Wanderung Nr. 195 Mönchalptalrunde

Grünbödeli – Hohliecht – Mönchalp – Mönchalptal – Grünbödeli (T3)

Bei einer maximal fünfstündigen Rundwanderung das Mönchalptal kennenlernen. Besonders im Herbst, wenn die scheinbar unendlichen Heidelbeersträucher in der Sonne rot leuchten. Besonders der Abschnitt zwischen Hohliecht und Mönchalp-Innerssäss ist der Weg mehr ein aussichtsreicher Höhenweg als ein Abstieg (T3). Ausgangs- und Endpunkt ist der Parkplatz am Grünbödeli.

Hohliecht im Herbst: rot leuchtende Heidelbeersträucher

Start und Ziel: Parkplatz Grünbödeli bei der Hauptstrasse 1438 m

Panorama: Aussichtsreiche Rundwanderung

Kondition: mittel, 750 Höhenmeter Aufstieg, 750 Höhenmeter Abstieg

Dauer: 4,5 bis 5,5 Std

Weg: Grüenbödeli – Hohliecht und Talweg Mönchalptal gut beschildert und markiert. Auf- und Abstieg relativ steil, aber noch bequem zu gehen. Abschnitt Hohliecht – Mönchalp-Innersäss spärlich markiert und Weg nicht durchgehend sichtbar. Nur bei guter Sicht oder Ortskenntnis gehen. (T3)

Schwierigkeit: gesamte Weglänge ist ohne Gefahr zu gehen, keine Probleme für den Normalwanderer, geeignetes Schuhwerk. Strecke Grünbödeli – Tritt – Punkt 1723 relativ steil.

Einkehrmöglichkeit: Restaurant Grünbdeli bis 18.00 Uhr

Schutzhütte: Rügenhütte (Hohliecht) jedoch geschlossen

Start und Ziel unserer Wanderung: Grünbödeli
Über die Brücke und dann bergauf…….

Die Fahrstrasse ins Mönchalptal geht bis Punkt 1612 relativ steil bergwärs. Eine Alternative wäre der «historische Weg» welcher in der letzten Zeit angelegt wurde. Dieser ist ebenfalls sehr steil, jedoch auf Waldboden besser zu gehen.

Punkt 1612m ab hier Fahrstrasse bis Punkt 1723 folgen
Punkt 1723m: Hier Wegweisung Hohliecht scharf links bergwärts gehen

Ralativ steil durch den dichten Bergwald

Bei der oberen Jagdhütte lichtet sich der Bergwald……

Rüggenhütte (privat,geschlossen) / Hohliecht, Rastmöglichkeit

Jetzt der Wegweisung Richtung Möchalp Innersäss folgen. Der nur schlecht sichtbare Pfad steigt für ein paar hundert Meter bis zum Punkt 2182m etwas an.

Punkt 2182: Blick zurück zum Hohliecht/Rüggenhütte

Vorsicht bei Punkt 2182m: hier nicht den gut sichtbaren Pfad halblinks bergwärts gehen, sondern den talwärts rechten mit gras bewachsenen folgen!!!!

Möchalp-Innersäss: jetzt den Mönchalptalweg Richtung Grünbödeli folgen.
Zusatzwegweiser…..
Mönchalp Innersäss
Punkt 1723: Hier schliessen wir den Kreis und folgen dem Aufstiegsweg bis Ziel Grüenbödeli, welches wir in etwa 40 Minuten erreichen werden.
Heidelbeere: im Herbst leuchtend rot

Im Herbst schier endlose in der Sonne rot leuchtende Heidelbeersträucher, aber Vorsicht: Die Heidelbeeren nicht mit den ähnlich aussehenden «Rauschbeeren» verwechseln. sie haben helles, weisses Fruchtfleich und im Herbst mehr violett leuchtende Blätter.

Rauschbeeren im Herbst: Violett leuchtende Blätter

Die auch als Rote Heidelbeeren, Steinbeeren oder Sumpfheidelbeeren bekannten Beeren der Rauschbeere könnten psychotrope Substanzen enthalten, deren Identität noch nicht bestimmt werden konnte. Nach dem Verzehr von Früchten wurden gelegentlich Vergiftungserscheinungen – wie rauschartige Erregung, Erbrechen, Pupillenerweiterung und Schwindelgefühl – beobachtet. So berichtet ein Beobachter, nach Verzehr größerer Mengen im Selbstversuch, von Schwindel und Sehstörungen. Andere Beobachter berichten, auch nach dem Verzehr von größeren Mengen, von keinerlei Giftwirkung. Die Beeren werden daher meist als „giftverdächtig“ geführt, vom Verzehr wird abgeraten.

Links: Heidelbeere und rechts Rauschbeere mit hellen Fruchtfleich

Intoxikationen sind ggf. nur nach dem Verzehr großer Mengen möglich. Verantwortlich dafür ist wahrscheinlich der auf den Beeren schmarotzende Schlauchpilz da in den Beeren selbst keine giftig oder psychoaktiv wirkenden Substanzen gefunden werden konnten.

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