
Diese Wanderung ist eine Alternative zur Wanderung Nr. 23, bei der man nicht Richtung Scalettapass/Dürrboden wandert, sondern Richtung Bahnhof Bergün nur über den Sertigpass zwar bequem ins Tal wandert, jedoch der Weg sich lange hin zieht. Zurück nach Davos kommt man relativ bequem stündlich mit der RhB, wobei man in Filisur umsteigen muss. Der Anschluss wartet meist bei Verspätung. Die Wegqualität ist auf Engadiner Seite schlechter (T3)
Start: Sertig Sand 1858m Endhaltestelle VBD Linie 308
Ziel: Bergün Bahnhof 1380m Rückreise nach Davos stündlich mit Umsteigen in Filisur
Dauer: 7-7,5 Std lange Weitwanderung!!!!
Höhenunterschied: 900 HM bergauf und 1300 HM bergab
Weg: markiert und beschildert
Sertig – Sertigpass: Bis Grünsee 2197m Fahrstrasse, dann schön zu gehender Pfad T2
Sertigpass – Seeenplatte Ravaisch – Chants: Weg auf Alpwiesen auf engadiner Seite leider schlechter markiert und unterhalten auch steiler, daher T3
Ab Chants lange Fahrstrasse T1 kann auf die Gelenke gehen………
Einkehrmöglichkeiten:
- Sertig (Waldhuus, Bergführer)
- Tuors Chant
- Bergün




Am Sertigpass Richtung Chants/Bergün absteigen…..


Von der Seenplatte sollten es bis «Chants» noch gute 4 km werden.


Das Val Tuors selbst besteht aus sieben grösseren und kleineren Maiensässiedlungen und ist nicht ganzjährig bewohnt. Die gut gewartete Zufahrtsstrasse bis nach Chants wird jeweils im Frühjahr nach der Schneeschmelze für den öffentlichen Verkehr frei gegeben und bleibt bis zum Wintereinbruch im Spätherbst offen (Parkplatzgebühr an Zahlstelle am Eingang des Tals lösen).

Fazit:
Meiner Meinung her weniger Anstrengend als der Weg Sertigpass – Scalettapass – Dürrboden, jedoch ist die Rückkehr nach Davos etwas länger und kostet extra. Das Umsteigen in Filisur ist Minutensache und bei Verspätungen wartet der Anschlusszug nach Davos in den meisten Fällen. Aufgrund der vielen Höhenmeter und sehr langer Wegstrecke besondere Anforderung an Kondition und Ausdauer. Nur bei sicherer Wetterlage gehen. Der Wegverlauf ist jedoch kaum gefährlich ausgesetzt, trotzdem in Passagen relativ steil (T3). Die lange Fahrstrasse nach Bergün kann auf die Gelenke gehen. Auf weiten Teilen kein Mobilempfang, analoges Kartenmaterial zur Orientierung sollte mitgeführt werden.

























