
Start: Bushaltestelle VBD (Linie 308) Sertig Sand( 1859m)
Ziel: Stugl (Stuls) 1549m Abholung im Privat-PKW sollte von dort aus organisiert werden.
Dauer: gemütliches Gehen ca. 6 Std
Panorama:
Schöne Tagestour

Kondition:
Eine anspruchsvolle Tagestour, Aufstieg etwa 800HM und Abstieg 1100 HM
Start Sertig Sand (1858m) – Ducantal – Ducanfurgga (2664m) – Alp da Stugl – Stugl (1549m)

Weg:
Markierter Pfad T3 . Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Trockene Witterung

Schwierigkeit:
Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit unbedingt erforderlich. Auf weiten Teilen kein Mobilfunkempfang, analoges Kartenmaterial sollte mitgeführt werden.

Für Kinder:
Lange Tagestour

Einkehrmöglichkeiten:
Sertig (Waldhus, Bergführer)
Schutzhütten:
keine
Einleitung:
Ich empfehle diesen Wanderweg nur bei trockenem Wetter, da der Abstieg auf der Stulser Seite hinunter zur Alp da Stugl Oberalp teils über viele Steine führt und diese bei nasser Witterung sehr rutschig sein können.


Ausgangspunkt der Wanderung ist Sertig Dörfli auf 1.859 m, gelegen in dem für mich schönsten und urtümlichsten Seitental der Region Davos. Markant ist hier vor allem das kleine, weiße, alte Kirchlein „Hinter den Eggen“, erbaut im Jahre 1699, seit 1942 unter Denkmalschutz stehend sowie natürlich die wunderschönen alten Walserhäuser, die im Sommer mit wahrer Blütenpracht an den Hausfassaden aufwarten. Nach Sertig kommt man am besten mit dem Bus, der Linie 8, welcher ab Davos Platz (Bushaltestelle direkt vor dem Bahnhof) losfährt. Die Option mit dem Pkw gibt es natürlich auch. Fährt man mit dem Bus, kann man nun alternativ bereits in Sertig-Dörfli seine Tour beginnen oder aber auch erst ab Sertig-Sand (Endpunkt der Buslinie), eine Station weiter. Tourstart ab Sertig-Dörfli:Von Sertig Dörfli aus führt ein kleiner Wanderweg weiter Richtung Sertig Sand (ca. 25 Minuten). Der Wanderweg beginnt direkt hinter dem Restaurant Bergführer und führt zu Beginn hindurch durch wunderschöne alte Walserhäuser. Nachdem man nach ca. 25 Minuten Sertig Sand erreicht hat, läuft man in Richtung Ducan-Wasserfall am Ende des Tals, vorbei am großen und nicht zu übersehenden Restaurant Walserhuus in Sertig Sand. In der Entfernung sieht man bereits hinten etwas rechts gelegen den Ducan-Wasserfall, in welche Richtung man nun gemütlich weiterläuft.Nach ca. 20 Minuten gelangt man an eine Weggabelung, die links hinauf Richtung Dischmatal führt und rechts in Richtung Wasserfall. Weiter geht der Weg nun also Richtung Ducan-Wasserfall rechts entlang. Nach ca. weiteren 15 Minuten gelangt man an die Abzweigung hinauf in Richtung Ducanfurgga.

Nun geht es bergauf und ab hier folgt man nun immer einem gut markierten Pfad. Hindurch durch dichte Föhren und Lärchenwälder gelangt man nach einem kurzen aber gut gehbarenAufstieg von ca. 30 Minuten an das obere sichtbare Ende des Wasserfalls auf 1.902 m. Ein Blick zurück in das Sertig-Tal lohnt!

Ab hier beginnt die Baumgrenze und der Blick ist frei auf das atemberaubende Bergmassiv auf beidenSeiten des schönen Ducantals (2.231 m).

Das Ducangebiet ist übrigens auch reich an Fossilien. Wer also etwas Zeit mitbringt und ein geübtes Auge besitzt oder einfach nur Glück hat, kann hier Fossilien entdecken.Man überquert nun den Ducanfluß (welcher zum bekannten Ducan-Wasserfall wird) über eine kleine Brücke. Ab hier wandert man angenehm, mit minimalem und stätigem Anstieg über Alpböden und durch Geröllmassen.

Am Anfang hat man noch rechts gelegen das Älplihorn mit seinen ca. 3006 m Höhe neben sich und auf der linken Seite geht man vorbei am Mittagshorn, ca. 2735 m, sowie am Ende am imposanten Piz Ducan, 3063 m. All diese Bergflanken erscheinen einem zum Greifen nahe. Mit etwas Glück kann man hier oben auch Wildtiere sichten und Achtung! Auch gut getarnte Jäger können einem hier auf einmal fast vor den Füßen liegen, vor allem am frühen Vormittag. Also nicht erschrecken, wenn man auf einmal fast in einen Gewehrlauf schaut ;-).Nach ca. 2 Std. gelangt man zur Ducanfurgga. Die letzten 30 Min. erfolgt hier ein etwas steilerer Anstieg.

An der Ducanfurgga wechseln die Wegbeschreibungen von Deutsch ins Rhäterromanische. Unser nächstes Ziel Stuls heisst dann Stugl.







Fazit:
Die Mondlandschaft im Bereich Ducanurgga sucht seinesgleichen. Einziges Manko dieser Tour ist, dass man ab Stuls den Rücktransport nach Davos selber organisieren sollte. Ein Busverkehr Richtung Bahnhof Bergün sollte laut Internet zwar existieren, ich persöhnlich liess mich abholen. Man beachte: Der notwendige 17.07 Uhr Kurs verkehrt nur werktags Montag bis Freitag!!!! Zur Not 45 zusätzliche Gehminuten bis zum Bahnhof Bergün.


























