Wanderung Nr. 78 Wiesen – Sandhubel

Wiesen – Wiesner Alp – Valbellafurgga – Sandhubel – Matrüel – Wiesner Alp – Wiesen

Aussicht Sandbubel Blick Richtung Albulatal, Berninagruppe im Hintergrund

Der Sandhubel ist einer meiner persönlichen Favoriten. Er wird wie der Tiejerflue zur Strelakette gerechnet, welche sich ja wie erwähnt durch ihr helles Kalkgestein auszeichnet. Allerdings gibt es da eine Ausnahme, den Sandhubel beschreibt der SAC Führer lapidar als «leicht erreichbarer Gipfel, der seinen Namen zu Recht trägt“. In der Tat ist hier sehr sandiges Gestein anzutreffen, welches aber von Gelb über Rötlich bis fast Violett in vielen verschiedenen Farbtönen leuchtet und gerade in Kombination mit Schneeresten großartige Eindrücke vermittelt. Zudem stellt er einen willkommenen Kontrast zu seinen graugefärbten Nachbargipfeln dar.

Start/Ziel: Wiesen Abzweigung zur Wiesner Alp am Ortsausgang Richtung Schmitten etwa 5 Min. von Postbushaltestelle 1422m

Dauer: gemütliches Gehen 8 bis 9 Stunden

Panorama:

Eine der aussichtsreichsten Bergwanderungen mit Aussicht auf Mittelbünden, Bergüner Stöcke, Albulatal, Arosa

Kondition:

Wiesen 1422m – Wiesner Alp 1927m – Rüggji 2008m – Valbellafurgga 2554m – Sandhubel 2763m – Martrüel 2158m – Rüggji 2008m – Wiesner Alp – Wiesen 1422m also 1350 m Höhenunteschied, sehr lange, sehr Konditionsstarke Tagestour etwa 8 bis 9 Std

Weg:

Sporadisch markierter Pfad T3 . Der Weg ist nicht durchgehend sichtbar, bei schlechter Sicht grosse Gefahr des Verirrens. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Entsprechendes Kartenmaterial sollte mitgenommen werden.

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

Für Kinder:

Sehr lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:

Rucksack

Schutzhütten:

keine, Keine Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwettereinbruch!!!!!

Wanderung

Wir starten der Wegweisung «Wiesner Alp» an der Abzweigung beim Ortsausgang bergwärts. Die Strasse ist noch bis Punkt 1549 geteert und öffentlich.

..Richtung WiesnerAlp/Sandhubel.
weiter gehts….
links die Serpentine rum…..
Stulser Grat – Muchetta
noch geteert…..
Blick nach Wiesen/Jenisberg
morgendlicher Blick auf die Bündner Stöcke
Güterweg Richtung Wiesneralp folgen….
Güterweg weiter folgen…. (Serpentine Punkt 1720m)
nimmer lang…..
Der Wald lichtet sich….
und wir sind da…..
Hier geht es Richtung Valbellafurgga, Sandhubel, Arosa weiter…..
Hier ist gut unsere Aufstiegsroute zur Valbellafurgga zu erkennen

Am Punkt 2008 Richtung Valbellafurgga gehen

Albellafurgga 2554 m im Hintergrund der Sandhubel
Blickk auf Arosa…
Zum Valbellahorn, Von dieser Seite unbezwingbar…..
Blick Richtung Wiesen/Wiesner Alp

Nun folgen wir den Grt hinauf zum Sandhubel, sporadisch markiert und nicht immer einsehbar, ab und zu etwas ausgesetzt……Geniesst das Panorama…….

Gipfelpanorama

Nun geher wir bis zum nächsten Wegweiser ein paar Minuten zurück und steigen dort nach rechts Richtung Mattüel…..

Hier Richtung Martüel gehen nach rechts….

der Weg ist nun grösstenteils nicht einsehbar, jedoch gut markiert….

Jetzt Weg Richtung Wiesner Alp gehen, bis dahin keine grossen Höhenunterschiede…..

Wir erreichen die Wiesner Alp, damit schliesst sich der Kreis. Wir gehen den Güterweg wieder nach Wiesen zurück.

Fazit:

Unzweifelhaft zuzustimmen bleibt dem SAC Führer allerdings in der Frage der leichten Erreichbarkeit. Jedoch wird eine gewisse Portion Kondition benötigt. Von Wiesen als Ausgangspunkt, ist der Berg ohne jegliche Schwierigkeiten zu ersteigen. Auch wenn die Grate am Schluß unmarkiertes Gehgelände bieten, wird während der gesamten Besteigung keine Hand gebraucht. Jedoch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit im alpinen Gelände wird schon benötigt.

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