Wanderung Nr. 134 Strelagrat

Strelapass – Strelasee – Strela – Strelagrat – Strelapass

Eine geniale kurze Gratwanderung für geübte Wanderer. Zwei Stunden die man beim «vorbeikommen» am Strelapass einmal investieren sollte.

Blick auf dem gesamten Strelagrat vom Schiahorn aus

Die Wanderung ist eine panoramareiche Ergänzung für folgende Wanderungen:

Bitte zu den einzelnen Gehzeiten zwei Stunden hinzurechnen nicht vergessen!!!!!

Start/Ziel: Strelapass 2348m (Rundwanderung)

Dauer: gemütliches Gehen 2 Std (Viele ungesichte ausgesetzte Stellen)

Panorama:

Einmalige Gratwanderung mit grandioser Aussicht

Kondition:

Nur etwa max 180 Höhenmeter Auf- und Abstieg, Kondition dürfte hier eher das kleinere Problem sein……. in zwei Stunden zu schaffen.

Weg:

Eigentliche Gratwanderung oft weglos und nicht markiert. Gespür für optimale Routenwahl notwendig. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich, ungesicherte ausgesetzte Stellen. nur bei Trockenen Wetter und guter Sicht gehen. (T4)

Schwierigkeit:

Schwindelfreiheit, Orientierungssinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich (T4).

Für Kinder:

grundlegende Klettererfahrungen nötig, gilt auch für die Erwachsenen!!!

Einkehrmöglichkeiten:

Strelapass

Vom Strelapass folgen wir zuerst der Wegweisung Richtung Strelasee, den wir auf markieren Weg in 15 Minuten erreichen.

Schlepplifttrasse queren…..
Strelasee mit blick Richtung Punkt 2419m

Dabei kann man schon einmal die Gelegenheit nützen und den SO-Grat der Strela begutachten. Über diesen erfolgt nämlich der weitere Aufstieg. Hiezu geht’s vom Strelasee zunächst hoch zu P. 2419.

Hier kann man vom Punkt 2419 den Anstieg zum Strela begutachten……
Punkt 2419

Dort verlässt man den breiten Wanderweg und folgt einer Wiesenspur nach Osten hinauf zu einer Graskuppe (P. 2492). Von dort hinab in eine Einsattelung wird eine wegsperrende Schrofenstufe links umgangen.

Die Felsen werden rechts umgangen….

Unterhalb von Schrofen entlang, leitet ein Steig hinüber zu einer stark erodierten Runse. Diese gilt es nun auf schottrigem und abschüssigen Untergrund zu queren.

kniffelige Schlpsselstelle..aber machbar..
…ein Steig führt sicher bergwärts…

Hat man das geschafft, steigt man wieder auf deutlichem Pfad über einen Grashang empor zum Grat. Zwischen bizarren Felsformationen aufsteigend geht’s zum Schluss wieder über Gras hoch zum mit einem Steinmann geschmückten Gipfel der Strela.

Blick hinüber zum Weissfluhgipfel…
Traumhafter Blick ins Sertig incl. Strelasee und Blick auf die Aufstiegsroute
Strelagipfel……Wiesenweg….
Blick vom Strela Richtung Weissfluh/Hauptertälli
Blick zum Strelapass und Schiahorn

Der Abstieg in den Strelapass erfolgt über den Strelagrat. Im oberen Teil von Schrofen durchsetzt, finden sich dort auch die anspruchsvollsten Stellen im Abstieg. Zu Beginn rechts der Abbruchkante in eine Mini-Scharte absteigend, wird ein wegsperrender Felsblock von links ausgesetzt erklommen.

Schlpsselstelle beim Abstieg: Felsblock von links

Danach rechts der Schneide über einen von Schrofen durchsetzten Grashang steil hinunter und anschließend wieder auf der Krete vor zu einem grasigen Aufschwung (P. 2543).

Punkt 2543m

Dieser wird südlich (=rechts) auf schmalem Steig umgangen. Danach geht’s entlang des Grats hinunter zu einer Liftstation.

geschafft fast……

An dieser vorbei hält man sich in östlicher Richtung und steigt blassen Markierungen folgend über einen Schutt- und Geröllhang hinab in den Strelapass.

Wieder zurück am Strelapass…..

Fazit:

Trittsicherhit, Schwindelfreiheit und Orientierungssinn sind hier dringenst erforderlich. (T4) Zwei Stunden Zeit sind hier gut investiert. Das Panorama entlang des gesamten Grates ist ein besonderes Erlebnis. Die Gratwanderung ist nicht markiert und ein Weg nur teilweise vorhanden. Entweder Ortskenntnis oder Gespür für Routenwahl im weglosen Gelände sollte man schon haben. Wie gesagt ein Genuss nur für geübte Wanderer, für die Älplihorn, Scalettahorn, Isentällispitze oder Casannagrat kein Problem darstellen.

Wichtig:

Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.