Wanderung Nr. 103 Strel

Davos Glaris/Ortolfi – (Rüti Fahrstrasse) Bärentaler Alp – Altiener Fürggli – Strel

Der Strel ist der dritte Berg, den man vom Bärental aus erreichen kann

Der Strel 2673m gehört zur «Strelakette». Auf Ihn befindet sich die Gemeinde grenze Arosa / Davos. Während er nach Arosa sehr steil abfällt und dort eine Markante Erhebung darstellt, ist er auf der Davoser Seite deutlich flacher. Nachbargipfel sind das 2763m hohe Valbellahorn und die 2780m hohe Amselflue. Er ist vom Alteiner Fürggli etwas steil, aber unproblematisch zu erreichen (T4) Er gehört neben Sandhubel, Valbellahorn und Altein zu den Wanderbergen, die vom Bärental aus unternommen werden können.

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Der Strel von Süden aus gesehen (Alteingrat). Der Gipfel ist auf der linken Seite des Grates
Ger Gipfel des Strels vom Alteiner Fürggli aus gesehen, die Felsen werden einfach rechts umgangen. (T4)

Detail Karte Anstieg:

Sommerrouten

Ab Davos-Glaris/Bärental

  • Ausgangspunkt: Davos Glaris (1422 m ü. M.)
  • Via Bärental/Alteiner Fürggli (2491 m ü. M.)
  • Schwierigkeit: T4, bis Alteiner Fürggli (Beginn Einstieg) als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert
  • Zeitaufwand: 3,5 bis 4 Stunden (einfach)

Start/Ziel:Fahrstrasse Rüti (1590m) oder Davos Glaris Ortolfi (1443m) Bushaltestelle VBD Linie 301

Dauer: gemütliches Gehen 7 bis 8 Stunden (Auf- und abstieg)

Panorama:

Eine der aussichtsreichsten Bergwanderungen mit Aussicht auf Mittelbünden, Bergüner Stöcke, Albulatal, Arosa

Kondition:

Davos Glaris Ortolfi 1443m – Rüti 1590m – Bärentaler Alp 1779m – Alteiner Fürggli 2490m – Strel 2673m also etwa 1200 m Höhenunteschied, sehr lange, sehr Konditionsstarke Tagestour etwa 7 bis 8 Std

Weg:

Bis Alteiner Fürggli markiert und Wanderweg T3 . Der Gipfelansieg ist weglos und nicht markiert. Die Felsschroffen können bequem rechts umgangen werden, daher T4 . Bei schlechter Sicht grosse Gefahr des Verirrens. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Entsprechendes Kartenmaterial sollte mitgenommen werden.

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. (Ab Alteiner Fürggli)

Für Kinder:

Sehr lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:

Rucksack

Schutzhütten:

keine, Keine Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwettereinbruch!!!!!

Ich bin ab Fahrstrasse Rüti gestartet (Familientaxi) Bei Glaris die Wegweisung Richtung Bärentaler Alp folgen. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Güterweg oder den Wanderweg am Bach entlang. Ich habe mich für den Güterweg entschieden.

Bei Rüti (1590m)
Richtung Alteiner Fürggli….
Blick hinunter nach Glaris
..ehe der Weg im Wald verschwindet….
es gaht moderat bergwärts….
unten im Tal erkennt man den Wanderweg…..
nach einer guten Stunde erreichen wir die Bärentaler Alp….
Blick zurück….
…kurze Rast…..
…weiter den Güterweg folgen
Bei der Serpentine verlassen wir den Wüterweg, jetzt auf markierten Wanderweg weiter Richtung Alteiner Fürggli
….durch Latschen…..
Steigung noch erträglich…..
Wir durchqueren die Latschenzone bis Punkt 2080, hier überqueren wir den Bach, nur wird es steil für etwa 300 Höhenmeter
Blick zurück…..
Weg Schwierigkeit T3
…Bald geschafft…..
….hier noch hinauf….
Bärental – Rinerhorn – Leidbachorn, dahinter Älplispitze
Blick hinäber zum Alteingrat…..
langsam wirds flacher…..das schwerste ist geschafft…..
Blick zurück….
Amselfluhe
Allteingrat
Tinzenhorn taucht auf….
Da hinten unten liegt Monstein….
Punkt 2431m: Wir haben die Abzweigung Alteingrat erreicht, wir gehen aber geradeaus Richtung Alteiner Fürggli.
Es geht flach weiter
Das ist der Strel unser Ziel
Weg ist gut markiert, aber schlecht wahrnehmbar….
Am Alteiner Fürggli verlassen wir den markierten Wanderweg…
Ger Gipfel des Strels vom Alteiner Fürggli aus gesehen, die Felsen werden einfach rechts umgangen. (T4)

nach einer guten Stunde erreichen wir den Gipfel.

Fazit:

Wer den steilen Talschluss vom Bärental überwunden hat und das Alteiner Fürggli erreicht hat, kann in etwa einstündigen Aufstieg den Aussichtsberg relativ einfach ersteigen. Zwar weglos aber kein grosses Problem. Wer genug Zeit hat, kann das Valbellahorn noch mitnehmen.

Für den Abstieg hat man folgende Möglichkeiten:

  • über Alteingrat und Steigrügg nach Wiesen
  • über Platschtobel nach Wiesen
  • über Aufstiegsroute zurück nach Glaris

Weitere Wanderberge ab Bärental: