Tschuggen – Tschuggenberg – Isenfürggli – Gorihorn – Isentällispitze – Tschuggenberg – Tschuggen

Viele werden die Isentällispitze 2985m vom Winter her kennen, ein bekannter Tourenberg, der auch im Sommer seine Reize hat. Schon wegen des Ausblicks auf die Jöriseen schon ein Muss!!!



Ein markierter Wanderweg führt leider nicht hinauf, jedoch bis zum Isenfürggli ein alter Militärpfad, der noch gut erhalten ist erleichtert uns den Aufstieg erheblich. Die Traverse vom Isenfürggli rüber zum Gorihorn ist mehr oder weniger eine Schutthalde, das gehen etwas beschwerlich, aber gut machbar. Daher Schwierigkeit T4.



Start/Ziel: Tschuggen 1937m Bushaltestelle Flüelalinie, Parkplätze gratis vorhanden
Dauer: gemütliches Gehen 5 bis 6 Stunden
Panorama:
Sehr aussichtsreiche Wanderung.

Kondition:
Etwa knapp 1000 Höhenmeter Auf- und Abstieg forden eine gewisse Kondition. Wer das Chrachenhorn, Älplihorn oder auch das Valbellahorn ohne Probleme bezwingt, hat auch hier keine Probleme. Dürfte in 5 bis 6 Std zu schaffen sein.

Weg:
Von Tschuggen bis Tschuggenberg (Punkt 2262 markiert) ab da unmarkierter Militärpfad bis Isenfürggli.
Ab Isenfürggli Weglos und unmarkiert T4 , daher bei schlechter Sicht grosse Gefahr des Verirrens. Vertrautheit mit exponiertem Gelände und Geröll/Schutt. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. Entsprechendes Kartenmaterial sollte mitgenommen werden.

Schwierigkeit:
Schwindelfreiheit, Orientierungsinn und Trittsicherheit auf Schutt/Geröll unbedingt erforderlich.

Für Kinder:
Sehr lange Tagestour, Klettererfahrung nötig

Einkehrmöglichkeiten:
Rucksack
Schutzhütten:
keine, Keine Rückzugsmöglichkeit bei Schlechtwettereinbruch!!!!!

Detailbezeichnung Zustieg Gorihorn/Isentällispitze vom Isenfürggli



Bei Punkt 2262 Tschuggenberg verlassen wir bei einer kleinen Alphütte den markierten Wanderweg, von da führt uns ein noch gut erhaltener/sichtbarer und unmarkierter Militätpfad weiter in Richtung Isenfüggli.
























Vom Seelein (Punkt 2540) kommen wir zum Punkt 2500, bei dem wir wieder auf der Aufstiegsroute zurück nach Tschuggen wandern.
Fazit:
Wer keine Probleme mit Geröll und Schutt hat, dürfte hier kein Problem haben. Ein geiles Panorama zu den Jöriseen wartet und entschädigt den etwas beschwerlichen und weglosen Aufstieg. Mehrere kleine Seen auf dem Abstiegsweg laden zu einer Erfrischung ein. Auf eine stabile Wetterlage ohne Gewitterrisiko ist hier zu achten.
Wem Schutt und Felsen zu viel sind hier ein Tipp:
–> Wanderung Nr. 199 Tschuggen – Isenfürgli 5 h (T4)




























