war das Flüelatal noch nicht elektrifiziert. Deswegen musste hier erst die entsprechende Infrastruktur geschaffen werden bevor man mit dem Bau der Seilbahnen beginnen konnte.

Im Jahr 1967 folgte die Eröffnung der Pendelbahn welche durch von Roll gebaut wurde. Ausserdem wurden zwei Schlepplifte im Mitteltälli und auf der Flüelamäder von Garaventa in Betrieb genommen. 1973 wurde ein dritter Schlepplift von Garaventa zum Mittelgrat gebaut. 1993 erfolgte der Ausbau des Mitteltälli-Liftes zu einem Doppelschlepplift mit einer entsprechend höheren Kapazität.

Alter Pistenplan aus 2014

Ende der 1990er-Jahre gerieten die Sportbahnen Pischa wie ihr Mutterunternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten. So kam es zu einer Konsolidierung der Bergbahnunternehmen in Davos, wobei die Beteiligung von 52,86 % der Parsennbahnen an den Sportbahnen Pischa zu den 2003 fusionierten Davos Klosters Bergbahnen AG kam. Im Rahmen einer neuen Strategie richtete man sich nun mehr auf alternative Wintersportarten und das Freeriden aus. So kam es 2005 zur Schliessung des Mittelgrat-Liftes, und 2015 zur Schliessung des Flüelameder- und des Mitteltälliliftes.

Es geht ums liebe Geld und um böse Zahlen, und die sprechen Klartext. «Im Geschäftsjahr 2012/13 hatte die Pischabahn einen riesigen Verlust von 456’000 Franken eingefahren», schreibt die «Südostschweiz». Trauriger Tiefpunkt einer Entwicklung, die sich für das kleine Davoser Skigebiet Pischa seit Jahren abzeichnete.

Jetzt handelt die Davos Klosters Bergbahnen AG, die Muttergesellschaft der Sportbahnen Pischa AG. Ab der kommenden Wintersaison 2014/15 sollen die Beförderungsanlagen, die Pendelbahn und die Skilifte, nur noch zu folgenden Zeiten in Betrieb genommen werden: an Weihnachts- und Neujahrswochen, in Sport- und Fasnachtsferien und an Wochenenden.

Das heisst, Pischa steht den Skifahrern in Zukunft nur noch an rund 45 Tagen pro Saison offen, statt an 90 wie bis anhin.

Kleines Zückerchen für die Freerider: Sind die Bedingungen gut, soll die Luftseilbahn nach Möglichkeit in Betrieb genommen werden.

Die Bilder stammen von März 2012 Archiv Haas

Investitionen verschlafen?

Philip Bodmer vom Verein Pro Pischa hatte kritisiert, dass die Betreibergesellschaft nicht in die Erneuerung der veralteten Anlagen investiert habe. Daher seien die Gäste ausgeblieben. Dem kontert der VR-Präsident Davos Kosters Bergbahnen AG: «Wir bringen die Gäste nicht mehr unter der Woche in die Skigebiete», sagt Carlo Schertenleib der «Südostschweiz». Daraus entstünden Überkapazitäten. Jetzt habe man die Konsequenzen ziehen müssen. Reto Branschi, CEO der Destination Davos, sagte der «Südostschweiz», der Entscheid sei «natürlich nachvollziehbar».

Saisonabo bleibt gleich teuer

Wie hart die Davos Kosters Bergbahnen AG kalkuliert, zeigt sich auch daran, dass das Saisonabonnement für das gesamte Skigebiet nicht günstiger wird, obwohl der Betrieb in der Pischa halbiert wird.

Doch wird nicht nur abgebaut im alten Skigebiet. Mit der Rega soll der alte Plan eines Heliports bei der Talstation wieder aufgenommen werden. Verletzte im dazugehörigen Skigebiet wird es aber wohl immer weniger geben.

Die Betreiber der bei Freeridern beliebten Bahn hoffen, mit dem Sparkurs wenigstens auf eine «schwarze Null» zu kommen. Nur dann bliebe der Pischa das Schicksal anderer Schweizer Traditionsskigebiete erspart.

Wie zum Beispiel Lungern-Schönbühl OW, das seit 2013 stillsteht. Oder Hospental UR, das seit Jahren vor sich hin rostet. (snx)

Publiziert am 12.02.2014 | Aktualisiert am 12.02.2014 Quelle: Südostschweiz

 

Pendelbahn Pischa

Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wandelte sich das bäuerliche Dorf Davos im Bündner Landwassertal zum weltbekannten Luftkurort. Der Bau der Eisenbahnlinie von Landquart nach Davos und deren Eröffnung 1890 beschleunigte die Entwicklung des Ortes. Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts Bobfahren sowie Eis- und Skilaufen immer beliebter wurden, entwickelte sich Davos zu einem Wintersportzentrum. Im Jahr 1934 wurde auf Bolgen der erste Skilift der Welt in Betrieb genommen (1967 ersetzt). Das Kernskigebiet von Davos bildete sich am Jakobshorn südöstlich von Davos Platz; zu den von Davos aus früh erschlossenen Gipfeln zählt auch das Weissfluhjoch in den Plessur-Alpen nordwestlich des Dorfzentrums. Anfangs der 1960er-Jahre beabsichtigte die AG Davos-Parsenn-Bahnen zur Entlastung ihrer Hauptanlagen während der Hochsaison, ein vollkommen neues, vom Flüelatal aus erschlossenes Ski- und Wandergebiet an den sonnenreichen, nach Südwesten orientierten Hängen des Flüelabergs respektive des Pischahorns einzurichten.
Ein erstes, von den Davos-Parsenn-Bahnen 1963 bei den eidgenössischen Behörden eingereichtes Projekt für den Bau einer als Dreisektionen-Anlage konzipierten Luftseilbahn zum Pischahorn wurde zurückgezogen, weil das Militärdepartement für den oberen, für Schiessübungen genutzten Bereich strenge Auflagen festlegte. Daraufhin wurde ein reduziertes Projekt für eine Luftseilbahn mit nur noch zwei Sektionen bis zum Pischagrat weiter verfolgt. In dieser Form wurde den Gesuchsstellern die Konzession erteilt. Nachkalkulationen zeigten auf, dass auch die Zweisektionen-Anlage nicht wirtschaftlich war, so dass vorerst – unter Abänderung der ursprünglich festgelegten Linienführung – nur eine Sektion zum Mitteltälli unterhalb des Pischagrats in Angriff genommen wurde. Für die Ausführung und den Betrieb der neuen Pischabahn konstituierte sich 1965 als Tochter der Parsennbahn die Sportbahnen Pischa AG.
Weil das Flüelatal zum Zeitpunkt der Projektierung noch über keine elektrische Leitung verfügte, mussten zunächst noch Basisinfrastrukturen eingerichtet werden. Für die Talstation wurde eine Position in der Örtlichkeit Dörfji an der Flüelapass-Strasse auf 1’808 m ü. M. festgelegt. Die Bahnlinie der 1967 von Von Roll, Bern fabrizierten und aufgestellten zweispurigen Personenpendelbahn erstreckt sich von der rechten Talseite in nordöstlicher Richtung hinauf auf 2’491 m ü. M. zum Mitteltälli. Die 2’017 m lange Strecke verläuft parallel zum Engitobel, durchschneidet im unteren Abschnitt ein kleinflächiges Waldstück und steigt schliesslich über weitläufige Alpweiden mit gleichmässigem Gefälle hinauf zum Endpunkt. Entlang der sich aus zwei Tragseilen zusammensetzenden Fahrspuren stehen fünf Stahlfachwerk-T-Stützen mit konisch ausgeführtem Schaft. Die Stütze Nr. 3 ist mit einer Zugangs- respektive Ausstiegspasserelle für die Bewirtschaftung der Weiden versehen.
Wegen des sumpfigen Baugrunds konnte in der Talstation nur der Antrieb angelegt und die Abspannungsvorrichtungen mit den Spanngewichten mussten daher in der Bergstation eingerichtet werden. Die beiden Fahrzeuge, an denen für 100 Personen dimensionierte, jedoch nur für 85 Passagiere zugelassene und mit Wassertänken versehene Grossraumkabinen der Firma SIG Neuhausen befestigt sind, fahren mit Laufwerken, die berg- und talseitig mit Fangbremsen ausgerüstet sind, auf zwei Tragseilen. Die vergleichsweise kurzen Gehänge sind leichte und elegante Fachwerkkonstruktionen aus Stahlblechen und Rundrohren. Bei der Pischabahn kam schweizweit erstmals eine Tonfrequenz-Multiplex-Fernsteuerung zum Einsatz.
Die Stationskomponenten sowie die Zu- beziehungsweise Aussteigeeinrichtungen sind in Stationsgebäuden untergebracht, deren Baukörperform – Kopfbauten unter Pultdach – sich wesentlich von der Funktion ableitet und einer zeittypisch kargen und sachlichen Betonarchitektur verpflichtet ist. Die vom Davoser Architekten Gian Gross entworfenen Stationsbauwerke sind sowohl im Tal als auch auf dem Berg in eine ausgedehnte bauliche Infrastruktur, zu der unter anderem auch ein Parkhaus und ein Berggasthaus zählen, eingegliedert. Die beiden Komplexe sind kaum verbaut und verkörpern die von klaren Formen geprägte Architektur der 1960er-Jahre exemplarisch.

Gesamtwürdigung

Die Pischabahn präsentiert sich mit Ausnahme der Fernüberwachungsanlage (ersetzt 1984) heute noch im originalen Zustand von 1967. Als schweizweit älteste integral erhaltene zweispurige Von Roll-Personenpendelbahn im Segment der Grossraumbahnen ist sie von hohem seilbahngeschichtlichem Wert. Sämtliche ihrer Systemkomponenten sind charakteristischer Ausdruck für den Technik-Standard und die Ästhetik jener zahlreichen Pendelbahnen, die Von Roll in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre ausführen konnte und die mit der Schilthornbahn  Weltruhm erlangt hatten. Die Projektierung und Ausführung der Bahn ist auch im Kontext des in den späten 1960er- und frühen 1970er-Jahren herrschenden Bahnbooms und der gewaltigen Investitionen im Bereich des Fremdenverkehrs zu sehen: Der ungebremste Optimismus und das sich in der markanten Situierung in der Landschaft manifestierende Anything goes wurde erst mit dem Einbruch der Konjunktur anlässlich der Ölkrise von 1973 gebremst.

Die Bahn im Detail:

     
Konzeption    
Erschliessungsidee (Vision)   totale Neuerschliessung eines grossflächigen Skigebiets am Südwesthang des Flüelabergs; Neuanlage der touristischen Boomzeit vor dem Einbruch der 1970er-Jahre (Ölkrise); die ursprünglich als Zweisektionenbahn mit Bergstation auf dem Pischahorn (2908 m ü. M.) konzipierte Anlage sollte der Entlastung von Davos (Parsenn) dienen
Linienführung: Planung, Umsetzung   sowohl in Bezug auf technische Anforderungen als auch hinsichtlich Nutzung ideale Linienführung: völlig unverbautes, sich mehrheitlich oberhalb der Waldgrenze befindendes Gelände; Ausgangspunkt an der Flüelastrasse (Parkplätze), Endstation unterhalb Gratlinie, am Rand des gleichmässig ansteigenden Gebiets
Seilbahntechnik    
besondere oder typische tech. Konstruktion, Ausführung, Lösung, Materialien   klassische zweispurige Von Roll-Grosskabinenbahn mit zwei Tragseilen/Spur; auf Massentourismus konzipiert (Typ Schilthornbahn); elegante, filigrane Fachwerkkonstruktionen (Stützen, Gehänge); eher unübliche Anordnung: Antrieb in Talstation (wegen sumpfigem Terrain), in Bergstation Spanngewichte von Trag- u. Gegenseil; Kabinen ohne automatische Türen u. mit fest angebrachtem Wassertank; bei dritter Stütze Ein- u. Ausstiegsstelle mit Klapppodest u. Erschliessungsrampe
seilbahntechnische Bedeutung: Prinzip, Hersteller   bis auf die 1984 ersetzte Fernüberwachungsanlage älteste vollständig original überlieferte Personenpendelbahn der Schweiz der Fa. Von Roll mit von SIG gelieferten Grosskabinen u. Gehängen in Leichtbauweise; repräsentativ für die zeittypische Technikästhetik u. den Stand der Technik der späten 1960er-Jahre
Baukunst: Streckenbauwerke, Hochbauten    
Ingenieurbau   im Bereich der Talstation höhere Fundationsanforderungen, da Sumpfgelände
Architektur   zeittypische sachliche Betonarchitektur; Baukörperform im Wesentlichen von der Funktion her bestimmt (Bautypologie)
besondere oder typische arch. Konstruktion, Ausführung, Lösung, Materialien   Betonbauwerk; exponierte Bereiche verkleidet; Steildächer (Pultdach); zusätzliche Infrastrukturen z. T. flach gedeckt oder abgewalmt
bautypologische Bedeutung   Hochbauten als wesentliche, aus der Anfangszeit stammende u. minimal veränderte Anlagekomponenten; Aufteilung der Baukörper nach Funktionen (Seilbahntechnik, Schnittstelle Kunde-Seilbahn, reine Dienstleistungsräume)
Authentizität: materielle, ideelle Überlieferung    
Umfang und Qualität der ursprünglichen Komponenten   vollumfänglich erhalten
Qualität der Nachrüstungen   Ergänzung Fernüberwachungsanlage
funktionale Unversehrtheit   Sommerbetrieb seit Anfang 2000 eingestellt
Kulturgeschichte    
     
Wirtschaft, Tourismus, Verkehr, Militär   optimistisches Projekt der touristischen Boomzeit vor dem Einbruch in den 1970er-Jahren (Ölkrise) im Einzugsgebiet des hochtouristischen Davos; wirtschaftliche Bedeutung tendenziell abnehmend
Räumliche Situation    
Berücksichtigung der Landschaft, der natürlichen Umgebung, des urban. Kontexts   primär auf optimale Seilbahnlinie konditioniert; landschaftlicher Kontext vernachlässigt; weniger augenfällig, da wohlproportionierte u. verhältnismässig bescheidene Abmessungen der Anlagekomponenten in kahler, unbesiedelter Landschaft
Infrastruktur    
touristische/betriebliche Infrastruktur   umfassende Infrastrukturen vorhanden: Skilifte u. Bergrestaurants; Freeride-Angebot; „Kinderland“ (Kinderbetreuungsangebot); trotz Innovationen hinsichtlich Marketing u. Angebot seit den Nachrüstungsaktivitäten in Davos abnehmende Benutzerzahlen
Verkehrsnetze   zunächst mit Zubringerdienst ausgestattet (Shuttlebus von Davos); an Flüelastrasse; grosser Parkplatz; von touristischem Zentrum entfernt

Anhang 1: Technische Daten

Strecke    
Betriebszweck   Touristisch
Streckenlänge (schief)   2017 m
Höhendifferenz   683 m
Längstes Seilfeld (schief)   548 m
Grösster Bodenabstand   45 m
Neigung Maximal; Mittelwert   510 o/oo; 360 o/oo
Spurweite (auf Stützen)   8500 mm
Anzahl Stützen   5
Stützenbautechnik; Stützenform   Stahl Fachwerk; T-Stütze
Stützen Hersteller   1967; Von Roll
Hochbauten    
Talstation Name; Konstruktion   1967; Dörfji; Massiv (Beton/Mauerwerk)
Architekt   Gian Gross, Davos
Zwischenstation Name   1967; bei Stütze 3: Ein- u. Ausstieg für Landwirtschaft
Bergstation Name; Konstruktion   1967; Mitteltälli; Massiv (Beton/Mauerwerk)
Architekt   Gian Gross, Davos
Seile    
Tragseiltyp   Vollverschlossen
Tragseil Anzahl pro Spur; Durchmesser   2; 45.5 mm
Zugseil Anzahl; Durchmesser   1; 35 mm
Gegenseil Anzahl; Durchmesser   1; 33 mm
Tragseil Spannseil Anzahl; Durchmesser   2; 80 mm
Antrieb    
Antrieb Ort   in Talstation
Motor Hersteller   1967; BBC
Antriebstyp; Motorleistung   Gleichstrom Ward Leonard WL; 330 kW
Getriebe Hersteller   1967; Kissling
Notantrieb für Räumung   Hydraulisch mit Verbrennungsmotor
Bremsen    
Betriebsbremse   1967; Trommelbremse
Sicherheitsbremse   1967; Trommelbremse
Fangbremsen   1967; Am Laufwerk berg- und talseitig
Mechanische Einrichtungen    
Tragseil-Spannsystem   Gewicht Bergstation
Zugseil-Spannsystem   Gewicht Bergstation
Einzeltüren zum Fahrzeug in Station   ja
Ein-/Aussteigemöglichkeit bei Stützen   Klapp-Podest
Elektrotechnische Einrichtungen    
Steuerung Hersteller   1967; BBC
Kopierwerk   1967; Mechanisch
Fernüberwachungsanlage Hersteller   1984; Frey AG
Fahrregime   Handsteuerung, Gesteuert im Kommandoraum, Fernbedient durch Fahrzeugbegleiter
Kommunikations System   Telefon, Funk
Fahrbetriebsmittel    
Anzahl   2
Plätze / Fahrzeug   85
Nutzlast; Fahrbetriebsmittel Leergewicht   6800 kg; 4800 kg
Kabinen Hersteller   1967; SIG Neuhausen a. Rheinfall
Kabinen Länge; Breite; Höhe   5800 mm; 3560 mm; 3000 mm
Automatische Türen   nein
Gehänge Hersteller; Gehängetyp   1967; SIG Neuhausen a. Rheinfall; Fachwerk, Rohr
Laufwerk Hersteller   1967; Von Roll
Zugseilbefestigung   Klemmkopf
Förderleistung    
Fahrgeschwindigkeit max.; Fahrzeit   7 m/s; 7 Min.
Personenleistung; Jahresbeförderung Total   800 Personen/h; 58673 Pers./Jahr
Notwendiges Betriebspersonal   1 Pers.

Quellennachweis: © Bundesamt für Kultur

Skilift Flüelamäder:

Ort Davos
Liftverbund Pischa
Region Graubünden
Land Schweiz
Liftname Flüelamäder 
Art 2-SL 
Lifthersteller Garaventa 
Baujahr 1967 
Datum der Inbetriebnahme 18.02.1967
Datum der Stilllegung 06.04.2015
Datum des Abrisses 2016

 

Geometrische Daten  
Höhe Talstation 2005 m
   
Höhe Bergstation 2450 m
Höhendifferenz 445 m
Streckenlänge 1270 m
   
   
   
Anzahl der Stützen 11 Stk