
Saämtliche beschriebenen Wanderungen zu den Bergen bin ich persönlich gelaufen. Bis auf den Hauptgipfel des Älplihorns (T5) sind alle Touren ohne spezielle Hilfsmittel, bzw. mit bodenständiger Bergerfahrung machbar, jedoch von unterschiedlicher Kondition. Guter Orientierungssinn und gutes Kartenmaterial sind zum Teil unerlässlich, ebenso sollte auf gutes, beständiges Wetter geachtet werden. Es werden nur Ziele beschrieben, die nicht direkt mit Seilbahnen zu erreichen sind.
Inhaltsverzeichnis der Wanderberge:
- Alteingrat
- Älpeltispitze
- Älplihorn
- Augstenhüreli
- Baslersich Chopf
- Büelenhorn (Davos)
- Büelenhorn (Monsteiner Kette)
- Casanna
- Chörbschhorn
- Chrachenhorn (Monsteiner Kette)
- Chrummhüreli (Monsteiner Kette)
- Chummerhüreli
- Felahorn
- Gipshorn (Monsteiner Kette)
- Gatschieferspitze
- Gorihorn
- Hohliecht
- Hüreli
- Isentällispitz
- Jatzhorn
- Jörihorn
- Marchhüreli
- Muchetta
- Pischahorn
- Rinerhorn
- Radüner Rothorn
- Rätschahorn
- Saaser Calanda
- Sandhubel (Wiesen)
- Scalettahorn
- Seehorn (Davos)
- Sentischhorn
- Schiahorn Grosses
- Schwarzhorn (Flüela)
- Schwarzhorn (Tiejer)
- Strel (Strelakette)
- Tällihorn
- Tällispitze (Silvretta)
- Wuosthorn
- Valbellahorn
- Versitspitz (Klosters)
Alteingrat 2377m (T3)

Der Alteingrat ist ein (an seinem östlichsten Punkt) 2377 m ü. M. hoher Gebirgsgratbei Davos. Aufgrund seiner exponierten und markanten Lage am südlichen Ende des Landwassertals ist er eine einprägsame Landmarke.

Der Name Altein stammt von Alp Tein, der alten Bezeichnung für das Alpgebiet von Wiesen (rätoromanisch Tein).

Gegen Norden fällt der Alteingrat mit einer Steilwand dem sogenannten Bender zum Bärental ab. Westlich schliesst sich der Altein Tiefenberg über die Altein Fürggli an mit dem Alteinsee, welcher über den Alteinbach in den Welschtobelbach entwässert. Gegen Süden fällt der Alteingrat sanft nach Davos Wiesen ab. Auf dem Grat verläuft ein aussichtsreicher Wanderweg, welcher über Davos Glaris, oder Wiesen erreichbar ist


Älpeltispitz (T3)

Der 2685m hohe Hausberg von Klosters bietet schon beim Auf- und Abstieg eine tolle Aussicht.

zu erreichen mit folgenden Wanderungen:
- Wanderung Nr. 100 Älpeltispitze Parkplatz Klosters/Talbach – Älpeltispitze – Parkplatz Klosters/Talbach
- Wanderung Nr. 101 Rundtour Älpeltispitze Klosters/Talbach – Älpeltispitze – Älpisee – Kessigrat – Versitspitz – Alpenrose – Talbach
Älplihorn 3006m (T4/T5)
Das Älplihorn ist ein 3006 m ü. M. hoher Berg zwischen Monstein und Sertig in den Albula-Alpen im schweizerischen Kanton Graubünden. Das Horn gipfelt in zwei Spitzen, die durch eine kleine Scharte getrennt sind. Wegen der umfassenden Aussicht wird es sowohl im Sommer wie auch im Winter oft begangen.

Das Älplihorn geöhrt zur Monsteiner Kette, einer Untergruppe der Albula-Alpen. Benachbarte Berge sind im Norden das Leidbachhorn (2908 m ü. M.), Marchhüreli (2578 m ü. M.), und Rinerhorn (2528,1 m ü. M.). Im Süden schliesst sich das Chrachenhorn (2891 m ü. M.) an. Im Osten unmittelbar unterhalb des Berges befindet sich die Ortschaft Sertig Dörfli, im Westen Monstein.

Wanderung Nr. 84 Monstein oder Sand(Sertig) – Älplihorn
Augstenhüreli 3026m

Der Augstenhüreli ist der um 2 Meter kleinere Bruder des Chüealphorns. Es ist aber für den geübten Normalwanderer ohne Gletscherquerung leichter zu erreichen . Während der Weg zum Scalettapass fast schon eine Autobahn ist (markiert T2), ist der Zustieg ab der Passhöhe weglos und nicht markiert (T4). Jedoch bis auf ein kurzes Teilstück im Gipfelbereich kann man die Hände fast in der Hosentasche lassen.
Wanderung Nr. 143 Dürrboden – Augstenhüreli
Baslerisch Chopf 2628m (T4)
Der Baslerisch Chopf 2628m ist ein Gipfel der Schwarzhornkette zwischen Flüelatal und Dischmatal. Zu ereichen über Gratwanderung T4) vom Büelenhorn her, oder Vom Flüelatal aus via Guleriger Furgga (T4). Einzigartige Rundumsicht.

- Wanderung Nr. 146 Gratwanderung In den Büelen – Büelenhorn – Baslerisch Chopf – Sentischhorn – Flüelatal
- Wanderung Nr. 189 Baslerisch Chopf 6,5 bis 7,5h T4)
Casanna 2557 m (T4)
Die Casanna 2557 m bildet die natürliche Grenze zwischen dem oberen Prättigau und der Landschaft Davos. Auf ihrem Gipfel verläuft die Grenze der Gemeinden Klosters-Serneus und Davos.

Chrachenhorn 2891m (T4)

Das Chrachenhorn 2891m gehört zur Monsteiner Kette und ist ein wenig bekannter Berg, der aber einige schöne Gratrouten zu bieten hat. Es liegt in der Landschaft Davos, ist vom malerischen Bier- und Bergdorf Monstein leicht erreichbar und bietet eine herrliche Aussicht, wobei insbesondere der Blick zur benachbarten Ducankette beeindruckt.

3 Grate ziehen sich zum Berg hoch. Am einfachsten und sehr aussichtsreich ist miener Meinung nach der Nordwestgrat via Rügschboden. Bis zum Punkt 2300 (OberhalbFanezmeder) ist der Zustieg via Oberalp als Wanderweg gut markiert. (T2)
Von dort zum Grat (Punkt 2517) über weite Grasmatten problemlos und «eben» zu gehen. Der Gratanstieg ist vergleichbar wie Büelenhorn oder Valbellahorn und ist für den Durchschnittswanderer gut machbar. (T4)
–> Wanderung Nr. 102 Chrachenhorn via Rügschboden Nordwestgrat
Chrummhüreli 2664m (T4)
Seine Form macht den Namen alle Ehre……

Schaut vom Mäschenboden sehr imposant aus, lässt sich aber von hinten relativ einfach ersteigen. Der kurze, insgesamt einstündige Abstecher zum Chrummhüreli ist eine lohnenswerte Ergänzung einer Wanderung zur Ducanfurgga. Bei Punkt 2624 verlassen wir den markierten Wanderweg. Die letzen Meter sind zwar offroad, aber für den erfahrenen Wanderer kein Problem –> T4.
–>Wanderung Nr. 185 Chrummhüreli
Chummerhüreli (Strelakette) 2600m (T4)
Das Chummerhüreli 2600m ist ein Gipfel der Strelakette. Nachbargipfel ist das Tiejer Schwarzhorn und ist mit einen schmalen Grat verbunden. Während die Nordostseite steil und felsig abfällt ist die südwestseite ein Grashang. Der Zustieg erfolgt bis Punkt 2250m auf markierten Wanderweg, bis Punkt 2500m auf weglosen Alpwiesen, und die letzten 100 Höhenmeter entlang des Grates.


Wanderungen zum Chummerhüreli
- Wanderung Nr. 182 Frauenkirch – Stafelalp – Chummerhüreli – Stafelalp – Frauenkirch (T4) 5 – 6 h
- Wanderung Nr. 183 Chummerhüreli – Maienfelder Furgga Rundtour (T4) 8h
Versitspitz (Klosters) 2174m (T3)

Die 2174m hohe Versitspitze ist eigentlich kein eigenständiger Gipfel, sondern ein Gratansatz, und sieht nur von unten als Gipfel aus.
Früher auch Veritspitz genannt (wird seit 1991 als Versitzpitz verzeichnet und das ‚z‘ wurde ab dem Jahre 2014 weggelassen). Die Wanderung lohnt sich in Kombination mit der Besteigung der Älpeltispitze als Abstiegsroute nach Klosters.
Davoser Büelenhorn 2512m (T4)


Wanderung 67 Davoser Büelenhorn
Felahorn 2729m

Vom Tällihorn geht es fast schon bequem auf einen Grasgrat zum Felahorn. Nur die letzten Meter sind etwas steinig.
Wanderung Nr. 142 Tällifurgga – Tällihorn – Felahorn – Wousthorn
Gatschieferspitz 2674m (T4)

Die sehr aussichtsreiche Wanderung auf die Gatschieferspitze gehört zweifellos zu den Dingen, die man einfach erleben muss. Für den Aufstieg sollte man gut drei bis vier Stunden rechnen, so das man inklusive Abstieg ohne Pausen mit sechs bis sieben Stunden auskommt.

Wanderungen auf die Gatschieferspitz:
Wanderung Nr. 163 Gatschieferspitze
Hohliecht 2168m (T3)

Genauso wie die Versitspitz wird das Hohliecht nur von Wolfgangstrasse aus als Gipfel wahr genommen. In Wahrheit ist dieser «Gipfel» eine Gratkante zur Gatschieferspitze.

Das Hohliecht kann von Mönchalptal und von Klosters Selfranga erreicht werden, wobei der Weg von Klosters her steiler und anstrengender ist. Das Gipfelpanorama reicht von Davos, Parsenn, Gotschna, Klosters, Madrisa, Älpeltispitze rüber zur Silvretta, eben ein relativ «einfach» zu erreichender Aussichtsberg.
Wanderungen auf das Hohlicht:
Wanderung Nr. 88 Hohliecht und Gatschieferspitz
Hüreli 2444m (T3)
Etwa 150 m Höher als das Seehorn liegt das Hüreli mit 2444m eine Etage darüber. Vom Tal aus gesehen ist der Hüreli weniger markant und bildet eigentlich den Abschluss des Pischagrates. Der Gipfel ist von drei Seiten aus erreichbar: von Chaltboden, von Drusatscha und vom Pischagrat her.

Wanderungen auf das Hüreli:
Wanderung Nr. 33 Hüreli Rundtour
Isentällispitze 2985m

Viele werden die Isentällispitze 2985m vom Winter her kennen, ein bekannter Tourenberg, der auch im Sommer seine Reize hat. Schon wegen des Ausblicks auf die Jöriseen schon ein Muss!!!

Ein markierter Wanderweg führt leider nicht hinauf, jedoch bis zum Isenfürggli ein alter Militärpfad, der noch gut erhalten ist erleichtert uns den Aufstieg erheblich. Die Traverse vom Isenfürggli rüber zum Gorihorn ist mehr oder weniger eine Schutthalde, das gehen etwas beschwerlich, aber gut machbar. Daher Schwierigkeit T4.


Wanderung Nr. 57 Isentällispitze
Jatzhorn 2681m (T3)



Das Jatzhorn nimmt man automatisch bei der Gratwanderung vom Jakobshorn zur Tällifurgga mit und ist auch der höchste Punkt. Vom Jakobshorn fast ohne Ansrengung erreichbar in etwa 30 Minuten.
Wanderungen Jatzhorn:
- Wanderung Nr. 8 Jakobshorn – Jatzhorn – Tällifurgga – Sertig
- Wanderung 34 Jakobshorn – Jatzhorn – Tällifurgga – Teufi (Dischma)
Jörihorn 2845m (Wintergipfel) (T4)

Während die meisten Wanderer direkt weiter zu den Jöriseen absteigen, bietet sich allen Gipfelsammlern noch der kurze Aufstieg zum Jörihorn an. Über den breiten Grat führen mal deutliche, mal weniger deutliche Spuren auf den noch knapp 150 Meter höheren Gipfel. Nur im letzten Teil wird es etwas steiler und ausgesetzter. Direkt am Gipfel des 2845 m hohen Jörihorns (Wintergipfel) folgt eine ganz kurze schmalere und ausgesetztere Passage. Vom Gipfel folgt der Grat weiter zu einem markanten Knubbel 2805 m Gorihorn und 2987 m hohen Isentällispitz, die in seperater Wandung beschrieben werden. Am Horizont ragen hinter den Seen die schroffen Gipfel der Silvretta rund um den Piz Buin auf.
Schwindelfreiheit und Trittsicherheit sind auch hier dringenst erforderlich!!!!!!



Marchhüreli 2577 m (T3)

Das unscheinbare Marchhüreli ist der «Nachbargipfel» vom 50 m niedrigeren Rinerhorn. Er ist auch ein Ausgangspunkt für eine Klettertour zum Leidbachhorn. Er wird in Verbindung mit dem Rinerhorn auf der Rundwanderung Nr. 25 automatisch mitgenommen.
Wanderung Nr. 25 Rinerhorn Rundtour
Monsteiner Büelenhorn 2808 m (T3)

Das Büelenhorn ist ein Berg südlich von Davos Monstein und nördlich von Bergün im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 2806 m ü. M. Er ist ein beliebter, sowohl im Sommer wie auch im Winter oft besuchter Aussichtsberg mit eindrücklicher Sicht auf die Bergüner Stöcke und auf die Westhälfte der Ducan-Kette. Dieses Büelenhorn ist nicht mit dem 2512 m ü. M. hohen Büelenhorn bei Davos Dorf zu verwechseln.
Grandiose Aussicht auf die Bergüner Stöcke.. Die drei prägnantesten Gipfel der Gruppe sind der Piz Ela (3339 m ü. M.), der Corn da Tinizong/Tinzenhorn (3173 m ü. M.) und der Piz Mitgel (3159 m ü. M.), drei Gipfel von seltener Formschönheit und imposanter Gestalt.
Ein von Monstein relativ langer Zustieg, am Ende sehr steil und in praller Sonne belohnen die Mühe.
Wanderung Nr. 66 Monstein – Monsteiner Büelenhorn
Muchetta (T3)

Der Muchetta (rätoromanisch für Löschhütchen) ist ein Berg zwischen Davos Wiesen und Bergün im Kanton Graubünden in der Schweiz mit einer Höhe von 2622,8 m ü. M. Auf dem Westgrat besitzt der Berg auf 2585 m ü. M. einen Vorgipfel mit Steinmann, Gipfelkreuz, Gipfelbuch und einem Wegweiser. Dieser Vorgipfel dient oft als Tourenziel mit umfassender Aussicht ins Albulatal. Auf dem Gipfel wird die Aussicht jedoch mit dem Blick auf die Mulde von Davos ergänzt.

Der Muchetta gehört zur Monsteiner Kette, einer Untergruppe der Albula-Alpen. Über dem Gipfel verlief bis zur Gemeindefusion 2018 die Gemeindegrenze zwischen Bergün und Filisur. Der Muchetta wird im Norden durch das Landwassertal und im Süden durch das Albulatal eingefasst.

Zu den Nachbargipfeln im Osten gehören der Stulsergrat und das Büelenhorn. Südwestlich des Muchetta befinden sich die Bergüner Stöcke mit Piz Ela, Tinzenhorn und Piz Mitgel.
Pischahorn 2980m (T3)
Das Pischahorn (2980m) liegt im Silvretta, und besteht hauptsächlich aus Gneis. Gegen Norden fällt es steil in das Vereinatal ab, hier befindet sich auch ein kleines Firnfeld. Gegen das südlich gelegene Flüelatal und das westlich gelegenes Mönchalptal fällt es dagegen deutlich sanfter ab. Auf dem Gipfel verläuft die Gemeindegrenze von Davos und Klosters-Serneus.

Blick vom Pischahorn in Richtung Davos
Das Pischahorn ist durch Wanderwege erschlossen und kann aus dem Mönchalptal oder dem Flüelatal bestiegen werden. Der Gipfel bietet einen schönen Rundumblick über die Region.
- Wanderung Nr. 5 Tschuggen – Pischa Bergstation – Pischahorn – Pischasee – Möchalptal – Grünbödeli Westgrataufstieg / Nordwestgratabstieg
- Wanderung Nr. 36 Tschuggen – Pischa Bergstation – Pischahorn – Pischa Bergstation – Mäderbeiz – Pischabahn Talstation (T3)
- Wanderung Nr. 99 Grosse Pischahorn Rundtour Davosr See – Drusatscha – Hüreli – Pischagrat – Pischahorn – Pischasee – Mönchalptal – Drusatscha – Davoser See (T3) 10-12 h
- Wanderung Nr. 193 Pischahornrunde Tschuggen – Pischa Bergstation – Pischahorn – (Nordwestgrat) – Pischasee Pischa Bergstation – Mäderbeiz – Pischa Talststion (T3) 6-7h
Radüner Rothorn 3021 m (T4)

Das Radüner Rothorn (3021 m ü. M.) ist ein Gipfel in den Albula-Alpen südlich des Flüelapasses. Der Berg bildet einen Eckpunkt des Grates, der das Dischmatal im Osten vom Flüelatal im Westen trennt. Knapp 1½ Kilometer nördlich des Radüner Rothorns liegt das höhere Flüela Schwarzhorn (3146 m ü. M.), der nördlichste Dreitausender der Albula-Alpen. Vom Flüela Schwarzhorn ist das Radüner Rothorn durch die Schwarzhornfurgga (2880 m ü. M.) getrennt. Etwas südlich des Radüner Rothorns biegt der Gratverlauf nach Westen ab, senkt sich in der Rothornfurgga bis auf 2884 m, bevor in diesem Grat der Radüner Chopf (3020 m ü. M.) und der Piz Radönt (3065 m ü. M.) aufragen.

Wanderung Nr. 133 Radüner Rothorn
Rätschenhorn (T3) 2703m
Das Rätschenhorn ist ein 2703m hoher Berg im Rätikon mit Blick auf St. Antönien im Kanton Graubünden. Es liegt westlich der Madrisa getrennt durch das 2601m hohe Rätschenjoch. Der Anstieg ist vom Rätschenhorn her (T3) oder von der Mässplatte via Saaser Calanda möglich.

Wanderung Nr. 112 Madrisa Bergstation – Saaser Calanda – Rätschenhorn – Madrisa Bergstation
Rinerhorn (T3)
Das Rinerhorn ist ein 2528 m ü. M. hoher Berg in den Albula-Alpen in der Landschaft Davos.

Das Rinerhorn wird im Westen vom Landwassertal und im Osten vom Sertigtal eingegrenzt, deren Bäche am Nordabhang des Berges zusammenfliessen. Das Horn bildet die Nordspitze eines Bergkamms, der sich von Süden nach Norden zieht. Benachbarte Berge sind im Süden neben Marchhüreli (2578 m ü. M.) und Leidbachhorn (2908 m ü. M.) das 3006 Meter hohe Älplihorn und im weiteren Verlauf des Kamms das Chrachenhorn mit 2891 Meter Höhe. Benachbarte Orte sind im Norden das etwa acht Kilometer Luftlinie entfernte Davos, im Westen, unmittelbar unterhalb des Horns, die Siedlung Glaris und im östlich gelegenen Sertigtal der Ort Sertig Dörfli. Häufiger Ausgangspunkt für die Besteigung des Gipfels ist die Bergstation der Gondelbahn (Stn. Jatzmeder-Rinerhorn).
Wanderung Nr. 25 Rinerhorn Rundtour
Saaser Calanda (T3) 2584m
Aussichtsreicher 2584m hoher Kalkgipfel im Rhätikon Bereich Madrisa. Nachbargipfel ist das 2703m Hohe Rätschenhorn. Der Gipfel ist mehr ein Gratrücken als ein eigenständiger Gipfel.
Der Anstieg ist relativ einfach über Mässplatte.

Wanderung Nr. 112 Madrisa Bergstation – Saaser Calanda – Rätschenhorn – Madrisa Bergstation
Sandhubel 2763m (T3)
Der Hausberg von Wiesen

Der Sandhubel 2763m ist einer meiner persönlichen Favoriten. Er wird wie der Tiejerflue zur Strelakette gerechnet, welche sich ja wie erwähnt durch ihr helles Kalkgestein auszeichnet. Allerdings gibt es da eine Ausnahme, den Sandhubel beschreibt der SAC Führer lapidar als «leicht erreichbarer Gipfel, der seinen Namen zu Recht trägt“. In der Tat ist hier sehr sandiges Gestein anzutreffen, welches aber von Gelb über Rötlich bis fast Violett in vielen verschiedenen Farbtönen leuchtet und gerade in Kombination mit Schneeresten großartige Eindrücke vermittelt. Zudem stellt er einen willkommenen Kontrast zu seinen graugefärbten Nachbargipfeln dar.

Wanderung Nr. 78 Wiesen – Sandhubel – Wiesen als Rundtour
Scalettahorn 3068m

Das Scalettahorn , abgeleitet vom lateinischen scala für „Leiter“ oder „Treppe“, ist ein Berg zwischen Davos und dem Engadin mit einer Höhe von 3068 Meter. Wegen seiner umfassenden Aussicht ist er ein oft begangener Berg, sowohl im Winter wie auch im Sommer.
Ein Dreitausender, der relativ einfach vom Scalettapass aus zu erwandern ist (T4)
Das Scalettahorn gehört zum Grialetsch-Gebiet, einer Untergruppe der Albula-Alpen. Über dem Gipfel verläuft die Gemeindegrenze zwischen Davos und S-chanf. Das Scalettahorn wird im Norden durch das Dischmatal, im Südosten durch die Vallorgia und im Südwesten durch die Verlängerung der Val Susauna eingefasst.
Zu den Nachbargipfeln gehören der Piz Grialetsch im Osten, der Piz Vadret im Südosten, das Chüealphorn im Südwesten und das Leidhorn im Nordwesten.
Das Scalettahorn ist allseits von Gletschern umgeben. Nordöstlich des Gipfels befindet sich der Scalettagletscher, im Südosten der Vadret Vallorgia und auf der Westseite befindet sich ein namenloser Gletscher, welcher auf der Aufstegsroute liegt und aus dem der Dischmabach in 2800m Höhe entspringt.
Wanderung Nr. 132 Scalettahorn
Grosses Schiahorn 2710m (T3)
Das Grosse Schiahorn (2710m) nordwestlich von Davos zwischen Strelapass und Weissfluhjoch gelegen ist wegen der makanten Erscheinung der Hausberg von Davos.
Im Gegensatz zum vielbesuchten Panoramaweg/Felsenweg ist es auf dem Gipfelweg viel ruhiger. Es mag daran liegen, dass der Blick vom Tal auf das felsige Schiahorn alles andere als wanderfreundlich ist…nur auf dem ersten Blick……

Das Schiahorn liegt südöstlich auf Gemeindegebiet der Gemeinde Davos, im Nordwesten in der ebenfalls grossen Schanfigger Gemeinde Arosa (ehemals Langwies). Ganz auf Davoser Gebiet liegt das vorgelagerte Chlein Schiahorn, 2585 m.

Südöstlich des Gipfels liegt der Strelapass, von wo aus der Gipfel auf einem Bergweg zu erreichen ist. 1934 wurde der Felsenweg durch die Westflanke des Schiahorns eröffnet, der den Strelapass über das Haupter Tälli mit dem Weissfluhjoch verbindet. Die damals errichteten Steinschlaggalerien wurden 2018 wegen baufälligkeit abgebrochen.

Der ganze südöstliche Abhang des Chlein Schiahorns ist mit Lawinenverbauungen gesichert, ein bleibender Eindruck bei einem Besuch in Davos.
Wanderung zum Schiahorn:
Wanderung Nr. 20 Strelapass – Grosses Schiahorn
Schwarzhorn (Flüela) (T3)
Das Schwarzhorn (auch: Flüela-Schwarzhorn) liegt etwa zwei Kilometer südlich des Flüelapasses in den Schweizer Alpen. Es ist die höchste Erhebung der Landschaft Davos und hat eine Höhe von 3146,2 m ü. M.

Seinen Namen erhielt das Schwarzhorn auf Grund seines von der Davoser Seite aus gesehen sehr dunklen Gesteins Amphibolit, das wie ein dunkler Zacken weit herum zu sehen ist. Die Aussicht auf dem Schwarzhorn ist umfassend und reicht von den Walliser Alpen im Westen bis weit in die Ostalpen.

Über den vom Flüelapass her führenden Weg ist das Schwarzhorn leicht erreichbar, es gilt als einer der am leichtesten zugänglichen 3000er der Alpen. Im Sommer wird es sehr häufig besucht, im Frühling ist es ein beliebter Skiberg.
- Wanderung Nr. 1 Schwarzhorn (Flüela) ab Flüelapass
- Wanderung Nr. 6 Schwarzhornparkplatz – Schwarzhorn – Fuorcla Radönt – Grialetschhütte – Dürrboden
Tällispitz (Silvretta) 2842m

Wanderung Nr. 121 Alp Sardasca – Silvrettahütte – Tällispitz
Tiejer Schwarzhorn 2758m (T4)

Eine Wanderung zwischen imposanten Felsriegeln der Strelakette. Die höheren Gipfel sind meist felsig, gegen Südosten in Schrofen und Schutthängen, gegen Nordwesten in gegliederten Felswänden abfallend. Relativ einfach mit zu nehmen ist das dem Tiejer Fürggli vorgelagerte Schwarzhorn. Mit 2758m Höhe ist es zwar wesentlich niedriger als der «Grosse Bruder» am Flüela, jedoch ist der Höhenunterschied vom Tal aus bedeutend höher und der Weg vom Tal her um vieles länger, was erheblich mehr Kondition verlangt. Anmerkung: Während der Vorgipfel easy zu erreichen ist, ist ein kleiner Umschwung zum Hauptgipfel zu klettern, hier ist Vorsicht geboten. Bei einer Überquerung des Tiejer Fürgglis sollte die eine Stunde für den Gipfel stets mitgenommen werden, es lohnt sich!!!!!!

Seehorn (Davos) (T3)

Das Seehorn ist ein 2238 m ü. M. hoher Aussichtsberg am Anfang der Flüela-Gruppe. Wegen der schönen Talaussicht über die ganze Landschaft und die umliegenden Bergketten wird er oft von Davos aus besucht. Aufgrund seiner exponierten Lage bildet das Seehorn einen markanten Gipfel. Er ist Kegelförmig und fällt mit Ausnahme der Ostseite nach allen Seiten steil ab. Namensgebend für das Seehorn ist seine Lage unmittelbar oberhalb des Davosersees.

Das Seehorn gehört zur Silvrettagruppe. Das Seehorn schliesst das Davosertal nach Osten hin ab und schiebt sich zwischen diesem und dem Flüelatal vor.


Strel 2673m (Bärental) (T4)
Der Strel 2673m gehört zur «Strelakette». Auf Ihn befindet sich die Gemeinde grenze Arosa / Davos. Während er nach Arosa sehr steil abfällt und dort eine Markante Erhebung darstellt, ist er auf der Davoser Seite deutlich flacher. Nachbargipfel sind das 2763m hohe Valbellahorn und die 2780m hohe Amselflue. Er ist vom Alteiner Fürggli etwas steil, aber unproblematisch zu erreichen (T4) Er gehört neben Valbellahorn und Altein zu den Wanderbergen, die vom Bärental aus unternommen werden können. Der Strel (Bärental) sollte nicht mit dem Strel /Nachbargipfel Älplihorn verwechselt werden.



Wanderung 103 Glaris – Alteiner Fürggli – Strel
Tällihorn 2683m

Von der Tällifurgga weglos und unmarkiert, jedoch relativ einfach zu erreichen. Die Felsen werden auf Wiese links umgangen.

Wanderung Nr. 142 Tällifurgga – Tällihorn – Felahorn – Wuosthorn
Wuosthorn 2815m

Auch aufs Wuosthorn hatte es fast einen Wanderweg und war nichts schwieriges. Also schon nicht «rollstuhlgängig», aber auch nicht absturzgefährdet, jedoch werden die Hände schon benötigt. Dieses Horn sieht vor allem von der anderen Seite aus wie ein «Wuoscht».

Wanderung Nr. 142 Tällifurgga – Tällihorn – Felahorn – Wuosthorn
Valbellahorn 2763m (T4)

Das Valbellahorn ist ein 2763 m ü. M. hoher Gipfel der Strelakette.

Das Valbellahorn ist zwischen den Gipfeln des Strel (2672 m ü. M.) und des Sandhubel (2763 m ü. M.) gelegen. Gegen Nordwesten fällt der Gipfel steil zum Hochplateau des Altein Tiefenberg ab, im Nordosten liegt der Altein mit dem Alteingrat. Im Süden liegt Wiesen. Auf dem Gipfelgrat verläuft die Gemeindegrenze von Davos und Arosa. Das Valbellahorn besteht grösstenteils aus Wettersteindolomit, der auf alpinem Muschelkalk und Rauhwacke aus dem älteren Trias sowie auf dem vom Sandhubel herziehenden Verrucano ruht. Der Gipfel kann von Wiesen, Glaris, oder Arosa aus bestiegen werden.

