Grosse Silvrettaüberquerung Wanderung Nr. 127

Alp Sardasca (Taxi) – Silvrettahütte – Rote Furka (CH/A) – Silvrettastausee – Bieler Höhe (Mautstrasse)

Mit Mindestens 7 Stunden reine Gehzeit eine lange «Hardcoretour», die einiges an Ausdauer verlangt. Diese Wanderung steht im gesamten Alpenraum weit vorne in der «Todo-Liste», die man unternehmen «muss».

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Mit dem Taxibus bequem zu erreichen: Startpunkt der Silvrettaquerung Alp Sardasca 1650m
Einzige Einkehrmöglichkeit: Silvrettahütte 2337m nach etwa 2 Std Gehzeit
Rote Furka: Entgegen der Wegweisung sollte man schon mindestens 7 Std Gehzeit einkalkulieren.
Rote Furka: Blick aus Österreich zum Silvrettagletscher
Die Klostertaler Umwelthütte ist eine nicht bewirtschaftete Schutzhütte (Selbstversorgung), Zutritt mit «DAV-Generalschlüssel»
Blick zurück in das Tal von der «RotenFurka» mit Sonntagsspitze 2880m
Der Silvrettstausee am linken Ufer entlang gehen. Unser Ziel,
die Bieler Höhe ist gleich an der Staumauer.

Blick von der Bieler Höhe über den Silvrettastausee
Rückfahrt auf der bemauteten Silvretta Hochalpenstrasse……..

Für diese Wanderung ist eine absolut sichere Wetterlage nötig. Der Rücktransport mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt einer Weltreise gleich. Von daher ist ein privater Rücktransport zu organisieren und für die Silvrettahochalpenstrasse ist dazu noch eine Mautgebühr mit einzurechnen. Inklusive Taxibus (Klosters – Alp Sardasca), den man einen Tag vorher reservieren sollte ist eine reine Gehzeit von 7 Std einzurechnen. Eine Einkehrmöglichkeit besteht nur auf der Silvrettahütte und auf der Bieler Höhe. Die Klostertaler Umwelthütte ist nur Schutzhütte und ist nicht bewirtschaftet. Der wag an sich sollte mit T3 relativ unproblematisch sein und ist markiert und gut ausgeschildert, trotzdem ist ein Mobilfunkempfang meistens nicht möglich und man sollte nicht alleine gehen.

Wichtig: Das Betreten eines Gletschers nur mit entsprechender Bergerfahrung und Ausrüstung!!!!!!!

Im Silvrettagebiet sind die Talorte relativ weit entfernt. Mobilfunkempfang ist daher meist nicht möglich. Deshalb auf sichere Wetterlagen achten, und genügend Proviant und Reserven in den Gehzeiten einrechnen. Bei Gefahrensituationen unverzüglich die Schutzhütten (Fergenhütte, Seetalhütte, Silvrettahütte, Klostertaler Umwelthütte) aufsuchen. Wenn möglich nicht alleine gehen, entsprechendes Kartenmaterial in analoger Form erforderlich.