Isentällispitze und Gorihorn Wanderung Nr. 57

Tschuggen – Tschuggenberg – Isenfürggli – Gorihorn – Isentällispitze – Tschuggenberg – Tschuggen

Gipfelpanorama Isentällipitze Richtung Jöriseen

Viele werden die Isentällispitze 2985m vom Winter her kennen, ein bekannter Tourenberg, der auch im Sommer seine Reize hat. Schon wegen des Ausblicks auf die Jöriseen schon ein Muss!!!

Isentällispitze von Davos/Dorf Stockenstrasse aufgenommen

Ein markierter Wanderweg führt leider nicht hinauf, jedoch bis zum Isenfürggli ein alter Militärpfad, der noch gut erhalten ist erleichtert uns den Aufstieg erheblich. Die Traverse vom Isenfürggli rüber zum Gorihorn ist mehr oder weniger eine Schutthalde, das gehen etwas beschwerlich, aber gut machbar. Daher Schwierigkeit T4.

Drohnenaufnahme über den Jöriseen: Isentällispitze von Süden
Die Isentällispitze vom Berghaus Vereina aus gesehen…..
Drohnenaufnahme: Sehr gut zu erkennen ist der Anstieg Tschuggenberg auf Punkt 2262.

Start/Ziel: Tschuggen 1937m Bushaltestelle Flüelalinie, Parkplätze gratis vorhanden

Dauer: gemütliches Gehen 5 bis 6 Stunden

Panorama:

Sehr aussichtsreiche Wanderung.

Kondition:

Etwa knapp 1000 Höhenmeter Auf- und Abstieg forden eine gewisse Kondition. Wer das Chrachenhorn, Älplihorn oder auch das Valbellahorn ohne Probleme bezwingt, hat auch hier keine Probleme. Dürfte in 5 bis 6 Std zu schaffen sein.

Weg:

Von Tschuggen bis Tschuggenberg (Punkt 2262 markiert) ab da unmarkierter Militärpfad bis Isenfürggli.

Ab Isenfürggli Weglos und unmarkiert T4 , daher bei schlechter Sicht grosse Gefahr des Verirrens. Vertrautheit mit exponiertem Gelände und Geröll/Schutt. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Entsprechendes Kartenmaterial sollte mitgenommen werden.

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit auf Schutt/Geröll unbedingt erforderlich.

Für Kinder:

Sehr lange Tagestour, Klettererfahrung nötig

Einkehrmöglichkeiten:

Rucksack

Schutzhütten:

keine, Keine Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwettereinbruch!!!!!

Drohnenaufnahme bei Jöriflüelafurgga: Die Isentällispitze ist hier deutlich zu sehen inkl. Auf- und Abstiegsroute

Detailbezeichnung Zustieg Gorihorn/Isentällispitze vom Isenfürggli

Blick oberhalb von Tschuggen Richtung Flüelapass/Schwarzhorn
Am Tschuggenberg Blick Richtung Isenfürggli (Punkt 2262m)

Bei Punkt 2262 Tschuggenberg verlassen wir bei einer kleinen Alphütte den markierten Wanderweg, von da führt uns ein noch gut erhaltener/sichtbarer und unmarkierter Militätpfad weiter in Richtung Isenfüggli.

Unterhalb Isenfürgli (Punkt 2500m)
gut erhaltener Militärpfad vom Tschuggenberg zum Isenfürggli
Etwas unterhalb vom Isenfürggli (Punkt 2700)
Isenfürggli
Traverse unterhalb vom Isentällifürggli (Punkt 2700) zum Gorihorn…Schutthalden
Isentällispitz, Aufstieg über Schutthalde ganz links
Steinmann Isentällispitze
Jöriseen/Flüela Weisshorn
Blick in das Vereinatal zur Vereinahütte
Abstieg Isentällispitz Bildmitte Gorihorn
Abstieg: Bildmitte Gorihorn, Route links davos
Seelein auf Punkt 2760m
Punkt 2540m

Vom Seelein (Punkt 2540) kommen wir zum Punkt 2500, bei dem wir wieder auf der Aufstiegsroute zurück nach Tschuggen wandern.

Fazit:

Wer keine Probleme mit Geröll und Schutt hat, dürfte hier kein Problem haben. Ein geiles Panorama zu den Jöriseen wartet und entschädigt den etwas beschwerlichen und weglosen Aufstieg. Mehrere kleine Seen auf dem Abstiegsweg laden zu einer Erfrischung ein. Auf eine stabile Wetterlage ohne Gewitterrisiko ist hier zu achten.