Monstein – Oberalp – Fanezmeder – Rüggschboden – Nordwestgrat – Chrachenhorn

Das Chrachenhorn 2891m gehört zur Monsteiner Kette und ist ein wenig bekannter Berg, der aber einige schöne Gratrouten zu bieten hat. Es liegt in der Landschaft Davos, ist vom malerischen Bier- und Bergdorf Monstein leicht erreichbar und bietet eine herrliche Aussicht, wobei insbesondere der Blick zur benachbarten Ducankette beeindruckt.


3 Grate ziehen sich zum Berg hoch. Am einfachsten und sehr aussichtsreich ist miener Meinung nach der Nordwestgrat via Rügschboden. Bis zum Punkt 2300 (OberhalbFanezmeder) ist der Zustieg via Oberalp als Wanderweg gut markiert. (T2)
Von dort zum Grat (Punkt 2517) über weite Grasmatten problemlos und «eben» zu gehen. Der Gratanstieg ist vergleichbar wie Büelenhorn oder Valbellahorn und ist für den Durchschnittswanderer gut machbar. (T4)
Start/Ziel: Bushaltestelle VBD 310 Monstein
Über den Nordwestrücken
- Ausgangspunkt: Monstein Dorfbrunnen
- Via: Fanezmeder, Rüggschboden
- Schwierigkeit: T4, bis Fanezmeder als Wanderweg weiss-rot-weiss markiert
- Zeitaufwand: 3-4 Stunden einfach
Dauer: gemütliches Gehen 6 bis 7 Std Auf- und Abstieg
Panorama:
Aussichtsreiche Gratwanderung in der Monsteiner Kette

Kondition:
Mit knapp 1350 Höhenmeter eine anspruchsvolle Tagestour
Start Monstein 1636m – Oberalp 1907m – Punkt 2300 Fanezmeder Punkt 2517 Nordwestgrat – Chrachenhorn 2891m Retour wie Aufstieg

Weg:
Bis Oberalp Güterweg T1, Richtung Fanezmeder (Punkt 2300) T2 als Wanderweg gut markiert. Zustieg Gipfel weglos und nicht markiert, daher T4. Für ortsunkundige Gipfelbereich bei Nebel meiden. Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden.

Schwierigkeit:
Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich.

Für Kinder:
Lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:
Alpwirtschaft Oberalp
Schutzhütten:
keine








Auf dem Gipfel:







Fazit:
Wer Ruhe und Natur sucht, ist hier richtig. Das Chrachenhorn via Nordwestgrat ist ohne markierten Weg ebenfalls ein «relativ» einfach zu bezwingendes Ziel, das hier in Davos auf die «Todo» Liste sollte. Der Abstieg direkt zur Fanezfurgga nach Sertig sollte etwas beschwerlicher/ausgesetzter über Geröllfelder seitlich des Grates verlaufen. Ich habe mich für den Abstieg über die Aufstiegsroute entschieden.


