Hardcoretouren, nur für Geübte mit entsprechender Kondition und/ oder Bergerfahrung……
Anmerkung: Ob eine Wanderung «hardcore» ist muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist eine T3,T4 oder T5 – Wanderung ist nunmal kein Spaziergang. Selbst eine einfache T1 – Wanderung kann bei entsprechender Witterung schnell zu einer «Hardcore-Tour» werden.
Entsprechende Vorbereitung, Kartenmaterial und Routenbeurteilung sind hier unerlässlich, von Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ganz zu schweigen.
–> Wichtige Infos: Bergschule
Wichtiger Hinweis:
Aufgrund der in der Höhe extrem hohen Tagestemperaturen in Verbindung mit Sonneneinstrahlung besteht sehr grosse Steinschlaggefahr, die auch die Zustiegswege erreichen könnten. Überlegte Routenwahl und Lagebeurteilung sind unbedingt notwendig. Ich war gestern persönlich im Grialetschgebiet unterwegs, es hat gerumpelt wie die sau in den Felsen. Also im Felsregionen und Permafrostgebieten bitte grösste Vorsicht. Wanderer ohne Erfahrung und Ausrüstung haben hier nichts verloren. Oder anders gesagt: Die Wahrscheinlichkeit wird grösser zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Für Kilometerfresser…….
- Wanderung Nr. 28 Weissfluhjoch – Kreuzweg – Grünsee – Strassberger Fürggli – Fideriser Heuberge (T2)
- Wanderung Nr. 173 Weitwanderung Davos Jakobshornparkplatz – Islen – Spina – Monstein – Jenisberg – Filisur Bahnhof (T3) 8 h
- Wanderung 94 Grosse Davoser Alpwanderung (Davospicturesedition) (T2) 6,5 – 7h
- Wanderung Nr. 177 Davos – Arosa via Weissfluhjoch – Strelapass – Latschüelfugga – Tritt – Medergen – Arosa Bahnhof (T3) 6,5 – 7 h
Strecke und Höhe…….
- Wanderung Nr. 6 Schwarzhornparkplatz – Schwarzhorn – Fuorcla Radönt – Grialetschhütte – Dürrboden (T3)
- Wanderung Nr. 53 Rund ums Jakobshorn Duchli Säge – Teufi – Tällifurgga – Sertig – Clavadel – Duchli Säge (T3)
- Wanderung Nr. 32 Weissfluhjoch – Felsenweg – Strelapass – Sapün – Tritt – Latschüelfurgga – Podestenalp – Schatzalp (T3) 6,5h
- Wanderung Nr. 5 Tschuggen – Pischa Bergstation – Pischahorn – Pischasee – Möchalptal – Grünbödeli (T3)
- Wanderung Nr. 40 Sertig(Sand) – Sertigpass – Keschhütte (T2)
- Wanderung Nr. 41 Dürrboden – Scalettapass – Keschhütte (T3)
- Wanderung Nr. 74 Monstein – Monsteiner Büelenhorn – Stulser Grat – Muchetta – Jenisberg – Bahnhof Wiesen (T3)
- Wanderung Nr. 78 Wiesen – Sandhubel – Wiesen als Rundtour (T3)
- Wanderung Nr. 99 Grosse Pischahorn Rundtour Davosr See – Drusatscha – Hüreli – Pischagrat – Pischahorn – Pischasee – Mönchalptal – Drusatscha – Davoser See (T3) 10-12 h
- Wanderung Nr. 101 Rundtour Älpeltispitze Klosters/Talbach – Älpeltispitze – Älpisee – Kessigrat – Versitspitz – Alpenrose – Talbach (T3)
- Wanderung Nr. 108 Schlapin – Kübliser Alp – Fergensattel – Fergenhütte – Monbiel Parkplatz (T3)
- Wanderung Nr. 109 Schlapin – Kübliser Alp – Hüener See – Schottenseefürggli – Schottensee – Seetalhütte – Alp Sardasca (T3)
- Wanderung Nr. 112 Madrisa Bergstation – Saaser Calanda – Rätschenhorn – Madrisa Bergstation (T3)
- Wanderung Nr. 121 Sardasca – Silvrettahütte – Tällispitze (T3)
- Wanderung Nr. 127 Grosse Silvrettaüberquerung Sardasca – Silvrettahütte – Rote Furka (CH/A) – Silvrettasee(A) – Bieler Höhe Mautstrasse(A) (T3)
- Wanderung Nr. 128 Alp Sardasca – Seetalhütte – Schottensee – Seelücke (T3)
- Wanderung Nr. 135 Vereina Berghaus – Pischahorn – Tschuggen (T3)
- Wanderung Nr. 136 Vereina Berghaus – Pischahorn – Chaltboden – Stilli (T3)
- Wanderung Nr. 174 Sertig (Sand) – Sertigpass – Seenplatte Ravais – Bergün (T3) 7-7,5h
- Wanderung Nr. 198 Rund ums Älplihorn Sertig/Sand – Fanezfurgga – Oberalp – Rinerhorn Bergstation – Äbirügg – Sertig/Sand 10-12h (T3)
Für absolute Offroad-Experten……….
- Wanderung 57 Tschuggen – Isentälligürggli – Gorihorn – Isentällispitz – Tschuggen (T4)
- Wanderung Nr. 59 Frauenkirch – Stafelalp – Maienfelder Fugga – Tiejer Fürggli – Tiejer Schwarzhorn – Schwiefurgga – Chörbschhornhütte – Stafelalp – Frauenkirch (T4)
- Wanderung Nr. 83 Glaris – Valbellahorn (T4)
- Wanderung Nr. 84 Monstein oder Sand(Sertig) – Älplihorn (T4/5)
- Wanderung Nr. 102 Chrachenhorn via Rügschboden Nordwestgrat (T4)
- Wanderung Nr. 132 Scalettahorn (T4)
- Wanderung Nr. 142 Sertiger Hörnertour: Jakobshorn – Jatzhorn – Tällifurgga – Tällihorn – Felahorn – Wuosthorn – Sertig (T4)
- Wanderung Nr. 143 Augsthüreli ab Dürrboden (T4)
- Wanderung Nr. 144 Sentischhorn ab Jägerparkplatz (T4)
- Wanderung Nr. 146 Gratwanderung In den Büelen – Büelenhorn – Baslerisch Chopf – Sentischhorn – Flüelatal
- Wanderung Nr. 145 Gfrorenhorn von Sertig Direktanstieg (T4)
- Wanderung Nr. 150 Monstein – Mäschenboden – Gipshorn – Mäschenfurgga – Ducanfurgga – Fanezfurgga – Monstein (T4) 7-8h
- Wanderung Nr. 151 Leidbachhorn Vorgipfel via Leidbachfurgga (T4) 6-7h
- Wanderung Nr. 163 Grüenbödeli – Gatschieferspitz (T4) 6-7 h
- Wanderung Nr. 183 Chummerhüreli – Maienfelder Furgga Rundtour (T4) 8h
- Wanderung Nr. 189 Baslerisch Chopf 6,5 bis 7,5h T4)
- Wanderung Nr. 199 Tschuggen – Isenfürgli 5 h (T4)
Wanderskala
| Grad | Weg/Gelände | Anforderungen | Beispiele |
|---|---|---|---|
| T1 Wandern | Weg gut gebahnt. Falls vorhanden, sind exponierte Stellen sehr gut gesichert. Absturzgefahr kann bei normalem Verhalten weitgehend ausgeschlossen werden. Falls nach SWW-Normen markiert: gelb. | Keine, auch mit Turnschuhen geeignet. Orientierung problemlos, in der Regel auch ohne Karte möglich. | Wasserfall Sertig, Davoser See Rundweg |
| T2 Bergwandern | Weg mit durchgehendem Trassee. Gelände teilweise steil, Absturzgefahr nicht ausgeschlossen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. | Etwas Trittsicherheit. Trekkingschuhe sind empfehlenswert. Elementares Orientierungsvermögen. | Panoramaweg, Felsenweg |
| T3 anspruchsvolles Bergwandern | Weg am Boden nicht unbedingt durchgehend sichtbar. Ausgesetzte Stellen können mit Seilen oder Ketten gesichert sein. Eventuell braucht man die Hände fürs Gleichgewicht. Zum Teil exponierte Stellen mit Absturzgefahr, Geröllflächen, weglose Schrofen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-rot-weiss. | Gute Trittsicherheit. Gute Trekkingschuhe. Durchschnittliches Orientierungsvermögen. Elementare alpine Erfahrung. | Schwarzhorn, Jöriseen |
| T4 Alpinwandern | Wegspur nicht zwingend vorhanden. An gewissen Stellen braucht es die Hände zum Vorwärtskommen. Gelände bereits recht exponiert, heikle Grashalden, Schrofen, einfache Firnfelder und apere Gletscherpassagen. Falls nach SWW-Normen markiert: weiss-blau-weiss. Hinweis: Ältere Wege mit dem Schwierigkeitsgrad T4 sind heute noch oft mit Rot-Weiss-Rot markiert. | Vertrautheit mit exponiertem Gelände. Stabile Trekkingschuhe. Gewisse Geländebeurteilung und gutes Orientierungsvermögen. Alpine Erfahrung. Bei Wettersturz kann ein Rückzug schwierig werden. | Valbellahorn, Davoser Büelenhorn |
| T5 anspruchsvolles Alpinwandern | Oft weglos. Einzelne einfache Kletterstellen. Exponiert, anspruchsvolles Gelände, steile Schrofen. Apere Gletscher und Firnfelder mit Ausrutschgefahr. Falls markiert: weiss-blau-weiss. | Bergschuhe. Sichere Geländebeurteilung und sehr gutes Orientierungsvermögen. Gute Alpinerfahrung im hochalpinen Gelände. Elementare Kenntnisse im Umgang mit Pickel und Seil. | Älplihorn Hauptgipfel Flüela Weisshorn Leidbachhorn Hauptgipfel |
| T6 schwieriges Alpinwandern | Meist weglos. Kletterstellen bis II. Häufig sehr exponiert. Heikles Schrofengelände. Apere Gletscher mit erhöhter Ausrutschgefahr. Meist nicht markiert. | Ausgezeichnetes Orientierungsvermögen. Ausgereifte Alpinerfahrung und Vertrautheit im Umgang mit alpintechischen Hilfsmitteln. | für mich nicht geeignet |
Die Touren im Bereich des Berg- und Alpinwanderns werden jeweils unter der Annahme günstiger Verhältnisse bewertet, also bei guter Witterung und Sicht, trockenem Gelände, geeigneter Schnee- und Firnbedeckung usw. Eine Route muss nicht alle Kriterien erfüllen, um entsprechend eingeordnet zu werden. Zum Beispiel kann eine T4-Route einen durchgehenden, gut sichtbaren Weg aufweisen. Dazu richtet sich die Bewertung jeweils nach den heikelsten Stellen der Route, den sogenannten Schlüsselstellen.Beispiel Valbellahorn: Wäre als T3 gut zu gehen, jedoch die Schlüsselstelle am Schluss (20 HM) und die fehlende Markierung trotz gut einsehbaren Weg als T4 klassifiziert.























