Wanderung Nr. 88 Hohliecht & Gatschieferspitze

Davoser See – Drusatscha – Mönchalptal – Hohliecht – (Gatschieferspitze) – Klosters Selfranga

Blick auf der Gatschieferroute zurück zum Hohliecht (Punkt 2588m)
Gatschieferspitz 2674m

Start: Bushaltestelle Hochgebirgsklinik Linie 301

Ziel: Abzweigung Selfranga Hauptstr. in Klosters, noch 10 Minuten bis Bahnhof RHB

Dauer: gemütliches Gehen 7 Bis 8 Std Für Gatschiefer nochmal 3 Std zusätzlich.

Panorama:

Eine der aussichtsreichsten Touren rund um Klosters. Panoramablick in sämtlichen Richtungen: Prättigau, Silvretta, Davos, Vereinatal, Madrisa

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Kondition:

Mit 1200 Höhenmeterrauf, 1400m runter eine anspruchsvolle Tagestour

Start Hochgebirgsklinik 1570m Drusatscha 1758m Mönchalptal 1612m Hohliecht 2168m Gatschiefer Vorspitze 2588m – Gatschieferspitz 2674m – Hohliecht 2168m – Klosters Selfranga 1200m Hauptstrasse

Weg:

markierter Pfad T3 Teilweise spärlich markiert. Gipfelanstieg am Ende leichte Blockkletterei. Abstieg vom Hohliecht Richtung Klosters sehr steil und ausgesetzt, trockene Witterung nötig. Für ortsunkundige Gipfelbereich bei Nebel meiden. Option Zugang zur Gatschieferspitz: Bis Punkt 2588m nicht markiert, jedoch guter Weg vorhanden, von da Blockkletterei bis Gipfel. (T4)

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit und Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

Für Kinder:

Lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:

Rucksack

Schutzhütten:

Keine, Rüegenhütte nicht öffentlich zugänglich (Gipfel Hohliecht)

Etappe HGK – Drusatscha

Etappe Drusatscha – Hohliecht

Hohliecht Gipfel 2168m

Option Gatschieferspitze:

Leider war bei meiner Wanderung die Gatschieferspitze im dichten Nebel, und ohne gute Sicht mir die Mühe nicht wert. Der Wanderweg geht vom Hohliecht auf einen alten Millitärweg bis Punkt 2488m ohne Markierung jedoch locker als T3 zu klassifizieren. von hier bis Vorgipfel (Punkt 2588m) weglos über Grasmatten dann die letzten Höhenmeter leichte Kletterei daher T4.

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Vorgipfel Punkt 2588: Bis hier gefahrloses Wandern ohne Probleme grösstenteils auf alten Millitärweg und Grasmatten.

Abstieg nach Klosters

Fazit:

Wie in Davos üblich: Geniales Panorama entlohnt den beschwerlichsten Aufstieg. Da die Aufstiegsroute auf Mönchtalseite früher für militärische Zwecke angelegt wurden, haben die Wanderer heute einen sehr grossen Nutzen: Ausdauer und Gelenke werden geschont. Der Abstieg jedoch ist aussichtstechnisch ein Leckerbissen, geht aber voll auf die Kniescheiben. Wer Knieprobleme hat ist gut beraten auf Mönchtalseite abzusteigen (Aufstiegsroute). Die Option Gatschieferspitze bis Vorgipfel ist locker machbar, die restlichen fast 100 Höhenmeter ist Kletterei und verlangt Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und Erfahrung im Hochalpinen Wandern.

Da der Start in Davos und das Ziel Klosters weit von einander liegen, ist die Rückfahrt zu organisieren. Entweder Familientaxi (meine Wahl) oder von Klosters Bahnhof in 45 Min. mit der RHB. Leider sind die Verkehrsmittel in Davos/Klosters nicht tarifkompatibel, es muss seperat bezahlt werden.

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