Wanderung Nr. 182 Chummerhüreli

Frauenkirch/Stafelalpparkplatz – Stafelalp – Chummerhubel – Chummerhüreli und zurück

Das Chummerhüreli 2600m oberhalb der Stafelalp gesehen. Rechts daneben das Tiejer Schwarzhorn
Die Amselflue in Ihrer gesamten Pracht vom Chummerhüreli aus gesehen

Start und Ziel: entweder Bushaltestelle VBD Linie 301 Frauenkirch 1512m oder eigener PKW Stafelalpparkplatz 1580m

Dauer: Aufstieg 3 h und Abstieg 2 Std zusammen etwa 5 bis 6 Std

Kondition: 1080/1000 Hm Auf- und Abstieg

Weg: Bis Punkt 2250m Problemlos zu gehen, meist breiter top markierter Weg T2, ab hier Gratwanderung über Punkt 2402 (Chummerhubel) zum Gipfel 2600m weglos über Grasmatten und einigen Schroffen, nicht markiert T4.

Schwierigkeit: Bis Punkt 2250 ohne grosse Gefahren zu gehen, ab hier weglos und unmarkiert. Gratwanderung: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind auch hier Voraussetzung. Bei schlechter Sicht Gefahr des Verirrens. Bei Süd-Westwetterlagen starke Windböen. Sonnenschutz nicht vergessen!!!! Durchaus mit Valbellahorn, Strelagrat, Tiejer Schwarzhorn oder Davoser Büelenhorn zu vergleichen.

Einkehrmöglichkeit: Stafelalp 1892m

Ich bin vom Stafelalpparkplatz aus gestartet. Sollte etwa knappe 100 Höhenmeter einsparen.

Los geht es den Güterweg zur Stafelalp……
Schöner Blick Richtung Frauenkirch ehe der Bergwald beginnt.
Die angegebenen 30 Minuten zur Stafelalp sind relativ knapp, 45 Minuten sollten reichen……..
Von der Stafelalp Wegweisung Richtung Maienfelder Furgga folgen.

Kurz nach der Stafelalp wird der Weg eben und wir sehen unser Tagesziel von seiner unwirtlichen Seite…..Keine Angst. Der kleine Knuppel am linken Bildrand ist der Punkt 2402m.

Punkt 1935: Ende der Fahrstrasse, Richtung Maienfelder Furgga bergwärts folgen……

Punkt 2250m: Bei diesen Weidezaun verlassen wir den Wanderweg und folgen diesen bergwärts. Bis zum Punkt 2402 ist es egal in Falllinie oder bequemen Zick Zack.

Blick zurück zum Punkt 2250m
Bis Punkt 2500 den Weidezaun folgen……
Punkt 2402: Gratverlauf zum Gipfel

Hier Blick auf Punkt 2402m den Gratverlauf folgen, bzw. ab und zu auf die Wiesenfläche südwestlich ausweichen. Vorsicht der Grat ab etwa Punkt 2500m ist relativ schmal, hatte beim Aufstieg mit Windböen zu kämpfen um das Gleichgewicht zu halten.

Die letzten 100 Höhnmeter dem Gratverlauf folgen

Gipfel mit Steinmann. Aufgrund des starken Windes habe ich auf den weiteren Weg über den Grat zum Tiejer Schwarzhorn (Hintergrund) verzichtet.

Die Amselflue in ihrer ganzen Pracht vom Chummer Hüreli aus aufgenommen (Hier Punkt 2500m) rechts daneben die Maienfelder Furgga und das Schiesshorn auf luagt darüber hervor (Bereits Arosa).

Der Rückweg entspricht dem Aufstieg.

Fazit:

Genug Kondition vorausgesetzt, ein aussichtsreicher Leckerbissen in der Strelakette. Der Grat ist sehr windanfällig und ab Punkt 2500 schmal und steil. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist absolute Voraussetzung.

Das Chummerhüreli geht auch als Rundwanderung zur Maienfelder Furgg – Wanderung Nr. 183

Das Tiejer Schwarzhorn kann man am einfachsten über Maienfelder Furgga / Tiejer Fürggli besteigen —> Wanderung Nr. 59 Der Grat zwischen Chummerhüreli und Tiejer Schwarzhorn hat am Schlussanstieg es in sich und ist nicht einfach.

Tiejer Schwarzhorn: Der Zustieg via Grat vom Chummerhüreli ist am Schlussanstieg nicht ganz einfach
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