Wanderung 83 Valbellahorn

Davos/Glaris – Bärentaler Alp – Alteiner Fürggli – Valbellahorn – Retour Glaris

Das Valbellahorn von Alp Nova aus gesehen (Südansicht)

Das Valbellahorn ist ein 2763 m ü. M. hoher Gipfel der Strelakette.

Das Valbellahorn von Wiesner Alp aus gesehen links davon die Valbellafurgga.

Das Valbellahorn ist zwischen den Gipfeln des Strel (2672 m ü. M.) und des Sandhubel (2763 m ü. M.) gelegen. Gegen Nordwesten fällt der Gipfel steil zum Hochplateau des Altein Tiefenberg ab, im Nordosten liegt der Altein mit dem Alteingrat. Im Süden liegt Wiesen. Auf dem Gipfelgrat verläuft die Gemeindegrenze von Davos und Arosa. Das Valbellahorn besteht grösstenteils aus Wettersteindolomit, der auf alpinem Muschelkalk und Rauhwacke aus dem älteren Trias sowie auf dem vom Sandhubel herziehenden Verrucano ruht. Der Gipfel kann von Wiesen, Glaris, oder Arosa aus bestiegen werden.

Valbellahorn vom Alteingrat aus gesehen…..
Die Aufstiegsroute zum Valbellahorn vom Rinerhorn aus gesehen

Sommerrouten

Ab Davos-Glaris/Bärental

  • Ausgangspunkt: Davos Glaris (1422 m ü. M.)
  • Via Bärental/Alteiner Fürggli (2491 m ü. M.)
  • Schwierigkeit: T4, bis kurz hinter Alteiner Fürggli (Beginn Einstieg) als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert
  • Zeitaufwand: 4 bis 4,5 Stunden

Start/Ziel:Fahrstrasse Rüti (1590m) oder Davos Glaris Orolfi (1443m) Bushaltestelle VBD Linie 301

Dauer: gemütliches Gehen 8 bis 9 Stunden

Panorama:

Eine der aussichtsreichsten Bergwanderungen mit Aussicht auf Mittelbünden, Bergüner Stöcke, Albulatal, Arosa

Kondition:

Davos Glaris Ortolfi 1443m – Rüti 1590m – Bärentaler Alp 1779m – Alteiner Fürggli 2490m – Valbellahorn 2763m also etwa 1300 m Höhenunteschied, sehr lange, sehr Konditionsstarke Tagestour etwa 8 bis 9 Std

Weg:

Bis Alteiner Fürggli markiert und Wanderweg T3 . Der Gipfelanstieg ist der der Weg gut wahrnehmbar, jedoch nicht markiert. für die letzten 10 Höhenmeter zum Gipfel braucht man die Hände, daher T4 . Der Weg ist nicht durchgehend sichtbar, bei schlechter Sicht grosse Gefahr des Verirrens. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Entsprechendes Kartenmaterial sollte mitgenommen werden.

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

Für Kinder:

Sehr lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:

Rucksack

Schutzhütten:

keine, Keine Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwettereinbruch!!!!!

Ich bin ab Fahrstrasse Rüti gestartet (Familientaxi) Bei Glaris die Wegweisung Richtung Bärentaler Alp folgen. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Güterweg oder den Wanderweg am Bach entlang. Ich habe mich für den Güterweg entschieden.

Bei Rüti (1590m)
Richtung Alteiner Fürggli….
Blick hinunter nach Glaris
..ehe der Weg im Wald verschwindet….
es gaht moderat bergwärts….
unten im Tal erkennt man den Wanderweg…..
nach einer guten Stunde erreichen wir die Bärentaler Alp….
Blick zurück….
…kurze Rast…..
…weiter den Güterweg folgen
Bei der Serpentine verlassen wir den Wüterweg, jetzt auf markierten Wanderweg weiter Richtung Alteiner Fürggli
….durch Latschen…..
Steigung noch erträglich…..
Wir durchqueren die Latschenzone bis Punkt 2080, hier überqueren wir den Bach, nur wird es steil für etwa 300 Höhenmeter
Blick zurück…..
Weg Schwierigkeit T3
…Bald geschafft…..
….hier noch hinauf….
Bärental – Rinerhorn – Leidbachorn, dahinter Älplispitze
Blick hinäber zum Alteingrat…..
langsam wirds flacher…..das schwerste ist geschafft…..
Blick zurück….
Amselfluhe
Allteingrat
Tinzenhorn taucht auf….
Da hinten unten liegt Monstein….
Wir haben die Abzweigung Alteingrat erreicht, wir gehen aber geradeaus Richtung Alteiner Fürggli.

Anstieg Valbellahorn

Ab jetzt ist der Weg nicht mehr markiertWir folgen noch am Alteiner Fürggli für etwa 200m bis Punkt 2500m den Wanderweg Richtung Wiesen, dort markiert ein Steinmännli den Einstieg zum Valbellahorn rechts. Ich habe oben einen vergrösserten Kartenausschnitt mit der genauen Aufstiegsroute. etwa 100 nach dem Steinmännli wird der Weg komplett bis zum Gipfel gut sichtbar.

Leidbachhorn, Älplihorn, Ducan, Fanezfurgga, Piz Kesch
Clavadel – Jakobshorn – Pischahorn, Piz Linard, Flüela Weisshorn, ganz rechts noch das Flüela Schwarzhorn
Gipfel……
Sandhubel
Arosa
Muchetta – Bergüner Stöcke
Monstein – Mäschenboden – Piz Kesch
Gut zu sehen der Felssturz am Seehorn
Strel – Amselflue
Komplette Monsteiner Kette mit Monstein
Piz Kesch gezoomt….
Piz Linhard….gezoomt
Jenisberg gezoomt….
Berninagruppe, gut zu sehen Piz Bernina mit berühmten «Bianco Grat»
littel Biancograt am Sandhubel

Gipfelpanorama

Den Rückweg wie Aufstieg.

Fazit:

Genauso wie der Sandhubel ein superschöner Aussichtsberg. Relativ wenig begangen, trotz fehlender Markierung relativ gut erreichbar auch für den Durchschnittswanderer. Wer das Schwarzhorn schafft, kommt sicher auch hier herauf. Für den Rückweg gäbe es zwei weitere Alternativen:

Nach Wiesen via Alteingrat – Steigrügg

oder über den Platschtobel. etwa eine Stunde sollte es länger dauern.

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